Dienstag, 16. März 2010
Boni, Zuschläge, Firmenjet: Amex-Boss sahnt ab
American-Express-Chef Kenneth Chenault hat im vergangenen Jahr 17,4 Millionen Dollar verdient. Davon sind gut zehn Millionen Dollar Bonuszahlungen und erfolgsabhängige Zuschläge, wie aus Angaben des größten US-Kreditkartenunternehmens an die Regulierungsbehörden hervorging.
Seine private Nutzung des Firmenjets floss mit gut 400.000 Dollar in das Gehaltspaket ein. 2008 verdiente Chenault noch knapp 29, ein Jahr zuvor fast 34 Millionen Dollar. Mit seinem Einkommen 2009 liegt er auf dem Niveau von JPMorgan-Chase-Chef Jamie Dimon und übertrifft das Gehalt des Goldman-Sachs-Chefs Lloyd Blankfein um fast das Doppelte.
Nachdem die US-Regierung auf dem Höhepunkt der Finanzkrise angeschlagene Institute mit Steuergeldern gerettet hat, ist auch in den USA eine hitzige Debatte um Managergehälter entbrannt. American Express hat inzwischen seine Staatshilfen von 3,4 Milliarden Dollar zurückgezahlt und profitiert von einer Belebung des Geschäfts bei gleichzeitig niedrigen Kreditzinsen.
wne/rts
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