Wirtschaft
Den Großteil der Einnahmen macht MTU mit Wartung. Die Maschinen sind oft Jahrzehnte im Einsatz.
Den Großteil der Einnahmen macht MTU mit Wartung. Die Maschinen sind oft Jahrzehnte im Einsatz.(Foto: picture alliance / dpa)

"Auf Rekordkurs halten": MTU guckt nach oben

Die Luftfahrtbranche hat Aufwind und der Turbinenhersteller MTU steigt mit. Das Unternehmen hat gut verdient. Unklar ist aber noch, was für die Aktionäre dabei herausspringt.

Der Steigflug des Turbinenbauers MTU setzt sich fort. 2014 legte der Umsatz auf Jahressicht um ein Zehntel auf gut 3,9 Milliarden Euro zu, wie die Münchner mitteilten. Der Gewinn auf vergleichbarer Basis kletterte um gut sechs Prozent auf 253,3 Millionen Euro. Vor allem das Geschäft mit Antrieben für Passagierjets sei gut gelaufen, hieß es.

Die Einnahmen aus der Wartung von Militärmaschinen sind entgegen der Erwartungen sogar leicht gestiegen. Vor allem der Service für die Triebwerke des Eurofighters hätte dazu beigetragen. Die Aktionäre spannt das Unternehmen unterdessen auf die Folter. Sie sollen erst am 3. März erfahren, wie viel Dividende sie im April zu erwarten haben.

Für das neue Jahr verbreitete Vorstandschef Reiner Winkler erneut Optimismus. Es sei damit zu rechnen, dass der Passagierverkehr 2015 überdurchschnittlich zunehme. "Von diesem positivem Umfeld profitiert auch die MTU", erklärte er. "Wir werden die MTU auch im laufenden Geschäftsjahr auf Rekordkurs halten." Der Umsatz soll 2015 auf 4,4 Milliarden Euro zulegen, der vergleichbare Gewinn 285 Millionen Euro erreichen.

Vor allem der Auftragsbestand für die Turbinen des Airbus A320 und seines Nachfolgers A320neo stimmten den MTU-Chef zuversichtlich. Die Triebwerke seien auch die zukünftigen Wachstumsträger. MTU macht wie den Großteil seiner Einnahmen mit der Wartung seiner Antriebe, die oft jahrzehntelang im Einsatz sind.

Quelle: n-tv.de

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