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Wirtschaft

Mittwoch, 24. Februar 2010

Frankreich atmet auf: Total-Streik beendet

Die Gewerkschafter befürchten, dass die Schließung von Dünkirchen nur den Anfang ist.

Die Gewerkschafter befürchten, dass die Schließung von Dünkirchen nur den Anfang ist.
(Foto: REUTERS)

In Frankreich ist der Arbeitskampf gegen die Schließung von Raffinerien des Mineralölkonzerns Total nach acht Tagen zu Ende gegangen. Bis auf den zur endgültigen Schließung anstehenden Verarbeitungsbetrieb in Dünkirchen sei die Arbeit in den andern fünf Werken wiederaufgenommen worden, teilte das französische Unternehmen mit.

Der Streik war mit der Zusage von Total beendet worden, in den kommenden fünf Jahren keine weiteren Raffinerien zu schließen und zu verkaufen. In Dünkirchen wird wegen mangelnder Nachfrage bereits seit September kein Öl mehr verarbeitet.

Der größte europäische Ölverarbeiter will die Tageskapazitäten bis 2011 um 500.000 Barrel (gleich 159 Liter) senken. Industriekreisen zufolge soll dieses Ziel nun durch die Schließung von Dünkirchen und den Verkauf der Raffinerie im britischen Lindsey erreicht werden.

Wegen des Arbeitskampfes konnten bis zu 260 der landesweit 12.500 Tankstellen vorübergehend nicht mit Treibstoff beliefert werden. In die Bemühungen für ein Ende des Arbeitskampfes hatte sich auch Präsident Nicholas Sarkozy eingeschaltet.

rts

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