Montag, 11. Januar 2010
Weitere Anleihen nötig: HeidelbergCement braucht Geld
Der Baustoffkonzern HeidelbergCement will zur Umschuldung zum zweiten Mal binnen weniger Monate den Anleihemarkt anzapfen. Zum Abbau der Bankverbindlichkeiten sind zwei Anleihetranchen von jeweils mindestens 500 Millionen Euro geplant.Die Bonds sollen nach Angaben des Konzerns bis August 2015 beziehungsweise April 2020 laufen. Damit könne zugleich das Fälligkeitsprofil von HeidelbergCement gestreckt und weiter verbessert werden. Die Konditionen sollen im Laufe der Woche festgezurrt werden.
Das auch nach einer Kapitalerhöhung noch immer hoch verschuldete Unternehmen hatte bereits im Oktober drei Anleihetranchen mit Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren begeben und dabei 2,5 Milliarden Euro eingesammelt.
HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele hat sich zum Ziel gesetzt, die Bankverbindlichkeiten des Konzerns bis Ende 2011 auf fünf Milliarden Euro von nahezu neun Milliarden Euro drücken. Dazu sollen auch Verkäufe von Beteiligungen beitragen, die Scheifele nicht mehr zum Kerngeschäft mit Zement, Transportbeton sowie Sand und Kies zählt.
wne/rts
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