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Der Kreml-Chef zeigt sich wieder: Ist Putin wieder Vater geworden?

Wladimir Putin ist wieder aufgetaucht. Das sollen zumindest Bilder des Kreml belegen. Darauf wirkt der Präsident kerngesund und zufrieden. Eine angebliche Vaterschaft könnte der Grund sein.

Was ist mit Wladimir Putin? Und wie geht es ihm? Der Gesundheitszustand des russischen Präsidenten war zuletzt ein großes Thema in den Medien. Angeblich war der Kreml-Chef tagelang nicht öffentlich aufgetreten, Termine wurden abgesagt oder verschoben, Fotos umdatiert. Die Folge: Die Gerüchte schossen ins Kraut. Aber hatte Putins Abstinenz vielleicht einen ganz anderen Grund?

Die Schweizer Medien "Blick" und die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) sowie die italienischsprachige Nachrichtenseite ticinonews.ch berichten übereinstimmend, dass Putin Vater geworden sein soll. Seine angebliche Geliebte Alina Kabajewa habe in der Privatklinik Sant'Anna in Lugano ein Mädchen zur Welt gebracht. Die ehemalige Olympiasiegerin der rhythmischen Sportgymnastik saß einige Jahre für die Putin-Partei "Einiges Russland" im Parlament.

Schon seit Langem gibt es Spekulationen über eine Affäre zwischen der 31-Jährigen und Putin. Der hat die Beziehung nie bestätigt. Im vergangenen Jahr ließ Putin sich von seiner Frau Ljudmila scheiden. Auf die Frage, ob es eine andere Frau gebe, sagte sein Sprecher: "Sehen sie sich nur Putins Terminkalender an und sie werden feststellen, dass darin kein Platz für familiäre Angelegenheiten ist. Er ist durch seine Verpflichtungen als Staatschef vollkommen ausgelastet."

Eine mögliche Vaterschaft schließt das natürlich nicht aus. Die Klinik wollte dies gegenüber der NZZ jedoch nicht bestätigen.

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Nach tagelanger Abstinenz zeigte sich Putin derweil wieder öffentlich. Glaubt man den Aufnahmen, die das russische Staatsfernsehen an diesem Freitag zeigte, dann geht es dem Präsidenten gut. Die Bilder zeigen Putin angeblich in seiner Residenz nahe Moskau, beim Treffen mit Wjatscheslaw Lebedew, dem Vorsitzenden des Obersten Verfassungsgerichts. Der Kreml veröffentlichte außerdem einen Ausschnitt aus dem Gespräch der beiden. Putin und Lebedew unterhielten sich demnach über die Entwicklung des russischen Justizministeriums.

Schon am Donnerstag hatte Putin-Sprecher Dmitri Peskov im Radiosender Moskau zu den Spekulationen über Putin gesagt: "Es ist alles in Ordnung." Der Händedruck Putins sei so fest, dass er jemandem die Knochen brechen könnte. Am Freitag legte der Kreml Beweise nach. Neben dem Bericht über die Begegnung mit dem Obersten Verfassungsrichter kündigte die Pressestelle an, dass Putin sich am Montag mit dem kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew treffen werde. Im Mittelpunkt der Gespräche soll der Beitritt Kirgistans zur Eurasischen Wirtschaftsunion stehen. An diesem Sonntag will sich Putin laut Peskov einen Film über die "Heimkehr" der Halbinsel Krim nach Russland anschauen. Also alles gut? Der Kreml tut jedenfalls viel dafür, dass dieser Eindruck entsteht.

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Quelle: n-tv.de

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