Mittwoch, 23. Dezember 2009
Die Krise schlägt zu : Tote Hose in den Häfen
Die Wirtschaftskrise drückt auf den Güterumschlag an den deutschen Seehäfen. Insgesamt wurden dort in den ersten drei Quartalen 197,7 Millionen Tonnen umgeschlagen - 18,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.Dabei ging es fast bei allen Gütern nach unten; besonders stark waren die Einbrüche bei Erzen und Metallen mit einem Minus von jeweils deutlich mehr als einem Drittel. Doch auch Chemieprodukte oder Düngemittel wurden deutlich weniger häufig umgeschlagen. Lediglich bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen gab es ein kleines Plus.
Auch der Containerverkehr brach ein, das Minus lag hier bei 25,8 Prozent. "Diese stark negative Entwicklung hielt auch am Ende des dritten Quartals an", schrieben die Statistiker. Den Reedereien machten zudem stark sinkende Frachtraten zu schaffen.
Die Finanzkrise hat den Welthandel im Winterhalbjahr 2008/2009 nahezu zum Erliegen gebracht, der deutsche Außenhandel brach ein. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder teilweise verbessert. Der Branchenverband BGA erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang bei den Exporten um 18 bis 20 Prozent. 2010 hält er aber wieder ein Plus von bis zu zehn Prozent für möglich.
rts
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Maschinenbauer mit Absatzproblemen
"Made in Germany" lässt Federn
-
In kleinen Schritten nach oben
Dax macht Boden gut
-
E.ON-Kurs vor Rückgang?
122% Gewinn bei Kurs von 13€
-
Von Vkontakte bis Kayak
Facebook schockt Internet-IPOs
-
Alarmglocken schrillen
Verluste in Asien auf breiter Front
-
Brent in Richtung 100 Dollar
Ölpreise bleiben auf Talfahrt
-
Anshu Jain
"Regenmacher" aus Indien
-
Von wegen Wonnemonat Mai
Dax-Talfahrt geht weiter
-
Zeitenwende bei der Deutschen Bank
Ackermann tritt ab
-
"Dinge beginnen, hässlich zu werden"
Spanien-Sorgen belasten Euro
-
Instagram-Deal macht Sorgen
Facebook-Kurs steckt in Abwärtsspirale
-
Griechenland-Exit kein Todesstoß
Axa sorgt vor
