Wirtschaft
(Foto: picture alliance / dpa)

Sinkende Preise helfen: Stromexport auf Rekordniveau

Die Ökostrom-Produktion und die dadurch gedrückten Preise an den Energie-Börsen haben den deutschen Stromexport auf ein Rekord-Hoch getrieben. Gut eineinhalb Jahre nach der Abschaltung der älteren Atommeiler schnellte der Netto-Export in diesem Jahr bis einschließlich August mit 12,4 Terawattstunden auf ein neues Hoch, wie der Bundesverband der deutschen Energiewirtschaft (BDEW) mitteilte.

Die Preise an den Strombörsen sind wegen der stark gestiegenen Erzeugung aus Wind- oder Solarkraftwerken in den letzten Jahren deutlich gesunken. Je nach Stromliefervertrag sprechen Experten von den niedrigsten Tarifen der letzten drei bis sieben Jahre. Da auf diese Tarife aber noch Steuern und Abgaben kommen, die den größten Teil des Preises ausmachen, macht sich dies bei den Haushalten kaum bemerkbar. So war in den vergangenen Jahren die Ökostrom-Umlage deutlich gestiegen.

Die Industrie aber ist zu großen Teilen von der Ökostrom-Umlage und der Ökosteuer befreit. Besonders zur Mittagszeit, wenn die Preise an den Börsen wegen der starken Nachfrage besonders hoch sind, macht sich der Ökostrom für Kunden positiv bemerkbar. Gerade dann produzieren zwischen Frühjahr und Herbst die Solaranlagen besonders viel Energie.

Quelle: n-tv.de

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