Wirtschaft

Nach jahrelangem Ringen: Post erhöht Briefporto

Schreiber von herkömmlichen Briefen aufgepasst: Ab dem 1. Januar müssen Standardbriefe bis 20 Gramm mit 58-Cent-Marken frankiert werden. Die herkömmlichen 55-Cent-Marken sind weiter gültig. Dazu müssen noch 3-Cent-Marken draufgeklebt werden. Die Post hatte schon vor Jahren einen Antrag auf Portoerhöhung gestellt.

Erste Portoerhöhung seit 15 Jahren.
Erste Portoerhöhung seit 15 Jahren.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Versand von Standardbriefen wird im kommenden Jahr in Deutschland 2013 teurer. Ab dem 1. Januar erhöht sich das Porto für Briefe bis 20 Gramm von 55 Cent auf 58 Cent. Alte Briefmarken werden nicht ungültig und können weiterhin genutzt werden. Auf die Briefe muss dann aber zusätzlich eine 3-Cent-Marke geklebt werden.

Seit dem 1. Dezember sind in den Postfilialen und an den rund 5000 Briefmarkenautomaten die neuen 58 Cent- und 3-Cent-Marken bereits erhältlich. Letztere können im 20er Pack oder auch als Einzelstücke gekauft werden. Alle Marken seien in ausreichender Anzahl vorrätig, sagte ein Sprecher der Deutschen Post.

Es ist das erste Mal seit 15 Jahren, dass die Post die Preise für den Standardbrief erhöht hat. Im Jahr 2003 war Porto sogar um 1 Cent auf 55 Cent gesenkt worden. Anfang Oktober hatte die Bundesnetzagentur den Antrag des Bonner Dax-Konzerns genehmigt. Hintergrund sind die gestiegenen Kosten bei einem rückläufigen Volumen des klassischen Briefgeschäftes. Briefe werden immer weniger befördert, weil das Internet mit E-Mail und sozialen Netzwerken die Welt der Kommunikation erobert hat.

Der Standardbrief der Post ist nach Maßen genau definiert. Daran orientiert sich auch die Höhe des Portos. Er darf maximal die Größe von 23,5 mal 12,5 Zentimeter haben, fünf Millimeter dick und nicht schwerer sein als 20 Gramm. Briefe, die dieses Maß nicht einhalten, gelten nicht mehr als Standardbriefe. Für ihre Beförderung wird ein Zuschlag fällig.

Quelle: n-tv.de

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