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GesundheitNeue Studie: Mehr junge Erwachsene sind Rauschtrinker

10.02.2012, 12:14 Uhr

Berlin (dpa) - Jugendliche haben zuletzt seltener zum Alkohol gegriffen als früher - doch das gefährliche Koma-Saufen ging weiter. Vor allem junge Erwachsene sind regelmäßige Rauschtrinker. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Berlin (dpa) - Jugendliche haben zuletzt seltener zum Alkohol gegriffen als früher - doch das gefährliche Koma-Saufen ging weiter. Vor allem junge Erwachsene sind regelmäßige Rauschtrinker. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Komasaufen kommt bei einem großen Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland weiter regelmäßig vor. So stieg der Anteil derer, die sich mindestens einmal im Monat betrinken, bei den 18- bis 25-Jährigen binnen eines Jahres von 37,9 auf 41,9 Prozent im vergangenen Jahr, teilten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Bundesregierung am Freitag (10. Februar) mit. Bei den 12- bis 17-Jährigen sank der Anteil in dem Zeitraum von 16,7 auf 15,2 Prozent. 2004 gaben in dieser Altersgruppe noch 22,6 Prozent an, sich in den 30 Tagen vor der Befragung in einen Rausch getrunken zu haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen waren es bei der ersten Erhebung 2004 rund 44 Prozent.

Seit mehr als zehn Jahren führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine repräsentative Erhebung durch. Für die neue Studie wurden im vergangenen Jahr bundesweit 5001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt.

Nach der vor einem Jahr vorgestellten Vorgängerstudie ging der Anteil der Jugendlichen, die sich viermal im Monat oder öfter betrinken, nur wenig zurück. Der regelmäßige wöchentliche Alkoholkonsum sank aber auf den niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren.

Rund ein Sechstel der minderjährigen Jugendlichen hatte Kampftrinken im Monat vor der Befragung eingeräumt. Der Anteil derer, die mindestens viermal im Monat fünf Gläser oder mehr trinken, stagnierte bei den 12- bis 17-jährigen Jungen bei einem Anteil von knapp 8 Prozent.

Quelle: dpa

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