Panorama

Weltkulturerbe Grube MesselNeues Zentrum führt in Vergangenheit

26.08.2010, 14:13 Uhr
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Blick in die Grube Messel: 1995 wurde die Fossillagerstätte im Ölschiefer der Grube in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. (Foto: dpa)

Landschaft, Vulkanismus, Dschungel und eine virtuelle "Fahrt in die Tiefe" der Vergangenheit: Die einzigartige Fossilienfundstätte Grube Messel bei Darmstadt eröffnet ein modernes Besucherzentrum. Auf 870 Quadratmetern wird die rund 47 Millionen Jahre alte Vergangenheit der Grube erläutert.

Die einzigartige Fossilienfundstätte Grube Messel bei Darmstadt hat ein modernes Besucherzentrum eröffnet. In dem Neubau wird auf 870 Quadratmetern die rund 47 Millionen Jahre alte Vergangenheit der Grube erläutert. Der ehemalige Vulkankratersee ist UNESCO-Weltkulturerbe. Das Land Hessen hat rund zehn Millionen Euro in das Gebäude "Zeit und Messel Welten" samt Ausstellung investiert.

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Sonja Wedmann, Grabungsleiterin der Senckenberg-Forschungsstation in der Grube Messel, im Institutsgebäude neben einem Abguss eines präparierten Urpferdes. (Foto: dpa)

Das Zentrum werde als Publikumsmagnet die Attraktivität der Grube Messel weiter steigern, sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch bei der Eröffnung. Bisher standen für Messel-Gäste nur Baracken am Rand des 130 Meter tiefen ehemaligen Kratersees bereit. Trotzdem wurde im vergangenen Jahr mit als 25.000 Teilnehmern bei geführten Touren Besucherrekorde registriert. Schwerpunktthemen der neuen Ausstellung sind Landschaft, Vulkanismus und Dschungel, außerdem eine virtuelle "Fahrt in die Tiefe" der Vergangenheit.

Quelle: ntv.de, dpa