Der Tag
13. Dezember 2016
imageHeute mit Volker Petersen und Kira Pieper
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 13. Dezember 2016

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In der einst florierenden Stadt Aleppo steht seit Langem kein Stein mehr auf dem anderen. (Foto: dpa)

Die wichtigste Nachricht des Tages war heute sicherlich, dass in Aleppo die Kämpfe beendet wurden. Die syrische Armee und ihre Verbündeten Russland und Iran siegen in der Schlacht um die einstige Wirtschaftsmetropole. Außerdem hat das Pentagon bekannt gegeben, dass bei einem Drohnenangriff der USA drei führende IS-Terroristen getötet wurden. Zwei von ihnen waren direkt an den Anschlägen von Paris beteiligt. Und apropos USA: Der künftige US-Präsident Trump möchte gerne den ExxonMobil-Chef Rex Tillerson zu seinem Außenminister machen. Tillerson gilt als absoluter Politik-Neuling.

Außerdem fanden Sie diese Themen heute noch spannend:

Bleibt mir noch, Ihnen eine gute Nacht zu wünschen!

Das war Dienstag, der 13. Dezember 2016
22:11 Uhr

Niederländer findet gestohlenen Bagger dank GPS

Ein Niederländer hat seinen gestohlenen Bagger dank eines GPS-Signals in Bayern gefunden und die Polizei informiert. Die Beamten konnten das Fahrzeug daraufhin an der Autobahn 3 nahe Erlangen sicherstellen. Und die Geschichte ging gleich doppelt gut aus: Denn wie sich herausstellte, war auch der Sattelzug, mit dem der Bagger transportiert wurde, gestohlen worden. Die Polizei nahm den 73-jährigen Fahrer des Gespanns vorläufig fest.

Niederländer findet gestohlenen Bagger dank GPS
21:42 Uhr

Jugendlicher fällt bei Party über Brüstung und stirbt

Ein 16-Jähriger ist bei einer Privatparty rückwärts über eine Brüstung gefallen und noch am Unfallort in Geilnau an der Lahn gestorben. Die Polizei sagte, dass der Jugendliche wahrscheinlich nicht gestoßen wurde, sondern selbst nach hinten kippte. Der 16-Jährige fiel zwei bis drei Meter in die Tiefe. Seine Kopfverletzungen waren so schwer, dass der Notarzt den jungen Mann nicht reanimieren konnte.

Jugendlicher fällt bei Party über Brüstung und stirbt
21:21 Uhr

Übersetzungsbüro sucht Emoji-Dolmetscher

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Emoji. (Foto: imago/Kyodo News)

Fast jeder nutzt sie, aber die Bedeutung von Emojis ist oft aber missverständlich oder unklar. Ein Londoner Übersetzungsbüro hat deshalb eine völlig neuartige Stelle ausgeschrieben: Es sucht einen "Emoji-Dolmetscher". Der neue Mitarbeiter soll monatliche Berichte über aktuelle Trends in der Emoji-Nutzung erstellen, kulturelle Unterschiede beim Verständnis der kleinen Kommunikationsgrafiken aufzeigen und geeignete Übersetzungen anbieten, heißt es in der Stellenanzeige von "Today Translations".

Übersetzungsbüro sucht Emoji-Dolmetscher
21:01 Uhr

Ströbele tritt nicht noch mal an

Hans-Christian Ströbele kandidiert bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut als Abgeordneter. Das teilte der Grünen-Politiker über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er habe die Entscheidung zuvor seiner "grünen Basis in Friedrichshain-Kreuzberg" gesagt. Der 77-Jährige sitzt seit 1998 ununterbrochen im Parlament. Zuvor war er bereits von 1985 bis 1987 Abgeordneter.

Wenn Sie mehr über Ströbeles Abschied aus dem Bundestag lesen möchten, Klicken Sie auf den Link.

Ströbele tritt nicht noch mal an
20:42 Uhr

Verbrannte Frau bei Kiel – Mann war in Psychiatrie

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Der Tatort in Kronhagen. (Foto: dpa)

Der 41-Jährige, der in der vergangenen Woche in Kronshagen bei Kiel seine Frau angezündet und getötet haben soll, hatte offenbar psychische Probleme. Der 41-Jährige sei im August 2016 auf richterlichen Beschluss in das Zentrum für Integrative Psychiatrie der Universitätsklinik in Kiel eingewiesen worden, berichten die "Kieler Nachrichten". Das habe der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler bestätigt. Der Mann habe die Fachklinik aber bereits nach einer Woche wieder verlassen, da die behandelnden Ärzte keine Selbstgefährdung oder Gefahr für Dritte erkannt hätten, schreibt das Blatt und beruft sich auf Ermittler. Das Opfer, die 38 Jahre alte Frau des mutmaßlichen Täters, war noch am Tag des Verbrechens im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen gestorben. Der 41-jährige mutmaßliche Täter soll seit Monaten unter Wahnvorstellungen gelitten haben. In der richterlichen Vernehmung soll der Mann als Motiv für seine Tat angegeben haben, dass er Angst gehabt habe, von seiner Frau vergiftet zu werden.

Verbrannte Frau bei Kiel – Mann war in Psychiatrie
20:31 Uhr

Russischer UN-Botschafter: Kämpfe in Ost-Aleppo sind beendet

Die Kampfhandlungen im Osten der syrischen Metropole Aleppo sind nach Aussage des russischen UN-Botschafters Witali Tschurkin beendet. Das syrische Militär habe seine Einsätze gestoppt, um den bewaffneten Aufständischen und ihren Familien die Flucht aus der Stadt zu ermöglichen, sagte Tschurkin. Zuvor war unter Vermittlung Russlands und der Türkei eine Einigung für die Evakuierung von Zivilisten und Kämpfern aus Ost-Aleppo zustande gekommen.

