Mittwoch, 22. Juli 2009
Korrupte Grenzer in Bulgarien: "Zwangsimpfung" ablehnen
Einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe gibt es noch nicht.
(Foto: AP)
Bulgarien-Urlauber müssen sich vor einer neuen Betrugsmasche in Acht nehmen: Korrupte Grenzer wollen ihnen Geld für eine angebliche Schweinegrippe-Impfung abknöpfen, warnt der ADAC in München.
Demnach verlangen einige Beamte bei der Einreise einen Nachweis, dass der Urlauber nicht an der Schweinegrippe erkrankt ist. Weil dieser Nachweis nicht existiert und man ihn daher nicht vorlegen kann, wird ein Bußgeld oder sogar eine "Zwangsimpfung" verordnet. Darauf sollten Urlauber sich keinesfalls einlassen: Einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe gibt es noch nicht, und es sei völlig unklar, was gespritzt wird.
Die bulgarische Botschaft hat den Angaben zufolge inzwischen auf die Betrugsfälle reagiert: Sie hat ein zweisprachiges Dokument unter der Adresse "mfa.bg/berlin" ins Internet gestellt, das Betrüger abschrecken soll. Es bescheinigt Urlaubern, dass sie kein derartiges Gesundheitsattest für die Einreise benötigen.
dpa
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