Freitag, 10. Juli 2009
Warnung vor Henna-Tattoos im Ausland: Allergener Farbstoff verwendet
Bei Henna-Tattoos im Ausland sind Urlauber besser vorsichtig. In südlichen Urlaubsregionen werde den Tattoos meist der Farbstoff Para-Phenylendiamin (PPD) zugefügt, um die Haltbarkeit zu verlängern, warnt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt. Dieser habe sich aber in seltenen Fällen als Allergen erwiesen.
Es sei möglich, dass der Tätowierte sich durch ein Henna-Tattoo sensibilisiert und anschließend auf Haarfärbungen allergisch reagiert. Das könne im schlimmsten Fall dazu führen, dass Verbraucher für immer auf Oxidationsfärbemittel für die Haare verzichten müssen. Henna und PPD sind in der EU nicht zum Hautfärben zugelassen, sondern nur zur Färbung der Haare. Der Verband rät, alle Henna-Tattoo-Produkte grundsätzlich zu meiden. Henna-Tattoos sind Tätowierungen die nach einiger Zeit wieder von der Haut verschwinden.
dpa
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