Wenn Sie mehr über die gestoppten Angriffe auf Ost-Aleppo lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

Russischer UN-Botschafter: Kämpfe in Ost-Aleppo sind beendet
20:14 Uhr

Kanye West trifft Donald Trump

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Ziemlich beste Freunde: Trump und West. (Foto: imago/ZUMA Press)

Bereits im November hatte sich Rapper Kanye West bei einem Konzert als Trump-Fan geoutet. Nun hat er den künftigen US-Präsidenten im Trump Tower getroffen. Bei einem anschließenden gemeinsamen Fototermin in der Lobby sagte Donald Trump laut Medienberichten über Kanye West: "Wir sind seit langer Zeit Freunde." Sie hätten bei ihrem Meeting über "das Leben" diskutiert. West hingegen soll während des Fototermins alle Fragen nach ihren vorherigen Gesprächsthemen ignoriert haben. "Ich will jetzt einfach nur ein Foto machen", sagte er den Journalisten. Laut Trumps Sprecher sei das Treffen zustande gekommen, weil der Rapper um ein Treffen mit Trump gebeten habe.

Wenn Sie mehr über das Treffen von Donald Trump und Kanye West wissen möchten, klicken Sie auf den Link.

Kanye West trifft Donald Trump
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:44 Uhr

Im deutschen Abwasser schwimmt viel Crystal Meth

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Crystal Meth. (Foto: dpa)

Nach einer Studie ist London die europäische Hauptstadt des Kokains - aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden hingegen ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. Das ergab eine Untersuchung von kommunalen Abwässern auf Spuren von Kokain und anderen Drogen. Im Osten Deutschlands konnten Experten erhöhte Werte von Methamphetamin nachweisen, dem Grundstoff von Crystal Meth. Sie hatten für die Untersuchung eine Woche lang Abwässer-Proben in mehr als 50 Städten aus 18 Ländern genommen. Die Abwässer wurden auch auf Ecstasy und Amphetamin (Speed) geprüft.

Wenn Sie mehr über Drogen im Abwasser lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

Im deutschen Abwasser schwimmt viel Crystal Meth
19:21 Uhr

In Schweden gibt es Geschäfte für Mäuse

Das ist nun wirklich sehr niedlich: In Schweden gibt es neuerdings Geschäfte für Mäuse. Die Bilder dazu hat AnonyMouse auf Instagram veröffentlicht. Die Lädchen sind wirklich sehr detailgenau und es gibt in der Auslage sogar Käse und Nüsse, die sich Mäuse schnappen können.

In Schweden gibt es Geschäfte für Mäuse
18:57 Uhr

Mutmaßlicher Islamist klagt gegen Kündigung

Ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat klagt am Arbeitsgericht Braunschweig gegen den Autobauer VW, weil der Konzern dem Mann gekündigt hat. Laut "Braunschweiger Zeitung" soll es sich bei dem Kläger um einen Mann aus der Wolfsburger Salafisten-Szene handeln. Er wollte wohl Ende 2014 nach Syrien ausreisen, doch dann wurde ihm der Reisepass entzogen. Nachdem das Verwaltungsgericht im September entschieden hatte, dass der Entzug des Passes rechtens war, kündigte VW dem Mann. Eine Entscheidung über die Klage des Mannes sei frühestens am 13. Februar zu erwarten, sagte ein Gerichtssprecher.

Mutmaßlicher Islamist klagt gegen Kündigung
18:37 Uhr

Regierung will Dampfer aus "African Queen" sanieren

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Kolonialdampfer "MV Liemba" (vormals "Goetzen") auf dem Lake Tanganyika bei Kigoma. (Foto: REUTERS)

Die Bundesregierung will den historischen deutschen Kolonialdampfer "Liemba" sanieren, der auf dem Tanganjika-See in Tansania verkehrt. Das Bundesentwicklungsministerium will bis zu fünf Millionen Euro für die Instandsetzung bereitstellen, sagte ein Ministeriumssprecher der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das Schiff diente als Inspiration für den britischen Filmklassiker "African Queen" mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn. Das Schiff wurde 1913 von der Meyer-Werft im niedersächsischen Papenburg gebaut und dann in Einzelteilen nach Ostafrika gebracht. Dort wurde es zusammenmontiert und von Kigoma aus auf dem Tanganjika-See eingesetzt. Als sich die deutschen Kolonialtruppen 1916 zurückzogen, versenkte die Besatzung den Dampfer. Zwei Jahre später wurde sie aber von Belgiern wieder gehoben. Unter dem Namen "Liemba" ist sie bis heute das einzige große Passagierschiff, das regelmäßig auf dem See verkehrt.

Regierung will Dampfer aus "African Queen" sanieren
18:14 Uhr

USA stoppen Munitionslieferung an Saudis

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Ein von den Saudis zerstörtes Haus in Hodeidah, Jemen. (Foto: REUTERS)

Wegen des Konflikts im Jemen haben die USA eine Lieferung von Munition an die saudiarabischen Streitkräfte gestoppt. Ein Regierungssprecher in Washington begründete dies mit der hohen Zahl ziviler Opfer durch die saudiarabische Militärintervention im Jemen. Ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis fliegt seit März 2015 Luftangriffe gegen die schiitischen Huthi-Rebellen.

Mehr dazu lesen Sie gleich auf n-tv.de.

