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Es ist nicht das erste Mal, dass Ford den Escape zurückruft. 2012 wurden bereits 500.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit  Antrieb und Bremsen zurück in die Werkstätten beordert.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ford den Escape zurückruft. 2012 wurden bereits 500.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit Antrieb und Bremsen zurück in die Werkstätten beordert.(Foto: picture alliance / dpa)

Servolenkung und Rost: Ford ruft Millionen Autos zurück

Der zweitgrößte Autobauer Nordamerikas macht erneut Negativ-Schlagzeilen. Ford ruft gut anderhalb Millionen Autos zurück. Bislang sind nur die USA und Kanada betroffen. Doch eine Ausweitung der Rückrufaktion ist nicht ausgeschlossen.

Ford ruft 1,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund für den größten Teil des Rückrufs sei der mögliche Verlust der Servolenkung, der bei geringeren Geschwindigkeiten die Unfallgefahr erhöhe, teilte Ford mit. Den US-Behörden seien sechs Verletzte und fünf Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt. Betroffen seien die USA und Kanada. Weitere Rückrufe außerhalb Nordamerikas könnten folgen, hieß es bei Ford weiter.

Die Aktion aufgrund der Servolenkung umfasst den Angaben zufolge 915.216 Ford Escape und Ford Mercury Mariner, die zwischen 2008 und 2011 gebaut wurden, sowie 195.527 Explorer der Baujahre 2011 bis 2013. Zudem wurden 196.600 Taurus aus den Jahren 2010 bis 2014 wegen Rostproblemen und 82.576 Fahrzeuge der Typen Fusion, Mercury Milan, Lincoln Zephyr und MKZ wegen rutschender Fußmatten auf der Fahrerseite zurückgerufen.

Die Kosten für den Rückruf nannte Ford nicht. Der zweitgrößte Autobauer der USA legte im ersten Quartal aber bereits mehr Geld als üblich für Rückrufe und Garantieansprüche für ältere Wagen zur Seite. Zuletzt hat in der Branche die Zahl der Rückrufe zugenommen. Allein Ford-Rivale General Motors hat in diesem Jahr wegen diverser technischer Defekte bereits fast 16 Millionen Autos zurückgerufen.

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Quelle: n-tv.de

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