Schon Anfang 2005 haben die Experten Rohstoffen eine gute Wertentwicklung vorausgesagt. Vor allem Edelmetallen wurden gute Aussichten prognostiziert. Damit lagen sie richtig.Bild 1 von 24 Die meisten Rohstoffe haben inzwischen ihre Hochs erreicht. Aussichtsreiche Perspektiven gibt es nach Expertenmeinung - gerade längerfristig - noch bei Silber.Bild 2 von 24 Der "kleine Bruder" des Goldes ist lange - zu Unrecht - stiefmütterlich behandelt worden. Interessierte Anleger könnten deshalb einen Blick riskieren.Bild 3 von 24 Investoren, die eine Anlage erwägen, empfehlen die Experten von der Berenberg Bank übrigens auf langlaufende Zertifikate zu setzen. Denn die Schwankungsbreite des Silberpreises ist relativ groß.Bild 4 von 24 Silber weist einzigartige physikalische und biologische Eigenschaften auf, die es - vor allem - für die Industrie sehr wertvoll machen. ("Volkswirtschaft auf den Punkt")Bild 5 von 24 Silber zeichnet sich zum Beispiel durch gute Leitfähigkeit, Formbarkeit und Haltbarkeit aus.Bild 6 von 24 Zahlreiche neue Anwendungsgebiete und Technologien bauen auf diese Eigenschaften auf. Funkende Mikrochips sind nur ein Beispiel.Bild 7 von 24 Anfang vergangenen Jahres starteten WalMart und Metro einen Großversuch für ein neues Warenidentifikationssystem mit diesen so genannten RFID-Mikrochips (Radio Frequency Identification). Wichtigster Bestandteil ist die aus Silber und Aluminium gefertigte Antenne.Bild 8 von 24 Die neue Technik ermöglicht die Steuerung der Logistik sowie die Ortung der Ware über größere Entfernungen. Fachleute versprechen sich hiervon eine Senkung der Lagerhaltungs- und Personalkosten.Bild 9 von 24 Die Ideen für den Einsatz dieses Chips sind zahlreich: Eintrittskarten, Reisetickets, Banknoten, Ausweispapiere bis zur Überwachung von Tierherden. In fünf bis zehn Jahren dürfte die neue Technik den traditionellen Barcode ersetzt haben.Bild 10 von 24 Die Silbernachfrage könnte demnach in Zukunft kräftig steigen: Würden alle Waren des Grünen Punktes mit einem RFID-Chip versehen, stiege allein der deutsche Silberverbrauch um 70 Prozent. (Berenberg Bank, Volkswirtschaft auf den Punkt)Bild 11 von 24 Zukunftsmusik ist bisher auch noch der Einsatz von silberverstärkten Stromleitungen. Eine silberverstärkte Stromleitung kann 140 mal mehr Energie (annähernd ohne Energieverlust) über längere Strecken transportieren als ein herkömmliches Kupferkabel.Bild 12 von 24 Zudem ist das Preis-Leistungsverhältnis deutlich günstiger als bei herkömmlichem Kupferdraht. Mit einer baldigen kommerziellen Nutzung darf also gerechnet werden.Bild 13 von 24 Ein entsprechendes Patent wurde im vergangenen Jahr vom US-Unternehmen AMSC angemeldet. Silberverstärkte Stromleitungen könnten die Silbernachfrage um knapp sechs Prozent oder 50 Mio. Unzen ankurbeln, meinen die Experten.Bild 14 von 24 Weitere 40 Mio. Unzen könnten spezielle Mikrofiches für die Langzeitspeicherung von Datenbeständen bringen. Durch den hohen Silbergehalt sind sie nahezu unzerstörbar und haben eine garantierte Lebensdauer von über 100 Jahren.Bild 15 von 24 Weitere Anwendungen ergeben sich aus der bakterientötenden Wirkung von Silber. Schon die Phönizier legten Silbermünzen in ihre Amphoren und hielten damit ihr Trinkwasser keimfrei.Bild 16 von 24 Heute wird nicht nur der Einsatz bei der Trinkwasser-Abfüllung getestet, sondern auch entsprechender Entkeimungssysteme in Kühl- und Gefrierschränken.Bild 17 von 24 Auch im Gesundheitsbereich vertraut man auf das Edelmetall: Krankenhäuser verwenden silberhaltige Desinfektionslösungen. Silberhaltige Verbandsmaterialien verbessern die Wundheilung.Bild 18 von 24 Ausbaufähig ist der Einsatz bei Textilien. Eingebettete Silberionen sorgen für Geruchshemmung und halten den Körper warm.Bild 19 von 24 Silber-Socken wurden von Silvertex schon 2003 zum Patent angemeldet. Silvertex-Kleidung bietet Unternehmensangaben zufolge auch 99-prozentigen Schutz vor elektromagnetischer Strahlung oder so genanntem Elektro-Smog.Bild 20 von 24 Der stärkste Nachfrageanstieg wird beim Außen- und Innenraumschutz von Gebäuden erwartet. Mittels Silberionen-Lösung lässt sich Holz umweltfreundlich und kostengünstig konservieren.Bild 21 von 24 Silber bietet auch einen verbesserten Schutz gegen Pilzbefall. Setzt sich der Holzschutz mittels Silber durch, erwarten Experten einen jährlichen Verbrauchsanstieg um 80 Mio. Unzen.Bild 22 von 24 Wenn die genannten Anwendungen realisiert werden, wird sich der Nachfragedruck aufbauen. Das verspricht eine gute Wertentwicklung. Denn, ...Bild 23 von 24 ... die Minenproduktion von Silber ist in den vergangenen Jahren kaum ausgeweitet worden und die Möglichkeiten, die Produktion schnell zu erhöhen, sind begrenzt.Bild 24 von 24