USA stoppen Munitionslieferung an Saudis
17:53 Uhr

Zu warm für Rudolph – Rentier-Herden schrumpfen

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Rentiere lieben und brauchen Schnee. (Foto: AP)

Der Weihnachtsmann könnte zunehmend Probleme mit seinem Schlittengespann bekommen: Die Zahl der Rentiere geht nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF teils dramatisch zurück. So habe das Komitee zum Stand der bedrohten Tierwelt (COSEWIC) Rentiere in Kanada gerade als gefährdete Art eingestuft, sagte Arnulf Köhncke, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland. Einige Rentier-Herden seien bereits um mehr als 90 Prozent geschrumpft. Vor allem steigende Temperaturen erschwerten den Tieren die Futtersuche, erklärt Köhncke. Rentiere schaben mit ihren Hufen den Schnee beiseite, um Pflanzen zu finden. Mildere Temperaturen bedeuteten jedoch mehr Regen. Gefriert er auf dem Boden, überzieht eine Eisschicht die Futterpflanzen. Im schlimmsten Fall verhungerten die Tiere. Ein Problem für die Herden sei in Kanada auch schwindender Lebensraum - zum Beispiel durch wachsende Bergbaugebiete.

Zu warm für Rudolph – Rentier-Herden schrumpfen
17:38 Uhr

Rebellen einigen sich mit Regime auf Abzug aus Ost-Aleppo

Die Rebellen in Ost-Aleppo haben sich nach eigenen Angaben mit dem syrischen Regime auf einen Abzug aus der Stadt geeinigt. Zivilisten und einige Kämpfer dürften die Rebellengebiete verlassen, sagte ein Sprecher einer Rebellengruppe der dpa.

Mehr zu den Rebellen, die Aleppo aufgeben, lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

Rebellen einigen sich mit Regime auf Abzug aus Ost-Aleppo
17:29 Uhr

EU: Türkei-Beitrittsgespräche werden nicht ausgeweitet

Die Europäische Union zieht erstmals konkrete Konsequenzen aus den Ereignissen nach dem Putschversuch in der Türkei. Deutschland und andere Mitgliedstaaten folgten zwar nicht den Forderungen Österreichs und des Europaparlaments, die EU-Beitrittsgespräche mit dem Land einzufrieren. Bei einem Ministertreffen in Brüssel wurde allerdings erstmals offiziell festgehalten, dass die Verhandlungen angesichts der aktuellen Verhältnisse in der Türkei nicht weiter ausgeweitet werden.

Wenn Sie mehr den Ausweitungsstopp der Beitrittsgespräche mit der Türkei lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

EU: Türkei-Beitrittsgespräche werden nicht ausgeweitet
17:07 Uhr

EU begrenzt Tiefseefischerei im Atlantik

Kabeljau, Makrele, Schellfisch – der Fischhunger in Europa ist ungebremst. Deswegen sollen die Tiefsee-Fischbestände im Nordost-Atlantik besser geschützt werden.

  • Darauf zielt eine Verordnung ab, die das Europaparlament jetzt unter Dach und Fach gebracht hat.

  • Demnach dürfen Fischer Schleppnetze künftig nur noch in Tiefen von maximal 800 Metern einsetzen. Damit soll verhindert werden, dass die riesigen Netze Umweltschäden am Meeresboden verursachen und die Bestände überfischt werden.

  • In bestimmten Regionen mit empfindlichen Ökosystemen dürfen Schleppnetze nur noch bis 400 Meter Meerestiefe benutzt werden.

  • Die Verordnung sieht auch strengere Transparenz-Regeln für die Fischerflotten vor: Sie werden verpflichtet, öffentliche Angaben über ihre Tiefsee-Fänge im Nordost-Atlantik zu machen.

  • Die betroffenen EU-Staaten wiederum müssen Informationen über mögliche empfindliche Ökosysteme veröffentlichen. Strengere und häufige Kontrollen sollen sicherstellen, dass die neuen Auflagen eingehalten werden.

EU begrenzt Tiefseefischerei im Atlantik
17:03 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:42 Uhr

AirPods können endlich bestellt werden

Apple hat es gerade noch geschafft, seine um mehr als einen Monat verspäteten drahtlosen Ohrhörer vor Weihnachten auf den Markt zu bringen. Die ursprünglich noch für Oktober angekündigten AirPods können nun bestellt werden und sollen ab kommender Woche geliefert werden, erklärte Apple. Allerdings: Im deutschen Online-Store des US-Konzerns rutschte die Versandzeit für die AirPods schnell auf zwei Wochen.

AirPods können endlich bestellt werden
16:18 Uhr

Bocholter SPD-Chef tritt wegen Hassmails zurück

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Thomas Purwin. (Foto: dpa)

Der Bocholter SPD-Chef Thomas Purwin muss schon seit längerem üble Beschimpfungen ertragen. Doch jetzt richten sich die Hassmails auch gegen seine Partnerin und die kleine Tochter. Für Thomas Purwin ist damit eine Grenze überschritten. Der Vorsitzende der SPD im Münsterland ist deswegen von seinem Amt zurückgetreten. Die Verfasser der Hassmails hätten "eine Grenze überschritten". Das könne er als Familienvater "auf keinen Fall hinnehmen", teilte der 35-Jährige in einer persönlichen Erklärung mit. Deshalb ziehe er sich "schweren Herzens aktuell aus der Bocholter Lokalpolitik" zurück. Purwin und andere Bocholter Kommunalpolitiker hatten in den vergangenen Monaten immer wieder Hassmails vor allem mit fremdenfeindlichem Charakter erhalten.

