Montag, 11. Januar 2010
Erweiterung der Euro-Zone: Estland heißester Kandidat
Estland ist unter den EU-Ländern der nächste Kandidat zur Aufnahme in die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.Die Staatsfinanzen seien in dem baltischen Land in guter Verfassung, sagte der designierten EU-Wirtschaftskommissars Olli Rehn bei seiner Anhörung im Europäischen Parlament.
Estland sei bei der Erfüllung der Aufnahmekriterien damit schon weit fortgeschritten. Die EU-Kommission werde mit ihrem nächsten Konvergenzbericht genau prüfen, ob alle Bedingungen für die Einführung des Euro erfüllt würden. Diese dürfe nicht zur Steigerung der Verbraucherpreise führen, forderte Rehn.
Die Kandidaten für die neue EU-Kommission stellen sich bis Ende kommender Woche in öffentlichen Anhörungen den Fragen des Europäischen Parlaments. Die Abgeordneten prüfen, ob das von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso präsentierte Team zur Führung der mächtigen EU-Exekutive geeignet ist.
wne/rts
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