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Bachmann (li.) nimmt an einer Demonstration in Antwerpen teil.
Bachmann (li.) nimmt an einer Demonstration in Antwerpen teil.(Foto: dpa)

"Rapefugees not welcome": Pegida-Chef wegen Volksverhetzung angezeigt

Die Übergriffe in Köln nimmt Pegida zum Anlass einer Wortneuschöpfung: "Rapefugees". Für den Grünen-Vorsitzenden aus Sachsen pauschalisiert das Flüchtlinge als Vergewaltiger - er zeigt Pegida-Chef Lutz Bachmann an.

Der sächsische Grünen-Vorsitzende Jürgen Kasek hat Pegida-Chef Lutz Bachmann wegen Volksverhetzung angezeigt. Anlass seien Facebook-Posts, bei dem Bachmann in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Rapefugees not welcome" zu sehen sei, teilte der Landesverband in Dresden mit.

"Rapefugees" kombiniert die englischen Worte "refugees" für Flüchtlinge und "rape" (vergewaltigen) - auf die Vorfälle in der Silvesternacht von Köln und anderen Städten anspielend. "Mit seiner Botschaft und dem T-Shirt, auf dem Geflüchtete pauschal zu Vergewaltigern erklärt werden, wird massiver Hass gestiftet", sagte Kasek.

Weil das T-Shirt angeblich auch bei einer gemeinsamen Demonstration von Pegida sowie ihres Leipziger Ablegers Legida am Montag in Leipzig verkauft werden soll, hat Kasek zudem das Ordnungsamt der Stadt informiert, um den Verkauf zu unterbinden. Die fremdenfeindlichen Bündnisse wollen wegen des ersten Legida-Jahrestages gemeinsam demonstrieren und haben eine Veranstaltung von 1000 bis 2000 Teilnehmern angemeldet.

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Quelle: n-tv.de

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