Bocholter SPD-Chef tritt wegen Hassmails zurück
15:57 Uhr

Europa-Navi Galileo geht an den Start

Mehr als 17 Jahre hat es gedauert, nun können die ersten Anwender das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo nutzen. Am Donnerstag gehen die ersten Ortungsdienste an den Start. Die große Mehrheit der EU-Bürger muss sich allerdings gedulden. Sie wird voraussichtlich erst ab 2020 mit Hilfe von Galileo eine Tankstelle finden können, eine Pizzeria oder die schnellste Route in den Urlaub. Um sich von dem Galileo-Satelliten leiten zu lassen, ist ein Smartphone oder ein Navigationsgerät nötig, das mit einem speziellen Mikrochip ausgestattet ist. Die EU-Kommission rechnet damit, dass in den kommenden Jahren immer mehr Anbieter Galileo-kompatible Geräte auf den Markt bringen werden.

Europa-Navi Galileo geht an den Start
15:53 Uhr

Pentagon: Drohne tötet zwei Drahtzieher des Paris-Attentats

Die Anti-IS-Koalition hat nach US-Angaben drei führende Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet, die direkt für die Planung von Attentaten im Ausland verantwortlich gewesen sein sollen. Zwei der bei einem Luftangriff in Syrien am 4. Dezember getöteten Männer hätten bei der Vorbereitung der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris mitgeholfen, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Demnach waren alle der Getöteten zuständig für die Rekrutierung von Kämpfern.

Wenn Sie mehr über den Luftanschlag der Anti-IS-Koalition lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

Pentagon: Drohne tötet zwei Drahtzieher des Paris-Attentats
15:26 Uhr

Jugendlicher will 114 Kilo Böller schmuggeln

Ein Jugendlicher wollte mit einer Sackkarre 114 Kilogramm Feuerwerkskörper nach Berlin schmuggeln. Doch er kam nicht weit: In der deutsch-polnischen Grenzstadt Frankfurt (Oder) fiel der 14-Jährige mit den neun Kisten illegaler Pyrotechnik am Bahnhof auf. Von dort wollte er die 8600 Knallkörper eigentlich per Regionalbahn nach Berlin Wedding schaffen. Seine explosive Ware stammte aus dem polnischen Slubice. Die Polizei leitete gegen den 14-Jährigen ein Strafverfahren wegen Einfuhrschmuggels und Verstoß gegen das Sprengstoffrecht ein.

Jugendlicher will 114 Kilo Böller schmuggeln
14:53 Uhr

Opfer nach Hamelner Verbrechen aus Klinik entlassen

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In Hameln hat ein Mann eine 28-Jährige mit einem Strick um den Hals hinter seinem Auto hergezogen. (Foto: dpa)

Der Gesundheitszustand der 28-Jährigen, die im niedersächsischen Hameln mit einem Strick um den Hals hinter einem Auto hergeschleift wurde, hat sich verbessert. Die Frau wurde deswegen mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen und ist nun in einer Reha-Einrichtung. Die 28-Jährige, die zunächst im Koma gelegen hatte, könne sich inzwischen langsam auch wieder an das Geschehen vom 20. November erinnern, sagte ihr Anwalt. Eine Aussage bei der Polizei hat sie aber noch nicht gemacht.

Opfer nach Hamelner Verbrechen aus Klinik entlassen
14:32 Uhr

Selbstfahrende Autos bekommen eigene Verkehrsschilder

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(Foto: Graeme Fordham/Audi AG/dpa)

Auf der Autobahn München-Ingolstadt werden jetzt schwarz-weiße, runde Verkehrsschilder für selbstfahrende Autos aufgestellt.

  • Bundesverkehrsminister Dobrindt sagte, die neuen Schilder seien Orientierungspunkte für solche Autos, damit diese "zu jeder Zeit punktgenau wissen, wo sie sich befinden".

  • Zusammen mit der zentimetergenauen Karte und den Sensoren im Wagen sei das Schild "ein weiterer Baustein auf dem Weg zur ersten volldigitalisierten und vollvernetzten Straße".

  • Die Schilder werden zunächst rund um das Autobahndreieck Holledau auf der A9 und der A93 im Abstand von etwa 2,5 Kilometern am Fahrbahnrand aufgestellt. Sie messen im Durchschnitt 70 Zentimeter. Für menschliche Fahrer sind sie ohne Bedeutung.

Selbstfahrende Autos bekommen eigene Verkehrsschilder
14:23 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen hat sich mittlerweile auf den Weg nach Hause gemacht. Und ich habe gerade die Erfahrung gemacht, dass Geschenke kaufen mindestens genauso lange dauert, wie das Paket bei der Post abzugeben. Trotzdem habe ich es noch rechtzeitig hierher geschafft. Von hier aus begleite ich Sie nun in den Feierabend und darüber hinaus. Mein Name ist Kira Pieper, falls Sie Kritik, Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir gerne an kira.pieper (at) nama.de.

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Schlepper muss 18 Jahre in Haft

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In der Hoffnung auf ein besseres Leben haben schon tausende Bootsflüchtlinge ihr Leben verloren. (Foto: picture alliance / dpa)

Einer der Männer, die sich an der Not von Flüchtlingen bereichern und deren Tod in Kauf nehmen, muss nun fast zwei Jahrzehnte in Italien hinter Gitter. Der Schlepper soll mitverantwortlich für eine der schlimmsten Bootsunglücke der Nachkriegszeit sein, als im April 2015 zwischen 800 und 900 Menschen ertranken. Der Mann wurde jetzt in Catania auf Sizilien zu 18 Jahren Haft verurteilt.

Wenn Sie mehr über den verurteilten Schlepper wissen möchten, klicken Sie auf den Link.

