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Donnerstag, 19. November 2009

Tollwutgefahr auf Bali: Kontakt mit Säugetieren meiden

Indonesischer Mediziner mit einer Spritze gegen Tollwut ...

Indonesischer Mediziner mit einer Spritze gegen Tollwut ...
(Foto: AP)

Auf Bali sollten Urlauber den direkten Kontakt zu Säugetieren wie Hunden, Katzen und Affen meiden. Das rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf vor dem Hintergrund steigender Tollwutzahlen auf der indonesischen Insel.

An dem beliebten Reiseziel sind nach Behördenangaben in diesem Jahr bereits 15 Menschen an Tollwut gestorben und fast 15.000 nach Hundebissen in Krankenhäusern behandelt worden. Zudem wurden 28.000 Hunde getötet. Nachdem die Insel für lange Zeit frei von Tollwut war, tritt die Erkrankung dort seit in den meisten Bezirken wieder auf.

... für Hunde: Impfaktion in Ubud auf Bali.

... für Hunde: Impfaktion in Ubud auf Bali.
(Foto: AP)

Vorsorglich sollten sich Bali-Reisende gegen Tollwut impfen lassen, empfiehlt der Wissenschaftliche Leiter des CRM, Tomas Jelinek. Weil die Impfung aus drei Spritzen im Zeitraum von drei Wochen besteht, müsse damit frühzeitig begonnen werden. Die gut verträgliche Impfung kostet laut Jelinek 180 bis 240 Euro. Die Kosten würden aber von einigen Krankenkassen und -versicherungen übernommen.

dpa

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