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Ein Raketenabwehrsystem vom Typ PAC-3 erreicht das Gelände einer Garnison bei Hiroshima.
Ein Raketenabwehrsystem vom Typ PAC-3 erreicht das Gelände einer Garnison bei Hiroshima.(Foto: dpa)
Samstag, 12. August 2017

Wegen nordkoreanischer Bedrohung: Japan bringt Raketenabwehr in Stellung

Sollte Nordkorea tatsächlich Raketen in Richtung des US-Territoriums Guam abfeuern, läge Japan unter der Flugroute. Um nichts dem Zufall zu überlassen, beginnt die japanische Regierung mit der Stationierung ihres Raketenabwehrsystems.

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In dem sich zuspitzenden Atomstreit mit Nordkorea hat Japan Medienberichten zufolge mit der Stationierung seines Raketenabwehrsystems begonnen. Das System werde derzeit in mehreren Städten im Westen des Landes installiert, berichtete der Rundfunksender NHK. Auf Fernsehbildern sind Militärfahrzeuge mit entsprechendem Material zu sehen.

Nordkorea hatte zuletzt mit einem Raketenabschuss in Richtung der US-Pazifikinsel Guam gedroht, wobei die Geschosse über japanisches Gebiet fliegen würden. Tokio kündigte an, nordkoreanische Raketen abzuschießen, die japanisches Territorium bedrohten.

Das Weiße Haus teilte am frühen Morgen mit, US-Armeeeinheiten stünden "bereit", Guam zu verteidigen. US-Präsident Donald Trump sicherte dem Gouverneur von Guam, Eddie Calvo, demnach in einem Telefonat zu, dass die US-Armee bereit stehe, die Sicherheit der Menschen in Guam sowie im Rest der USA zu gewährleisten. Auch der Stabschef im Weißen Haus, John Kelly, telefonierte demnach mit Calvo.

Experten gehen unterdessen davon aus, dass Nordkorea derzeit neue U-Boot-gestützte Raketentests vorbereiten könnte. Jüngste Satellitenaufnahmen zeigten "mehrere Entwicklungen, die darauf hindeuten, dass Nordkorea die seegestützte Sparte seiner Atomstreitkräfte vorantreibt", erklärte der Militärexperte Joseph Bermudez auf der US-Webseite 38 North, wo er entsprechende Aufnahmen veröffentlichte. Die Aktivitäten ähnelten denen früherer derartiger Tests.

Quelle: n-tv.de

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