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Das ARD-Gespann: Matthias Opdenhövel (links) und Mehmet Scholl.
Das ARD-Gespann: Matthias Opdenhövel (links) und Mehmet Scholl.(Foto: imago/Michael Wigglesworth)
Dienstag, 17. Juni 2014

Entlarvende Tonpanne: ARD-Moderator schimpft live über Fifa

Unabsichtlich eingeschaltete Mikrofone sind ein steter Quell der Freude: Oft erfahren Zuschauer nur dann, was TV-Moderatoren wirklich denken. Und so gibt ARD-Mann Matthias Opdenhövel dank einer Panne preis, was er vom Weltfußballverband hält.

Der skandalumwitterte Weltfußballverband Fifa ist offensichtlich auch bei der ARD nicht beliebt - zumindest nicht bei Moderator Matthias Opdenhövel. Das legt ein Gespräch nahe, das die ARD unabsichtlich in ihrem Livestream von der Begegnung Deutschland gegen Portugal übertrug, und nun im Internet als Video kursiert.

Nach dem Spiel wollte Opdenhövel wissen, ob der dreifache Torschütze Thomas Müller auch als Man of the Match ausgezeichnet würde. Sein Mikrofon war dabei aber nicht ausgeschaltet, was aber nur die Zuschauer des Internet-Livestreams hören konnten. Sie wurden Zeuge von Opdenhövels Nachsatz: "Du weißt ja nie, bei den schwindligen Fifa-Flöten." Was genau eine schwindlige Flöte ist, bleibt aber vorerst Opdenhövels Geheimnis - besonders nett gemeint wird es aber nicht gewesen sein. Eine Stellungnahme der ARD zu dem Kommentar gab es bislang nicht.

Die Panne war nicht die einzige während der Übertragung. Der Livestream im Internet fiel zu Beginn des Spiels für einige Minuten aus, nur ein Störbildschirm war zu sehen. Außerdem konnten die 26 Millionen TV-Zuschauer gegen Ende der ersten Halbzeit für einige Minuten keinen Ton hören. Reporter Gerd Gottlieb entschuldigte sich noch während des Spiels live für die Panne.

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Quelle: n-tv.de

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