Wirtschaft
Minus 7 und minus 20 Prozent: Chinas Handelsdaten bereiten Kopfzerbrechen.
Minus 7 und minus 20 Prozent: Chinas Handelsdaten bereiten Kopfzerbrechen.(Foto: REUTERS)

Experten: Regierung muss eingreifen: Chinas Exporte sinken erneut

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt bereitet Ökonomen weiter Kopfzerbrechen. Einmal mehr verfehlte der Außenhandel deutlich die Prognosen. Demit rückt das Thema einer harten Landung wieder auf die Agenda - unt mit ihm die Ansteckungssorgen.

Chinas Handelsdaten sind im Oktober enttäuschend ausgefallen. Bei den Einfuhren und bei den Ausfuhren waren die Rückgänge den vorgelegten Zahlen zufolge größer als erwartet. Die Exporte fielen auf Jahressicht um 6,9 Prozent und schrumpften damit den vierten Monat in Folge. Die Importe nahmen um 18,8 Prozent ab.

Volkswirte hatten im Schnitt bei den Ausfuhren mit einem Rückgang von 3,0 Prozent und bei den Einfuhren von 16 Prozent für die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft gerechnet. Unter dem Strich ergab sich damit ein Rekord-Handelsüberschuss von umgerechnet rund 57 Milliarden Euro.

Da die Weltwirtschaft nicht rund läuft, gehen Experten davon aus, dass die Regierung in Peking mehr tun muss, um zumindest die Nachfrage im Inland anzukurbeln. Dabei hat die Notenbank die Zinsen bereits mehrfach gesenkt. Die jüngsten Handelsdaten zeigen aber, dass weiterhin das Risiko einer "harten Landung" für die Wirtschaft des Landes besteht.

Für dieses Jahr plant die Regierung ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent. Für die kommenden Jahre hatte Peking erst jüngst als Untergrenze einen Wert von mindestens 6,5 Prozent angegeben.

Quelle: n-tv.de

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