Mehr Gewinn als erwartetH&M hat die Zahlen schön
Hennes und Mauritz sorgt im Einzelhandelssektor für Lichtblicke. Der schwedische Textilhersteller verdient im ersten Quartal mehr als im Vorjahreszeitraum und übertrifft damit die Analystenerwartungen.
Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) hat in ihrem ersten Geschäftsquartal die Gewinne kräftig gesteigert und wieder mehr umgesetzt. Vor Steuern stieg der Gewinn in den Monaten Dezember bis Ende Februar um 42 Prozent auf 5,1 Mrd. schwedische Kronen (522 Mio. Euro), wie der Konzern mitteilte.
Unter dem Strich verbuchte H&M einen Überschuss von 3,7 Mrd. Kronen nach 2,6 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 7 Prozent auf 24,8 Mrd. Kronen. Den größten Anteil am Umsatz steuerte das Deutschland-Geschäft bei.
Angesichts der noch immer schwachen Konjunktur seien das befriedigende Resultate, erklärte H&M. Die Frühjahrskollektionen seien gut angenommen worden. Im Februar stiegen die Erlöse in lokaler Währung um zehn Prozent. Die Modekette konnte im März von dem in diesem Jahr frühen Ostergeschäft profitieren, sie erzielte einen mehr als 20 Prozent höheren Umsatz.
H&M betreibt 2018 Läden weltweit und will weiter expandieren. Im Februar wurde der erste Laden in Südkorea aufgemacht, im März folgte Israel. Im zweiten Geschäftsquartal will H&M insgesamt 73 Geschäfte eröffnen, vornehmlich in Großbritannien, China, Norwegen, Dänemark und Deutschland. Zugleich sollen sechs Läden geschlossen werden