Politik
Jetzt wird aufgeräumt: Arbeiter beseitigen in Berlin Wahlplakate mit den Konterfeis von Schulz und Merkel.
Jetzt wird aufgeräumt: Arbeiter beseitigen in Berlin Wahlplakate mit den Konterfeis von Schulz und Merkel.(Foto: REUTERS)
Mittwoch, 04. Oktober 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Union und SPD schlechter als bei der Wahl

Für Union und SPD war das Ergebnis der Bundestagswahl desaströs. In der ersten Forsa-Erhebung nach der Wahl zeigt sich: Es geht noch schlimmer. Die AfD verliert in der Umfrage leicht, die anderen kleinen Parteien, vor allem die Grünen, legen zu.

Im ersten Stern-RTL-Wahltrend nach der Bundestagswahl haben die großen Parteien im Vergleich zum Ergebnis der Bundestagswahl leicht verloren. Vor allem die Grünen legen zu.

Die Zahlen im Einzelnen: Die Union kommt in der von Forsa erhobenen Umfrage auf 32 Prozent. Bei der Bundestagswahl hatte sie 32,9 Prozent erreicht. 20 Prozent der Befragten gaben an, sie würden SPD wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Tatsächlich ihr Kreuz bei der SPD gemacht hatten 20,5 Prozent. Nur einmal, 1949, schnitt die Union bei einer Bundestagswahl noch schlechter ab. Für die SPD war es sogar das schlechteste Ergebnis.

Die AfD kommt im aktuellen Wahltrend auf 12 Prozent (nach 12,6 Prozent bei der Bundestagswahl). Die FDP erreicht 11 Prozent (10,7), die Grünen 10 Prozent (8,9) und die Linke 12 Prozent (12,6).

Auch bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz gibt es nur leichte Veränderungen im Vergleich zur letzten Forsa-Umfrage vor der Wahl. 22 Prozent der Wähler würden sich bei einer Direktwahl für SPD-Chef Martin Schulz entscheiden, das ist ein Prozentpunkt weniger. 49 Prozent würden die CDU-Vorsitzende Angela Merkel wählen, ein Plus von zwei Prozentpunkten. Für die amtierende Bundeskanzlerin würden sich nicht nur 92 Prozent der CDU/CSU-Wähler entscheiden, sondern auch 55 Prozent der FDP- und 48 Prozent der Grünen-Wähler.

Quelle: n-tv.de

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