Montag, 14. September 2009
Bis zu drei Liter pro Stunde: Wanderer verlieren viel Flüssigkeit
(Foto: AP)
Bei einer anstrengenden Wanderung verliert der Körper bis zu drei Liter Flüssigkeit in der Stunde. Deshalb sollten Wanderer immer genug Wasser im Rucksack haben, rät der Deutsche Naturheilbund. Alle zwei Stunden empfehle sich eine Essens- und Trinkpause, bei der aber nicht zu viel verzehrt werden sollte. Denn der Körper bleibe leistungsfähiger, wenn er weniger "Verdauungsarbeit" leisten muss, heißt es in der in Königstein erscheinenden Zeitschrift "Der Naturarzt" (Ausgabe 10/2009).
Bei längeren Wanderungen gehört außerdem Kleidung für jedes Wetter ins Gepäck. Besonders geeignet sei Laufbekleidung, die nach dem Zwiebelschalenprinzip getragen wird: Sie ist leicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. Auch die Schuhe sollten wasserfest sein - sonst bekommen Wanderer nach den ersten Tropfen kalte Füße.
Vom Untergrund hängt ab, welche Schuhe sinnvoll sind: Auf gut erschlossenen Strecken wie Forstwegen empfiehlt der Bund Walking-Schuhe. Im Gelände sind demnach feste, hochgeschlossene Wander- oder Bergstiefel mit ausgeprägtem Profil am besten. Sie schützen die Knöchel und verhindern ein Umknicken.
dpa
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