Wirtschaft

Amerikaner halten Geld zusammen: Verbrauchervertrauen bricht ein

Die Konjunkturskepsis in den Vereinigten Staaten hält an. Das Verbrauchervertrauen im September weist einen Wert auf, der weit unter der Prognose der Analysten liegt. Grund ist die nach wie vor angespannte Lage auf dem US-Arbeitsmarkt.

Die Amerikaner leben ihre Konsumfreudigkeit derzeit nicht aus.
Die Amerikaner leben ihre Konsumfreudigkeit derzeit nicht aus.(Foto: REUTERS)

Das Konsumklima in den USA hat sich im September überraschend kräftig eingetrübt. Der Index für das Verbrauchervertrauen sank auf 48,5 von 53,2 Punkten im Vormonat, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte.

Dies ist der niedrigste Wert seit Februar. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang auf 52,5 Punkte gerechnet.

Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Die Konsumenten sind angesichts der anhaltenden Arbeitsplatzmisere in den USA verunsichert.

46,1 Prozent der vom Conference Board befragten US-Amerikaner halten es derzeit für schwierig, an einen Job zu kommen. Im Vormonat waren dieser Meinung nur 45,4 Prozent gewesen. Auch die Einschätzung der jetzigen Lage der Bürger und ihre Zukunftserwartungen trübten sich ein.

Quelle: n-tv.de

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