Schlepper muss 18 Jahre in Haft
13:53 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Maria-Mörder vorbestraft

Der Mord an einer Freiburger Studentin hat für einen Aufschrei in Deutschland gesorgt wie kaum ein anderes Tötungsdelikt in den vergangenen Jahren. Denn unter dringendem Tatverdacht steht ein Flüchtling aus Afghanistan. Wie der "Stern" nun berichtet, soll es sich bei Hussein K. um einen vorbestraften Gewalttäter handeln. Demnach soll er im Mai 2013 auf der griechischen Insel Korfu eine junge Frau eine Klippe hinabgestoßen haben. Die 20-Jährige überlebte schwer verletzt. Im Februar 2014 sei er in Griechenland zu zehn Jahren Haft verurteilt worden - wieso er freikam und nach Deutschland gehen konnte, sei unklar, heißt es in dem Bericht. Das Blatt beruft sich auf zwei andere Flüchtlinge, die unabhängig voneinander Kontakt zu K. gehabt hätten.

Bericht: Mutmaßlicher Maria-Mörder vorbestraft
13:14 Uhr

Jetzt auch Trittattacke in Münchener U-Bahn

Die Videobilder eines Mannes, der einer Frau auf einer Berliner U-Bahntreppe in den Rücken tritt, haben Sie ja bestimmt noch im Gedächtnis. Jetzt ist etwas Ähnliches in München passiert.

  • Laut Polizei wollte eine 38-jährige Frau am Samstag auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier eine Rolltreppe hinunterfahren. Plötzlich hätten drei Jugendliche sie überfallen und getreten, die Frau stürzte.

  • Danach hätten sich die Angreifer die Handtasche der Frau geschnappt und das Weite gesucht. Durch den Sturz erlitt die Frau mehrere Hämatome am linken Oberschenkel.

Wenn Sie mehr über die Trittattacke in München wissen möchten, klicken Sie auf den Link.

Jetzt auch Trittattacke in Münchener U-Bahn
12:36 Uhr

Wegen Brexit: Easyjet gründet neue Airline in EU

Der Brexit bereitet der britischen Billigfluglinie Easyjet Sorge - zu viel ist im Ungewissen. Daher plant der Vorstand, sich gewissermaßen zu klonen und in der EU anzusiedeln. Die Airline will einen Ableger in einem Staat der Europäischen Union gründen, wie der Deutschlandchef Thomas Haagensen sagt. Noch weiß man aber wohl noch nicht so genau, wo. "Es gibt mehrere Möglichkeiten, wir werden in ein paar Monaten mehr wissen", sagte er.

Wegen Brexit: Easyjet gründet neue Airline in EU
12:26 Uhr

Zschäpes Großmutter gestorben

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Zschäpe. (Foto: dpa)

Sie war eine der wenigen Vertrauenspersonen von Beate Zschäpe, jetzt ist ihre Großmutter gestorben. Wie der Anwalt der Hauptangeklagten im NSU-Prozess mitteilte, wurde sie 93 Jahre alt. Zschäpe war hauptsächlich bei ihrer Großmutter aufgewachsen und hatte sich in der Vernehmung als "Oma-Kind" bezeichnet. Im Prozess selbst war der Tod heute noch kein Thema.

Zschäpes Großmutter gestorben
12:19 Uhr

Rex Tillerson wird US-Außenminister

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Rex Tillerson. (Foto: Michael Reynolds/EPA/dpa)

Jetzt ist es offiziell: Wie erwartet holt Donald Trump den einstigen Exxon-Mobil-Chef Rex Tillerson als Außenminister in sein Kabinett. Mehr dazu hier.

Ein Porträt vom vergangenen Wochenende über den Mann lesen Sie hier.

Rex Tillerson wird US-Außenminister
12:09 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:42 Uhr

Türkei versucht, Rebellen und Zivilisten aus Aleppo zu retten

Die Türkei verhandelt mit Russland über die Einrichtung eines Korridors zur Evakuierung von Kämpfern und Zivilisten aus der Rebellen-Enklave in Aleppo.

  • Vertreter der Türkei und Russlands würden sich deswegen heute noch treffen, kündigt der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu an. Zuvor hatte ein türkischer Regierungsvertreter erklärt, bei den Gesprächen solle die Schaffung eines Korridors sowie eine Feuerpause zur Sprache kommen.

  • Der Fall der Rebellen-Enklave im Osten Aleppos steht nach syrischen Militärangaben unmittelbar bevor. Russland unterstützt die syrischen Streitkräfte bei der Rückeroberung Aleppos.

Türkei versucht, Rebellen und Zivilisten aus Aleppo zu retten
11:23 Uhr

UN: Assad-Truppen erschießen Frauen und Kinder in Aleppo

In Aleppo haben syrische Soldaten laut UN mehrere Frauen und Kinder erschossen. Wie die BBC berichtet, hätten die Regierungskräfte Häuser und Wohnungen im Osten Aleppos betreten und die Bewohner ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht massakriert. Laut UN-Menschenrechtsbüro seien so mindestens 82 Menschen getötet worden.

Das Video oben hat ein junger Mann hochgeladen, der im Osten Aleppos ausharrt. Er hat vor drei Stunden genau die Befürchtung geäußert, dass es nun zu Massakern kommen könnte.

