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Sorge über US-NachfrageÖlpreise geben nach

22.05.2013, 18:20 Uhr
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Die Pembroke-Raffinerie bei Pembrokeshire in Wales: Wenn die USA weniger verbrauchen, staut sich das Angebot am Weltmarkt. (Foto: REUTERS)

An den Rohstoffmärkten richten Anlagestrategen ihre Blicke auf die wöchentlichen Angaben zu den strategischen Rohölreserven der Vereinigten Staaten. Die vollen Tanks setzen die Preise unter Druck - und sind zudem ein Indikator für die aktuelle Wirtschaftsschwäche.

Der unerwartet starke Anstieg der Benzin-Lagerbestände in den USA hat die Ölpreise belastet. Die Daten heizten die Spekulationen über eine nur schwache Nachfrage der US-Verbraucher zur Hauptreisezeit im Sommer an.

Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich daraufhin um 0,9 Prozent auf 102,88 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI kostete 1,4 Prozent weniger und notierte unterhalb der Marke von 95 Dollar. "Die Fundamentaldaten für Öl sind einfach schwach", erklärte Commerzbank-Analyst Casten Fritsch in Frankfurt. Die Nachfrage sei geringer als erwartet und die Tanks voll.

Zuvor hatte das US-Energieministerium die Wochendaten veröffentlicht. Danach zogen die Benzin-Bestände in der vergangenen Woche überraschend an. Dabei beginnt im Mai traditionell in den USA die Reisezeit

Quelle: ntv.de, mmo/dpa/rts