Bei einer Serie von Tsunamis im Pazifik sind auf den Samoa-Inseln mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden.Bild 1 von 26 | Foto: ReutersDie Flutwellen richteten schwere Schäden in vielen Städten und Dörfern an. Zunächst war sogar eine Tsunami-Warnung für den gesamten Pazifik ausgegeben worden.Bild 2 von 26 | Foto: ReutersDer Tsunami wurde durch ein Erdbeben der Stärke 8,0 rund 200 Kilometer vor der Südküste der Inseln ausgelöst. Die Region wurde von mehr als einem Dutzend Nachbeben erschüttert.Bild 3 von 26 | Foto: dpaEin Sprecher der Katastrophenschutzbehörde von Samoa sprach im neuseeländischen Rundfunk von 100 Toten. Die ehemalige deutsche Kolonie liegt auf halbem Weg zwischen Neuseeland und Hawaii.Bild 4 von 26 | Foto: APAugenzeugen und Überlebende berichteten von der großen Wucht, mit der die Flutwellen an Land kamen. Auf der Hauptinsel Upolu soll das Wasser bis zu 800 Meter ins Landesinnere gereicht haben, hieß es im neuseeländischen Rundfunk.Bild 5 von 26 | Foto: ReutersNach Angaben des Auswärtigen Amts wurden auf Samoa zwei Deutsche verletzt. Die Botschaften und Vertretungen in der Region stünden in Kontakt mit den jeweiligen Behörden und bemühten sich um weitere Aufklärung.Bild 6 von 26 | Foto: Reuters"Die zweite Welle traf uns durch den Fußboden. Das Wasser rauschte zur Hintertür hinaus und riss uns mit", sagte Wendy Booth, Betreiberin der Touristen-Anlage "Sea Breeze" an der Südküste, einem australischen Radiosender.Bild 7 von 26 | Foto: ReutersDas auf dem Ostteil der Inselgruppe liegende US-Territorium Amerikanisch-Samoa meldete mindestens 24 Tote und 50 Verletzte.Bild 8 von 26 | Foto: ReutersDas auf dem Ostteil der Inselgruppe liegende US-Territorium Amerikanisch-Samoa meldete mindestens 24 Tote und 50 Verletzte. Die Zahlen könnten noch steigen, sagte Gouverneur Togiala Tulafono, der sich zu einer Konferenz auf Hawaii aufhielt. Der Südteil der Hauptinsel Tutuila sei "verwüstet".Bild 9 von 26 | Foto: APVor allem am westlichen Ende der Insel hätten Helfer noch keinen Zugang zu Gebieten, in denen Straßen und Brücken beschädigt worden seien. US-Präsident Barack Obama erklärte Amerikanisch-Samoa zum Katastrophengebiet und ordnete Hilfe der Bundesbehörden an.Bild 10 von 26 | Foto: APEine Australierin erlebte das Erdbeben und den Tsunami in der Hauptstadt Pago-Pago auf Amerikanisch-Samoa. Die Erde habe drei Minuten lang heftig gebebt, berichtete sie dem australischen Sender ABC. Von ihrem Balkon aus sah sie jede Menge überflutete Häuser und Geschäfte.Bild 11 von 26 | Foto: APNach ihren Angaben war die Flutwelle vier Meter hoch. Der Strom sei ausgefallen, der Flughafen geschlossen und das örtliche Krankenhaus überflutet. Ein Bekannter sei mit einem Bus unterwegs gewesen, als der Tsunami kam.Bild 12 von 26 | Foto: AP"Das Wasser drang in seinen Bus ein", berichtete Whitby. "Er blieb schließlich in einem Mangobaum hängen, aber vier seiner Passagiere wurden fortgerissen."Bild 13 von 26 | Foto: APDie Behörden lösten innerhalb von Minuten nach dem Beben Tsunami-Alarm aus, berichtete der Lokalsender Radio Polynesia. Auf den Inseln würden regelmäßig Tsunami-Übungen durchgeführt.Bild 14 von 26 | Foto: ReutersViele der Einwohner der tiefliegenden Küstenregion hätten sich deshalb rechtzeitig auf höheres Terrain retten können, sagte Reporter Pipi Autagavaia der BBC.Bild 15 von 26 | Foto: ReutersAuf den Inseln leben insgesamt rund 220.000 Menschen.Bild 16 von 26 Die neuseeländische Regierung äußerte sich sehr besorgt über die Situation im benachbarten Inselstaat Tonga (Archivbild), dessen Nordküste von einer vier Meter hohen Welle getroffen worden sei. Behördenvertreter in Tonga sagten, sie rechneten mit bis zu zehn Toten.Bild 17 von 26 | Foto: dpaIn Neuseeland selbst erreichte eine kleine Flutwelle die Küste. Auch Japan gab eine Tsunami-Warnung aus, rechnete aber nur mit einer 50 Zentimeter hohen Flutwelle.Bild 18 von 26 | Foto: REUTERSAm 26. Dezember 2004 hatte ein Tsunami nach einem schweren Beben vor der indonesischen Insel Sumatra 230.000 Menschen getötet. Die bis zu fünf Meter hohe Flutwelle breitete sich über tausende Kilometer im Indischen Ozean aus und zerstörte Küstenregionen in Indonesien, ...Bild 19 von 26 ... Sri Lanka, ...Bild 20 von 26 | Foto: REUTERS... Indien, ...Bild 21 von 26 ... Thailand ...Bild 22 von 26 | Foto: REUTERS... und auf den Malediven.Bild 23 von 26 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebTsunamis sind Riesenwellen. Sie können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Im Gegensatz zu normalen Wellen, bei denen nur das Wasser an der Meeresoberfläche wogt, geraten bei einem Tsunami (japanisch: "große Welle im Hafen") auch die tiefen Wasserschichten in Bewegung.Bild 24 von 26 | Foto: ReutersAuf hoher See ist diese Welle gewöhnlich nicht höher als zwei oder drei Meter und wird wegen ihrer großen Wellenlänge von Schiffen oft gar nicht bemerkt. In flachen Küstengewässern und engen Buchten läuft sie dann aber zu enormen Höhen von bis zu 40 Metern auf.Bild 25 von 26 | Foto: ASSOCIATED PRESSTsunamis breiten sich mit bis zu 900 Kilometern pro Stunde aus und können so binnen kurzer Zeit ganze Ozeane durchqueren.Bild 26 von 26 | Foto: ASSOCIATED PRESS