Politik

Lukaschenko beschimpft Westerwelle: "Lieber Diktator sein als schwul"

Das weißrussische Regime geht mit unverminderter Härte gegen Oppositionelle und Andersdenkende vor. Darunter sind oft auch Homosexuelle. Nach den neuerlichen Sanktionen der EU beschimpft Diktator Lukaschenko nun Bundesaußenminister Westerwelle.

Und das ist auch gut so: Westerwelle steht offen zu seiner Homosexualität.
Und das ist auch gut so: Westerwelle steht offen zu seiner Homosexualität.(Foto: dpa)

Nach EU isoliert Weißrussland hat sich der autoritär regierende weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erstmals selbst als Diktator bezeichnet. Zudem griff er den offen bekennenden homosexuellen Bundesaußenminister Guido Westerwelle an. Dieser hatte Lukaschenko vor kurzem als "letzten Diktator Europas" bezeichnet. "Ich habe mir gedacht: Lieber Diktator sein als schwul", sagte Lukaschenko nach Angaben der Staatsagentur Belta.

Der weißrussische Staatschef hatte Homosexuelle in der Vergangenheit bereits mehrmals als "abartig" beschimpft. Er drohte nun mit einer "harten Reaktion" auf mögliche weitere Sanktionen der Europäischen Union.

"Sie wollen unsere Stabilität und unser Land zerstören", sagte Lukaschenko. Die EU reagierte mit ihren Zwangsmaßnahmen gegen Weißrussland auf die andauernde Unterdrückung der Opposition in der Ex-Sowjetrepublik. Zuletzt hatte Brüssel Einreiseverbote gegen die weißrussische Führung weiter ausgedehnt.

Quelle: n-tv.de

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