Wirtschaft
Kräftiges Beschäftigungswachstum.
Kräftiges Beschäftigungswachstum.(Foto: dpa)
Mittwoch, 31. Mai 2017

"Gute Rahmenbedingungen" : Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Die Wirtschaft in Deutschland boomt, es gibt weiterhin eine große Nachfrage nach Arbeitskräften. Das schlägt sich in den Arbeitsmarktzahlen für Mai nieder. BA-Vorstandschef Scheele kann mit sehr guten Daten aufwarten.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai auf 2,498 Millionen gesunken. Im Vergleich zum Vormonat waren es 71.000 Erwerbslose weniger. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Jobsucher sogar um 166.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,6 Prozent.

"Bei guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt weiter günstig", sagte BA-Vorstandschef Detlef Scheele. Die Arbeitslosenzahl sei weiter gesunken, die Zahl der Beschäftigten erneut kräftig gewachsen - und die Nachfrage nach Arbeitskräften befinde sich weiter auf sehr hohem Niveau.

Auch saisonbereinigt gab es einen erneuten Rückgang: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Arbeitslosenzahl lag zuletzt bei 2,536 Millionen. Damit waren etwa 9000 Menschen weniger ohne Job als im April. Im Westen ging die Zahl um 5000 zurück, im Osten um 4000.

Deutlich mehr offene Stellen

Die Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind gleichzeitig weiter kräftig gewachsen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Erwerbstätigen im April saisonbereinigt auf 43,98 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 652.000.

Der Anstieg gehe vor allem auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück: Die Zahl der Menschen mit regulärem Job nahm nach Hochrechnung der BA von Februar auf März saisonbereinigt um 48.000 auf 31,93 Millionen zu. Das waren 734.000 mehr als vor einem Jahr. Und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch: Im Mai waren 714.000 offene Stellen bei der BA gemeldet - 60.000 mehr als vor einem Jahr.

Quelle: n-tv.de

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