Wirtschaft
Keine Experimente: Der Präsident fliegt auch in Zukunft im Jumbo.
Keine Experimente: Der Präsident fliegt auch in Zukunft im Jumbo.(Foto: AP)

Nachfolger für "Air Force One": Barack Obama fliegt auch künftig Boeing

Der Präsident der Vereinigten Staaten fliegt weiterhin in einer Boeing 747. Das Pentagon hat sich bei der Suche nach einer neuen "Air Force One", der speziell ausgerüsteten Präsidentenmaschine, für den überarbeiteten Jumbojet 747-8 entschieden.

US-Präsident Barack Obama soll auch künftig in einer Boeing-Maschine fliegen. Die Wahl des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums für die neue Präsidentenmaschine Air Force One fiel auf die Boeing 747-8, wie das Pentagon mitteilte.

Noch hat der Hersteller zwar keinen Vertrag, aber das Pentagon erklärte, Boeing werde voraussichtlich den Auftrag für die Maschine und für Umbauarbeiten erhalten. Diese umfassen laut Experten eine spezielle Kommunikationsausrüstung und Raketenabwehrsysteme.

Gegen Kernwaffenexplosionen geschützt

Die beiden stark umgerüsteten Boeing-Maschinen des Typs 747-200, die der Präsident derzeit nutzt, erreichen 2017 das Ende ihrer geplanten 30-jährigen Lebensspanne und müssen ersetzt werden.

Beide Maschinen verfügen über eine breite militärische Zusatzausstattung, etwa ein System, das starke Infrarotstrahlen einsetzt, um Lenkraketen abzuwehren. Details zur militärischen Ausrüstung sind jedoch streng geheim. Auch gegen Kernwaffenexplosionen sind die Maschinen speziell geschützt: Die Bordelektronik kann dem elektromagnetischem Puls, der bei nuklearen Explosionen entsteht, standhalten, heißt es.

Die US-Luftwaffe hatte im vergangenen Jahr erklärt, sie habe 1,65 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, die in den Jahren 2015 bis 2019 für zwei Ersatzmaschinen verwendet werden können. Aktuell wurden jedoch keine Einzelheiten zu den erwarteten Kosten oder dem Auslieferungsdatum der Maschinen genannt.

Quelle: n-tv.de

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