Geldregen für Standort DresdenGlobalfoundries investiert
Der Chiphersteller Globalfoundries nimmt Geld in die Hand. Weltweit investiert er in diesem Jahr 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro. Weit mehr als die Hälfte davon soll nach Dresden fließen.
Nach dem Zusammenschluss mit dem einstigen Mitbewerber Chartered will der Chiphersteller Globalfoundries in diesem Jahr einen Milliardenbetrag in sein Dresdner Werk stecken. Weltweit werde das Unternehmen 2010 etwa 2,5 bis 2,7 Milliarden US-Dollar (1,7 bis 1,8 Milliarden Euro) investieren, sagte Unternehmenschef Doug Grose. Weit mehr als die Hälfte davon solle nach Dresden fließen.
Das Geld werde vor allem in die Entwicklung neuer Technologien und den Ausbau der Kapazität gesteckt. Neue Arbeitsplätze entstünden dabei allenfalls in sehr begrenzter Zahl.
Globalfoundries hatte vor einer Woche den Zusammenschluss mit Chartered aus Singapur bekanntgegeben. Unter dem gemeinsamen Dach soll Dresden für den Leading-Edge-Bereich, also die jeweilige Spitzentechnologie, zuständig sind.