Wirtschaft
Wer schön sein will ...
Wer schön sein will ...(Foto: picture alliance / dpa)

Starker Euro, schwacher Umsatz: L'Oreal punktet nur mit Luxus

Luxusmarken wie Lancome oder Yves Saint Laurent sorgen bei L'Oreal für Umsatzwachstum. Allerdings bremsen der starke Euro und die Schwäche im US-Geschäft den Konzern ein - und das deutlicher als erwartet.

Der Kosmetikkonzern L'Oreal hat unter anderem wegen einer Schwäche auf dem US-Markt zum Jahresauftakt weniger umgesetzt. Die Erlöse sanken im ersten Quartal 2014 um 2,2 Prozent auf 5,64 Milliarden Euro, wie das französische Unternehmen mitteilte. Die Nachfrage nach Produkten der Verbrauchersparte, etwa Garnier-Haarwäsche oder Maybelline-Make-up, schwächte sich ab. Der Umsatz fiel in dem Bereich um 5,5 Prozent. Auch die Abkühlung in Russland und die Lage in der Ukraine habe sich bemerkbar gemacht, teilte L'Oreal mit.

Zu schaffen machte dem Weltmarktführer auch der Euro, der sich in den vergangenen Monaten verteuert hat. Ohne Währungsschwankungen sowie um weitere Sondereffekte bereinigt wäre der Umsatz um 3,5 Prozent gestiegen. Analysten hatten jedoch mit mehr als vier Prozent gerechnet.

Luxus zahlt sich aus

Gefragt waren dagegen Marken der Luxussparte wie Lancome oder Yves Saint Laurent. Bereinigt wurde in dem Bereich 7,2 Prozent mehr Umsatz erzielt. L'Oreal gewinne mit der Sparte in Westeuropa sowie auf den traditionellen Wachstumsmärkten USA und China Marktanteile, teilte der Konzern mit.

"Der Jahresstart hat unsere Zuversicht bestärkt, 2014 erneut den Umsatz und das Ergebnis zu steigern", sagte L'Oreal-Chef Jean-Paul Agon trotz des Umsatzrückgangs. Eine genaue Prognose gab das Unternehmen nicht. Das ökonomische Umfeld sei weiterhin von Unsicherheiten geprägt, was besonders für die Währungsfront gelte.

Quelle: n-tv.de

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