Politik
Freitag, 19. November 2010

"Das könnte amüsant werden": Trump schielt aufs Weiße Haus

Gerade ist Halbzeit für Obama, schon schälen sich mögliche Gegner für die nächste Präsidentschaftswahlen heraus. Nicht nur Sarah Palin liebäugelt mit dem höchsten Posten in Washington, auch Immobiliengigant Donald Trump könnte sich durchaus vorstellen, den ein oder anderen Cent für den eigenen Wahlkampf locker zu machen.

(Foto: picture alliance / dpa)

US-Immobiliengigant Donald Trump spielt mit dem Gedanken, bei den US-Präsidentschaftswahlen 2012 zu kandidieren. Er würde für die Republikaner ins Rennen gehen und sei bereit, ohne weiteres mehr als 200 Millionen US-Dollar (rund 150 Millionen Euro) Privatvermögen in den Wahlkampf zu stecken, sagte Trump dem US-Sender ABC.

"Das könnte amüsant werden, weil ich wirklich will, dass einige positive Dinge in diesem Land passieren." Eine Entscheidung will der 64-Jährige eigenem Bekunden zufolge im kommenden Juni treffen. Trump hatte bereits 1999 verlautbart, möglicherweise für das Präsidentenamt kandieren zu wollen, dies dann aber nicht getan.

Trump als Gegner von Palin?

Im Falle eines Wahlsiegs würde er sich zunächst die Wirtschaftsmacht China vorknöpfen, sagte der Milliardär weiter. China halte seine eigene Währung künstlich niedrig und schade damit den USA. Außerdem mache er Geschäfte mit vielen Chinesen, diese würden sich über die USA lustig machen und denken, Amerikaner seien verrückt.

Sollte er tatsächlich kandidieren, könnte Trump bei der Kandidatenkür der Republikaner möglicherweise auf Sarah Palin treffen. Die frühere republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin und Gallionsfigur der konservativen Tea-Party-Bewegung kokettiert ebenfalls mit einer Kandidatur bei den Wahlen 2012. "Ich würde mich ihr entgegenstellen", sagte Trump. "Ich mag sie, aber ich wäre ihr Gegner."

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Quelle: n-tv.de

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