Wirtschaft

Banknoten sollen sicherer werden: Neue Euro-Scheine kommen

Im kommenden Jahr beginnt die Europäische Zentralbank damit, neue Geldscheine in Umlauf zu bringen. Die zweite Generation der Banknoten wird sich von den bisherigen Scheinen äußerlich allerdings kaum unterscheiden.

500-Euro-Scheine werden erst in einigen Jahren ausgetauscht.
500-Euro-Scheine werden erst in einigen Jahren ausgetauscht.(Foto: REUTERS)

Elf Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds sollen die Scheine sicherer werden. Dem Vernehmen nach bringt die Europäische Zentralbank vom kommenden Jahr an schrittweise neue Noten mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen in Umlauf. "Wir arbeiten seit längerem an neuen Banknoten und werden bald Näheres dazu berichten", kündigte ein EZB-Sprecher in Frankfurt am Main an.

Den genauen Zeitplan könnte Notenbank-Präsident Mario Draghi am Donnerstag präsentieren, hieß es. Erwartet wird, dass im Mai 2013 zunächst der überarbeitete 5-Euro-Schein in Umlauf kommt. Danach könnte - gestaffelt nach Wert - jedes Jahr eine weitere Note folgen.

Währung für 23 Länder

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Äußerlich wird sich die zweite Generation der Banknoten kaum von den bisherigen unterscheiden. Die aktuelle Stückelung bleibt bestehen, ebenso die Farben und Motive. Die alten Banknoten bleiben gültig, werden aber nach und nach von den Notenbanken aus dem Verkehr gezogen. Bei der Neuauflage geht es um neue Sicherheitsmerkmale, die Fälschern die Arbeit erschweren sollen. Bisher sind Euro-Scheine mit Wasserzeichen, Hologrammen, Metallfäden, Spezialpapier und fluoreszierende Fasern ausgestattet.

Die EZB bereitet bereits seit Jahren eine zweite Generation der Euro-Banknoten vor. Das Euro-Bargeld war Anfang 2002 in zunächst zwölf Ländern eingeführt worden. Derzeit ist er in 17 Ländern der Europäischen Union sowie in sechs weiteren europäischen Staaten die offizielle Währung.

Die Euro-Banknoten zeigen Baustile aus verschiedenen Epochen der europäischen Geschichte. Anhand des Ländercodes vor der Seriennummer lässt sich erkennen, welche Zentralbank den Druck in Auftrag gegeben hat, allerdings gibt der Code nicht zwangsläufig Auskunft darüber, in welchem Land die Banknote gedruckt wurde.

Quelle: n-tv.de

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