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Mittwoch, 22. Februar 2017

Pannentransporter macht Sorgen : A400M zehrt an Airbus-Gewinnen

Der Dauer-Ärger mit dem Militärflugzeug A400M verhagelt Airbus gründlich das Jahresergebnis für 2016. Der Überschuss bricht dramatisch ein. Doch der Konzern-Chef verspricht: Aktionäre sollen von den Problemen nichts zu spüren bekommen.

Die stetigen Probleme mit dem Militärtransporter A400M haben den Gewinn des Flugzeugkonzerns Airbus im vergangenen Jahr deutlich absacken lassen. Trotz brummender Geschäfte mit Passagierfliegern brach der Überschuss auf knapp eine Milliarde von 2,7 Milliarden im Vorjahr ein, wie die Toulouser mitteilten.

Der Umsatz legte dank eines Rekordabsatzes von Linienmaschinen um drei Milliarden auf 67 Milliarden Euro zu. Allein 2,2 Milliarden an Belastungen aus dem Programm A400M verbuchte Airbus im abgelaufenen Jahr. Hinzu kommen Entwicklungskosten für neue Linienflieger.

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"Der A400M bleibt eine Sorge", erklärte Airbus und kündigte an, angesichts der anhaltenden Probleme mit den Kunden nachzuverhandeln. "Vor dem Hintergrund des Gesamtverlustes des A400M-Programms hat der Verwaltungsrat das Management mandatiert, neuerdings mit den Kunden zu verhandeln, um das verbleibende Risiko zu begrenzen." Die Aktionäre sollen von den Problemen nichts zu spüren bekommen. Airbus-Chef Tom Enders will die Dividende um fünf Cent auf 1,35 Euro je Aktie anheben.

Sparte für Passagierflugzeuge glänzt - als einzige

Während die Sparte für Passagierflugzeuge mit Zuwächsen glänzte, musste Airbus in seinen übrigen Geschäftsbereichen Rückgänge hinnehmen. Das Rüstungssegment verbuchte ein Umsatzminus von neun Prozent und fuhr im Gegensatz zum Vorjahr einen Betriebsverlust ein. Die Helikoptersparte verkaufte zwar mehr Hubschrauber als vor Jahresfrist, dennoch sackte der Umsatz aufgrund weniger einträglicher Modelle leicht ab, der operative Gewinn schmolz gar um gut ein Viertel.

Für das kommende Jahr sagte Enders voraus, mehr als 700 Passagierjets auszuliefern. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) werde von zuletzt knapp vier Milliarden um etwa fünf Prozent zulegen, obwohl der Auftragseingang zuletzt um 15 Prozent zurückgegangen war.    

Quelle: n-tv.de

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