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Wirtschaft

Donnerstag, 26. August 2010

Weitere Rückrufe in den USA: Toyota kommt nicht zur Ruhe

Toyota Corolla vor einem Autohaus in Palatine/Illinois.

Toyota Corolla vor einem Autohaus in Palatine/Illinois.
(Foto: picture alliance / dpa)

Toyota hat in den USA erneut eine Rückrufaktion gestartet. Wegen möglicher Motorprobleme rief der japanische Autobauer 1,13 Millionen Autos der Modelle Corolla und Corolla Matrix zurück.

Betroffen sind nach Angaben Toyotas Autos, die zwischen 2005 und 2008 gebaut wurden. Es bestehe die Möglichkeit, dass sich wegen fehlerhaft angefertigter Module zur elektronischen Motorsteuerung an Lötnähten ein Riss bilde, infolgedessen die Motoren nicht starteten oder während der Fahrt ausgingen. Toyota teilte mit, dass es Berichte über drei Unfälle gebe, die möglicherweise aufgrund dieses Problems entstanden sein könnten.

Seit Herbst vergangenen Jahres hatte Toyota in den USA bereits sieben Millionen Autos zurückgerufen, weil es Berichte über Unfälle wegen einer plötzlichen und unfreiwilligen Beschleunigung von Fahrzeugen gegeben hatte. Als mögliche Ursache für die Probleme nannte der japanische Autobauer klemmende Gaspedale und Bodenmatten, an denen das Gaspedal hängen bleiben könne. Experten und Kongressabgeordnete hatten dagegen Probleme mit der Elektronik verantwortlich gemacht.

Eine offizielle Untersuchung der Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) kam vor rund zwei Wochen hingegen zu dem Schluss, dass an den Unfällen in den meisten Fällen die Fahrer selbst schuld waren.

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Erneuter Rückruf bei Toyota
Diesmal geht der Motor aus
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AFP

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