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Weitere Baustelle in den Vereinigten Staaten.
Weitere Baustelle in den Vereinigten Staaten.(Foto: picture alliance / dpa)

Geldwäsche nicht verhindert?: Commerzbank hat Stress in den USA

Den New Yorker Finanzbehörden ist die aus ihrer Sicht zu laxe Kontrolltätigkeit der Commerzbank ein Dorn im Auge. Wegen mutmaßlicher Geldwäsche wird nun gegen den Dax-Konzern ermittelt. Die Frankfurter sind in den USA ohnehin bereits auf dem Radar.

In den USA wird einem Zeitungsbericht zufolge wegen mutmaßlicher Geldwäsche gegen die Commerzbank ermittelt. Staatsanwälte aus der US-Finanzmetropole New York hätten Untersuchungen eingeleitet, berichtete das "Wall Street Journal".

Es gehe dabei um Vorwürfe, Deutschlands zweitgrößte Bank habe zu laxe Kontrolle gehabt, um Geldwäsche zu erkennen und zu verhindern. Eine Sprecherin der Commerzbank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die Untersuchungen könnten einen anderen Fall in den USA beeinflussen, das Geldinstitut verhandelt mit den US-Behörden über einen Vergleich zu mutmaßlichen Verstößen gegen Sanktionen gegen Länder wie den Iran und Sudan. Im Gespräch waren hier zuletzt Insidern zufolge rund 650 Millionen Dollar.

Die USA verdächtigen die Commerzbank - neben vielen anderen Instituten - gegen die von ihnen gegen den Iran verhängten Sanktionen verstoßen zu haben. Mit zahlreichen ausländischen Banken haben sich die Vereinigten Staaten bereits verglichen.

Quelle: n-tv.de

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