UN: Assad-Truppen erschießen Frauen und Kinder in Aleppo
11:12 Uhr

Ein letztes Mal - Suche nach MH370 vor dem Ende

So langsam ist es wohl Zeit, die Suche aufzugeben - dass noch mehr Wrackteile der Boeing mit der Nummer MH370 gefunden werden, ist zu unwahrscheinlich. Ein Schiff sucht noch weiter - doch die "MV Fugro Equator" ist nun wahrscheinlich auf ihrer letzten Fahrt in dem abgelegenen Seegebiet mehr als 2000 Kilometer westlich von Perth an der australischen Westküste, wie der australische Verkehrsminister Darren Chester berichtet. "Die Suche wird voraussichtlich Anfang 2017 beendet", sagt er. "Es war eine heroische Anstrengung, aber wir müssen uns darauf einstellen, dass wir MH370 in den kommenden Wochen nicht finden, auch, wenn wir die Hoffnung nicht aufgeben", hatte Chester zuvor der Zeitung "The West Australian" gesagt.

Ein letztes Mal - Suche nach MH370 vor dem Ende
10:55 Uhr

Erdmännchen-Babyboom geht mit Rekord-Wurf weiter

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Idee für ein Bürospiel: Wer am längsten nicht "Süüüüß" oder Ähnliches ausruft, muss dem/r Kollegen/in keinen Kaffee holen und hat selbst einen mitgebracht zu bekommen. (Foto: dpa)

Falls jemand der Meinung ist, in Australien sollte es möglichst viele Erdmännchen geben, ist das hier eine gute Nachricht: Der Taronga-Zoo in Sydney erlebt einen regelrechten Babyboom.

  • Der feiert jetzt den größten Erdmännchenwurf, den er je erlebt hat: gleich sechs putzige Babys produzierte das Elternpaar Nairobi und Maputo. Die Eltern waren in diesem Jahr schon zweimal erfolgreich: das Weibchen brachte im Januar und im August jeweils Zwillinge zur Welt.

  • Ein Wurf mit sechs Kleinen sei sehr ungewöhnlich, sagte Betreuerin Courtney Mahony. Drei, höchstens vier sei die Norm.

Erdmännchen-Babyboom geht mit Rekord-Wurf weiter
10:36 Uhr

Syrische Soldaten feiern in Aleppo bis in die Nacht

Für die syrischen Soldaten scheint die Sache gelaufen - nach monatelangen Kämpfen um Aleppo fühlen sie sich als Sieger. So darf man wohl die Freudenfeiern interpretieren, die sich die Kämpfer gönnten.

  • Kugel seien wie Regentropfen vom Himmel gefallen, nachdem Soldaten Freudenschüsse in den Himmel abgaben, berichtete ein Reuters-Reporter aus dem Westteil der ehemaligen Wirtschaftsmetropole, der unter Kontrolle der Truppen von Präsident Baschar al-Assad steht.

  • Nachdem die von Rebellen gehaltenen Gebiete nach Regierungs- und Oppositionsangaben durch die Offensive von Sonntag und Montag um die Hälfte geschrumpft war, ließen die Bombardierungen nach.

  • Der Artilleriebeschuss und die Luftangriffe auf Rebellenstellungen im Osten der Großstadt hätten spürbar nachgelassen, berichtete der Reuters-Reporter.

Nach Angaben aus Militärkreisen steht die syrische Armee kurz vor der vollständigen Eroberung Aleppos.

Syrische Soldaten feiern in Aleppo bis in die Nacht
10:19 Uhr

Schwere Technik-Panne bei der Postbank

14 Millionen Kunden der Postbank müssen Überweisungen am Terminal vorerst zurückstellen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, ist das seit gestern nicht mehr möglich. Laut dem Unternehmen ist eine technische Panne dafür verantwortlich - online funktioniert aber alles.

Schwere Technik-Panne bei der Postbank
10:11 Uhr

So viele Einwanderer besuchen Integrationskurse

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(Foto: dpa)

Die Zahl der Teilnehmer von Integrationskursen ist in diesem Jahr stark gestiegen. In der ersten Jahreshälfte besuchten rund 154.600 Einwanderer einen solchen Kurs, wie die Oldenburger "Nordwest-Zeitung" berichtet.

  • Im gesamten Jahr 2015 seien es knapp 179.400 Menschen gewesen. Die Zeitung beruft sich auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des Abgeordneten Volker Beck (Grüne).

  • Bei den Sprachtests am Ende des Kurses erreichten der Zeitung zufolge in diesem Jahr etwa 39.700 Teilnehmer das Niveau B1 für fortgeschrittene Sprachkenntnisse. Knapp 18.700 schlossen den Sprachkurs mit dem Niveau A2 ab, das für grundlegende Kenntnisse steht. Fast 4.000 Migranten erreichten dieses Mindestziel nicht.

So viele Einwanderer besuchen Integrationskurse
09:54 Uhr

Pilsner Urquell ist jetzt ein Japaner

Die Werbung nennt es "böhmische Braukunst", andere nennen es "tschechische Biere", für viele andere ist es ein Highlight beim Prag-Besuch: Pilsner Urquell. Das Original-Pils aus Pilsen im heutigen Tschechien war das erste Bier, das nach Pilsner-Brauart gebraut wurde und, ... man kann wirklich kaum vermeiden, bei diesem Thema wie ein Werbesprecher zu klingen, ... jedenfalls ist es jetzt verkauft worden. Nicht flaschen- oder kistenweise, sondern gleich komplett. Der japanische Bierkonzern Asahi hat die Marke der britischen SAB Miller abgekauft - für 7,3 Milliarden Euro gab es auch die polnische Marke Tyskie dazu.

Mehr dazu hier.

