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Obama will nur noch sauberen Fisch auf den Tisch.
Obama will nur noch sauberen Fisch auf den Tisch.(Foto: REUTERS)

Obama will die Meere säubern: USA planen gigantisches Schutzgebiet

US-Präsident Obama will seine Exekutivvollmachten nutzen und im Pazifischen Ozean ein Meeresschutzgebiet in der Größe von drei Millionen Quadratkilometer errichten. Dort sollen Fischerei sowie Öl- und Gasbohrungen verboten werden.

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US-Präsident Barack Obama bläst zum Kampf gegen illegale Fischerei und will im Pazifik das weltweit größte Meeresschutzgebiet einrichten. "Wenn wir unseren Meeren die Ressourcen rauben, dann zerstören wir nicht nur einen der größten Schätze der Menschheit", sagte Obama in einer Videobotschaft für eine zweitägige Konferenz in Washington. "Dann schneiden wir auch eine der größten Quellen für Nahrung und Wirtschaftswachstum ab."

Obama kündigte an, seine Exekutivvollmachten für mehrere Maßnahmen zu nutzen. So soll im Pazifischen Ozean ein Meeresschutzgebiet auf drei Millionen Quadratkilometer ausgeweitet werden. Neben der Fischerei wären dann auch Öl- oder Gasbohrungen in dem gigantischen Areal verboten. Bevor das Gebiet festgelegt werde, werde mit den betroffenen Parteien und Ländern beraten, erklärte das Weiße Haus.

Auf der Konferenz sagten die Geber 1,4 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) für den Kampf gegen Übersäuerung, Verschmutzung und Überfischung der Meere zu. Derzeit sei nur ein kleiner Teil der Ozeane geschützt, sagte US-Außenminister John Kerry. Mehr müsse getan werden, aber die Konferenz sei ein "großartiger Start".

Nur noch Fisch mit Zertifikat

Obama erklärte, er habe seine Regierung beauftragt, eine "nationale Strategie gegen die Schwarzmarkt-Fischerei auszuarbeiten". Laut Kerry sollen in den USA bald nur noch nachhaltig und rückverfolgbar gefischte Fische und Meeresfrüchte verkauft werden. Einem kürzlich veröffentlichten Bericht zufolge kommen in den USA derzeit 20 bis 32 Prozent der wild gefangenen Fische aus illegalen Quellen.

Bei Umweltschutzgruppen stießen Obamas Ankündigungen auf große Zustimmung. Die Organisation Oceana lobte eine "praktische Lösung für ein hässliches Problem". Die Initiative werde "unser Denken über Fische und Meeresfrüchte für immer verändern", erklärte Oceana-Kampagnendirektorin Beth Lowell.

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Quelle: n-tv.de

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