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Soldaten am "Tag der Armee": Die Armee steht loyal hinter dem sozialistischen Präsidenten.
Soldaten am "Tag der Armee": Die Armee steht loyal hinter dem sozialistischen Präsidenten.(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Höchste Autorität im Staate": Venezolanische Armee schwört Maduro Treue

Innerhalb von sechs Monaten will die konservative Opposition Präsident Maduro aus dem Amt drängen - verfassungskonform dank ihrer neuen Mehrheit im Parlament. Der Treueschwur der Streitkräfte wirkt angesichts dessen wie eine Drohung.

Im Machtkampf zwischen Venezuelas Präsidenten und dem von der Opposition kontrollierten Parlament hat sich die Armee bedingungslos hinter Staatschef Nicólas Maduro gestellt. Die Streitkräfte des Landes bekräftigten ihre "absolute Loyalität und bedingungslose Unterstützung" Maduros, erklärte ihr oberster Chef, Verteidigungsminister Vladimir Padrino.

Der Präsident sei "die höchste Autorität im Staate", sagte Padrino im Beisein Maduros bei einer Zeremonie in der Kaserne, in der der verstorbene Staatschef Hugo Chávez bestattet ist. Zugleich verurteilte der Minister das Vorgehen der Opposition, die Darstellungen Chávez' und des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simon Bolívar im Parlament abgehängt habe.

Opposition will Maduro aus dem Amt drängen

Die konservative Opposition hatte am Mittwoch drei suspendierte Parlamentsabgeordnete vereidigt und damit die für Verfassungsänderungen nötige Zweidrittel-Mehrheit im Parlament erreicht. Die Konservativen kündigten zudem an, innerhalb von "sechs Monaten" den linken Staatschef Maduro verfassungskonform aus dem Amt zu drängen. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts zu der Suspendierung der Wahl von insgesamt vier Abgeordneten steht noch aus.

Maduro lehnt das Parlament als illegal ab. Sein Lager rief das Oberste Gericht an, um jegliche Gesetze oder Gesetzesänderungen, die vom Parlament verabschiedet werden, für nichtig zu erklären. Die Amtszeit des Sozialisten endet 2019.

Venezuela verfügt über die weltgrößten Ölreserven. Die Bevölkerung des lateinamerikanischen Landes leidet aber unter einer Knappheit von Waren des täglichen Bedarfs und einer hohen Inflation.

Quelle: n-tv.de

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