Pilsner Urquell ist jetzt ein Japaner
09:41 Uhr

Dinosaurier-Federn in Bernsteintropfen entdeckt

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(Foto: REUTERS)

Es ist ein sensationeller Fund, der in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift "Current Biology" vorgestellt wird: in Bernstein eingeschlossene Dinosaurierhaare und -federn. Wie CNN.com berichtet, ist das Artefakt 99 Millionen Jahre alt und beinhaltet Überreste eines etwa spatzengroßen Coelurosauriers, der nur wenige Gramm wog und in einer menschlichen Hand Platz gehabt hätte. Ein chinesischer Paläontologe fand es auf einem Markt an der Grenze zu Myanmar - es sollte als Schmuckstück dienen. Dass Dinosaurier Federn trugen, ist Fachleuten schon länger bekannt, es sei nun aber das erste Mal, dass Teile eines mumifizierten Dinosaurier-Skeletts gefunden worden seien, wird der Kanadier Ryan McKellar zitiert, der den Artikel mitverfasst hat. Ihm zufolge hatte das Tier einen Schwanz ähnlich dem einer Maus und sei mit Federn bedeckt gewesen.

Dinosaurier-Federn in Bernsteintropfen entdeckt
09:15 Uhr

Hilfsorganisation: 97 Tote bei Giftgas-Angriff in Syrien

Eine US-Hilfsorganisation erhebt schwere Vorwürfe gegen das Assad-Regime in Syrien. Es soll einen Giftgas-Angriff auf mehrere Dörfer nahe der Stadt Hama verübt haben. So seien fast 100 Menschen getötet worden. Die Attacke soll sich am frühen Montagmorgen ereignet haben, heißt es in einer Mitteilung der Union of Medical Care and Relief Organizations. Unter den Opfern seien viele Kinder.

Hilfsorganisation: 97 Tote bei Giftgas-Angriff in Syrien
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:33 Uhr

Spanien will sich an britische Zeitzone anpassen

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Franco. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Spanienurlauber unter Ihnen haben vielleicht schon mal beobachtet, dass die Einheimischen oft erst um 14 Uhr zu Mittag essen und gerne auch um 22 Uhr ein Restaurant betreten - warum bloß? Darüber gibt es viele Theorien. Es könnte zum Beispiel an der Geografie liegen. Denn eigentlich befindet sich das Land so weit westlich wie Großbritannien - insofern müsste auch Spanien in der gleichen Zeitzone liegen. Das war bis in die 1930er-Jahre auch der Fall - doch dann änderte der rechtsextreme Diktator Franco die Zeit, um sich an Hitler-Deutschland anzupassen. Das soll sich nun ändern. Die Regierungspartei PP will die Uhren um eine Stunde zurückdrehen, wie der "Guardian" berichtet - auch andere Parteien sind dafür, so dass eine Mehrheit gesichert wäre. Arbeitsministerin Fátima Báñez sagte, sie wolle Spaniens Arbeitstage in Einklang mit dem Rest Europas bringen. Die sollten um 18 Uhr enden und damit für mehr Erholung und Effizienz sorgen.

Spanien will sich an britische Zeitzone anpassen
08:01 Uhr

Tausende Zivilisten in Aleppo zwischen Fronten

Das Rote Kreuz schlägt Alarm und weist auf die schlimme Lage Tausender Zivilisten zwischen den Frontlinien im Osten Aleppos hin. Die Menschen seien den Kämpfen zwischen Assad-Truppen und Rebellen schutzlos ausgeliefert, warnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz: "Sie können nirgendwo hin fliehen."

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Tausende Zivilisten in Aleppo zwischen Fronten
07:46 Uhr

Schulden erdrücken gut zwei Millionen Haushalte

Schulden sind einerseits etwas ganz Normales - doch bitte nicht zu viel davon. Für 2,05 Millionen Haushalte ist die Last in Deutschland zu groß. Sie sind überschuldet, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Sie beruft sich auf den neuen Armutsbericht der Bundesregierung.

  • 2013 seien es 1,97 Millionen Haushalte gewesen. Für 2015 bedeute dies 4,17 Millionen Betroffene.

  • Im Bericht heißt es demnach: "Ein Trend, nach dem seit 2006 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen ist, setzt sich fort."

  • Grund für die Überschuldung sei immer öfter Einkommensarmut.

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Schulden erdrücken gut zwei Millionen Haushalte
07:33 Uhr

Klinik schreibt Totem - Witwe empört

Ein peinlicher Fehler ist einem Krankenhaus in Thüringen unterlaufen - dieses schickte einen Brief an einen ehemaligen Patienten, um ihn zu befragen, wie zufrieden er mit seiner Behandlung war. Allerdings war der 68-Jährige zwei Monate zuvor in eben jenem Klinikum Altenburger Land einem Krebsleiden erlegen, wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. Seine Witwe ist darüber empört. So könne man doch nicht mit Hinterbliebenen umgehen, zitiert sie die "LVZ".

Klinik schreibt Totem - Witwe empört
07:09 Uhr

Facebook gehackt? Türke in Bentheim unter Polizeischutz

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daumen (Foto: imago/McPHOTO)

Es muss sehr unangenehm sein, wenn plötzlich auf der eigenen Facebook-Seite etwas steht, das man nicht selbst geschrieben hat - noch unangenehmer ist es, wenn dabei Opfer eines Terroranschlags beleidigt werden.

  • Das ist nun einem 44 Jahre alten Türken aus der Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) widerfahren. Daraufhin gab es tausende, teilweise bedrohende, Kommentare.

  • Die Polizei vermutet, dass der Facebook-Zugang des Mannes gehackt wurde. Die Beiträge würden offensichtlich nicht von ihm stammen, hieß es. Jetzt steht er unter Polizeischutz.

