Samstag, 27. März 2010
Zu dünne Angebote: MGM-Verkauf wackelt
Das berühmte Hollywood-Studio Metro Goldwyn Mayer (MGM) will sich möglicherweise doch nicht zum Verkauf stellen. Die eingegangenen Gebote hätten die Erwartungen nicht erfüllt, verlautete aus Unternehmenskreisen.
Gläubiger und Vorstand des hoch verschuldeten Unternehmens würden daher kommende Woche über einen Plan für das eigenständige Überleben des Studios verhandeln. Demnach solle MGM nicht mehr komplett verkauft, sondern in einer geordneten Insolvenz saniert werden.
Kreisen zufolge hatten zuletzt Lions Gate Entertainment, Time Warner und die Investmentfirma Access Industries des Milliardärs Len Blawatnik für das renommierte Filmstudio geboten. Die höchste Offerte stammte demnach mit 1,5 Milliarden Dollar in bar von Time Warner.
MGM kämpft mit einer Schuldenlast von 3,7 Milliarden Dollar. Das Filmstudio hatte Mitte November erklärt, einen Verkauf zu prüfen.
rts
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