Facebook gehackt? Türke in Bentheim unter Polizeischutz
06:56 Uhr

Lastwagen kippt auf Auto - Frau tot

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Von den beteiligten Fahrzeugen war nicht mehr viel zu erkennen. (Foto: dpa)

Ein schwerer Unfall in Ostwestfalen kostet eine 69-jährige Autofahrerin das Leben. Auf der A33 ist gestern bei Gütersloh ein Lastwagen auf einen stehenden Lkw aufgefahren und dann auf ein daneben fahrendes Auto gekippt - darin saß die Frau.

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Lastwagen kippt auf Auto - Frau tot
06:52 Uhr

Smartphone-Verbot für Radfahrer in Niederlanden

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So bitte lieber nicht. (Foto: imago/Westend61)

Seit ich mich entschlossen habe, nur noch im absoluten Ausnahmefall auf mein Handy zu schauen und vielleicht sogar die Batterie meiner Armbanduhr zu erneuern, habe ich mein Leben zurück. Insofern verfolge ich einen Gesetzentwurf in den Niederlanden mit Sympathie, der Radfahrern die Nutzung von Smartphones verbieten soll.

  • Demnach soll das Telefonieren während des Radelns bei Benutzung einer Freisprecheinrichtung weiterhin erlaubt sein. Das Tippen und Verschicken von Nachrichten oder das Spielen während der Fahrt wird jedoch künftig verboten. Das hat natürlich Sicherheitsgründe.

  • In Deutschland soll es diesbezüglich härtere Strafen geben. Minister Dobrindt will das Bußgeld für Handynutzung auf dem Fahrrad von bislang 25 Euro auf 55 Euro erhöhen.

Smartphone-Verbot für Radfahrer in Niederlanden
06:35 Uhr

20.000 obdachlose Jugendliche in Deutschland

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(Foto: imago stock&people)

In Deutschland haben Tausende Jungendliche kein Heim - 20.000 leben auf der Straße, wie die Stiftung "Off Road Kids" mitteilt.

  • Diese lebten vor allem in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln und Dortmund. Viele von ihnen lebten als "Sofahopper" bei Bekannten. Bei vielen handele es sich um ehemalige Heimkinder, sagt Markus Seidel von der Stiftung.

  • Einen Grund für zunehmende soziale Not und den gestiegenen Anteil junger Menschen unter den Wohnungslosen sieht Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in den Hartz-IV-Regelungen, die für Menschen unter 25 Jahren keinen Anspruch auf einen eigenen Haushalt vorsehen.

Einen Beitrag zu obdachlosen Jugendlichen am Berliner Alexanderplatz lesen Sie hier.

20.000 obdachlose Jugendliche in Deutschland
06:21 Uhr

Telefon-Drohung - Lufthansa-Maschine landet in New York

Eigentlich wollten die rund 500 Passagiere einer Lufthansa-Maschine von Texas nach Deutschland fliegen, doch nun warten sie in New York auf die Weiterreise. Ihr Flugzeug ist telefonisch bedroht worden - also entschied sich der Pilot, dieses möglichst bald herunterzubringen, um es untersuchen zu lassen.

Mehr dazu hier.

Telefon-Drohung - Lufthansa-Maschine landet in New York
06:18 Uhr

Das wird heute wichtig

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Merkel und Hollande sehen sich heute wieder. (Foto: dpa)

Wer hat sich eigentlich dieses nervtötende Geräusch ausgedacht, das entsteht, wenn Plakate in so einer Mehrfach-Plakatbox in einem U-Bahnhof durchrollen? Dieses "Siiiiiiiii" am frühen Morgen fühlt sich in etwa an, wie wenn jemand mit Fingernägeln über eine Tafel kratzt. So, jetzt haben Sie auch schon den ersten Angriff auf Ihre Nerven hinter sich. Danken Sie nicht mir, danken Sie den Mehrfach-Plakatboxen. Das wird heute wichtig:

  • Donald Trump benennt seinen Außenminister. Wir sind gespannt.

  • Frankreichs Präsident Hollande kommt nach Berlin, er nimmt an einer deutsch-französischen Konferenz zur Digitalisierung teil.

  • Auf Sizilien fällt ein Urteil gegen mutmaßliche Flüchtlingsschlepper, ihnen wird vielfache fahrlässige Tötung vorgeworfen.

  • Der Bauernpräsident gibt bekannt, wie viel deutsche Landwirte verdienen.

  • Unicef feiert seinen 70. Geburtstag in New York. Das werde ich hoffentlich auch tun, wenn es bei mir so weit ist.

Über die Autorin

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Ich heiße Volker Petersen und bin unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter zu erreichen. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:08 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Harte Zeiten für Winter- und für Sternschnuppenfreunde. Den einen macht das wiederkehrende Dauerhoch der nächsten Tage einen Strich durch den weißen Wintertraum. Die anderen könnten durch den Sternschnuppenregen der sogenannten Geminiden zwar nachts rund 30 bis 60 Sternschnuppen pro Stunde sehen. Allerdings verhindern das einerseits die vielen Wolken, andererseits der helle Mond, dessen fast schon strahlendes Licht den seichten Glanz der Sternschnuppen verschluckt. Wettertechnisch müssen Sie heute in der Früh vor allem im Osten und im Süden mit Frost und örtlicher Glätte rechnen. Zudem wabern von der Mitte südwärts teils dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern. Tagsüber bleibt die dominierende Farbe am Himmel leider überwiegend Grau und von Westen her breitet sich leichter Regen aus. Sonniger kommen Sie im Süden außerhalb von Nebel oder Hochnebel durch den Tag. Die Temperaturen erreichen um die 0 Grad im zähen Nebel und bis 9 Grad am Niederrhein.

Das Wetter mit Björn Alexander
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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