Das war Freitag, der 12. August
Hach, schon wieder ein, zwei Goldmedaillen für das deutsche Olympiateam. Das versüßt einen doch den Tag ein wenig. Obwohl es Menschen geben soll, bei denen solche Triumphe keinerlei Hochgefühle auslösen. Eher Bestürzung löste bei vielen Menschen hingegen die Nachricht aus, dass für Ex-Olympiasieger und Medaillenhoffnung Robert Harting diese Spiele bereits in der Qualifikation endeten. Aber es gab neben Olympia auch andere Dinge, die heute wichtig waren:
Das war es mit diesem Tag - und auch mit der Woche. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, erholen Sie sich gut. Und wir würden uns freuen, wenn Sie am Montag wieder reinklicken. Bis dann, gute Nacht!
Deutscher Kanu-Trainer nach Unfall in Lebensgefahr
Schock für das deutsche Olympiateam: Kanuslalom-Trainer Stefan Henze schwebt nach einem schweren Verkehrsunfall in Rio de Janeiro in Lebensgefahr. Dies bestätigte der Deutsche Olympischen Sportbund (DOSB). Wie der Dachverband des deutschen Sports mitteilte, habe der 35-Jährige ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Unfall hatte sich am frühen Morgen ereignet. Henze saß in einem Taxi, als der Unfall passierte. Der bei dem Unfall leicht verletzte Sportwissenschaftler Christian Käding, der auch zum Team der Slalom-Kanuten gehört, ist nach DOSB-Angaben bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.
UNO schickt 4000 Blauhelmen in den Südsudan
Ob das dem vom Bürgerkrieg zerütteten Südsudan Frieden bringt? Man kann es nur hoffen:
Der UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung von zusätzlich 4000 Blauhelmsoldaten in den Südsudan beschlossen.
Das oberste UN-Gremium verabschiedete eine von den USA eingebrachte Resolution.
Diese droht der Regierung in Juba mit der Verhängung eines Waffenembargos, sollte sie die UN-Truppen behindern.
Die Friedenstruppen sollen in dem Bürgerkriegsland für ein Ende der Kämpfe zwischen den Truppen von Präsident Salva Kiir und den Rebellen von Riek Machar sorgen.
Erzbischof will getöteten Pater heilig sprechen lassen
Der Erzbischof von Rouen will für den von zwei jugendlichen Dschihadisten getöteten Priester Jacques Hamel ein Verfahren zur Heiligsprechung einleiten. Monseigneur Dominique Lebrun sagte, normalerweise verlange die katholische Kirche, dass der Kandidat für eine Heiligsprechung in seinem Leben ein Wunder vollbracht habe. Im Fall von Pater Jacques entfalle dies jedoch, denn er habe als "Märtyrer" seine "Treue zum Glauben im Angesicht des Todes" bewiesen. Die lange Prozedur der Heiligsprechung beginnt erst fünf Jahre nach dem Tod des Anwärters mit der Prüfung der Unterlagen durch die Behörden des Vatikan.
Vater muss WhatsApp von Handys seiner Kinder löschen
Ein Gericht im hessischen Bad Hersfeld hat einen Vater dazu verurteilt, Apps wie WhatsApp von den Smartphones seiner Töchter zu entfernen:
Die minderjährigen Mädchen sollen so vor Sex-Nachrichten geschützt werden.
Ein ehemaliger Schulfreund des Vaters wird verdächtigt, die Mädchen sexuell belästigt zu haben.
Der geschiedene Vater muss mit seinen Töchtern laut dem Beschluss monatlich ein Gespräch über die Nutzung der Handys führen.
Zudem muss er alle drei Monate prüfen, welche Apps darauf installiert sind - und ob es Ungereimtheiten gibt.
Wegen der mutmaßlichen sexuellen Anmache des Verdächtigen habe die Staatsanwaltschaft Fulda gesondert zu entscheiden, so das Gericht.
Weinkönigin von der Mosel ist ein Mann
Das ist doch mal ein schönes Zeichen für die Gleichberechtigung von Frau und Mann: Der Moselort Kesten hat eine männliche Weinkönigin. Sven Finke ist dort zum Weinkönig gekürt worden. Zwei Jahre lang wird der 25-jährige Jurastudent als römischer Weingott "Bacchus" für den 350-Einwohner-Ort unterwegs sein. Er ist eingesprungen, weil sich für die Weinkönigin keine Nachfolgerin fand. "Ich fühle mich großartig", sagte Finke auf dem Straßenfest des Dorfes.
Videos des Tages
Seenotfall entpuppt sich als Diebstahl
Als ein Fischer zwei junge Männer in einem Ruderboot vor der Nordseeinsel Spiekeroog sichtet, geht er von einem Notfall aus. Doch es verhält sich ganz anders:
Die Jugendlichen im Alter von 18 und 19 Jahren hatten laut Polizei das Boot geklaut.
Sie wollten damit etwa sechs Kilometer durchs Wattenmeer zur Insel Spiekeroog zu rudern.
Als Begründung verwiesen die Jugendlichen auf die Tarife der Inselfähre.
"Die Preise für die Überfahrt waren ihrer Auffassung nach sehr teuer, so dass eine andere Lösung gesucht wurde", teilte die Polizei weiter mit.
"Säbelzahn-Elefant" in Malaysia entdeckt
Säbelzahntiger sind seit Jahrtausenden ausgestorben. Säbelzahn-Elefanten gibt es aber noch:
Auf der Insel Borneo in Malaysia ist ein solcher Elefant entdeckt worden.
Bei dem Tier sind die Stoßzähne nicht nach außen oben, sondern nach innen unten gebogen.
Eine Gruppe von Wildtierexperten entdeckte den Dickhäuter auf einer Palmölplantage im Staat Sabah.
"Das ist sehr selten", sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden, Sen Nathan.
Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine eigene Elefanten-Art. Vielmehr dürfte es sich um einen Geburtsfehler handeln. Als mögliche Ursache vermuten die Experten Inzucht.
Moskau installiert modernstes Luftabwehrsystem
Das Säbelrasseln zwischen Russland und der Ukraine geht weiter:
Russland hat nun sein modernstes Luftabwehrsystem auf der annektierten Halbinsel Krim installiert.
Das vermeldeten russische Nachrichtenagenturen und zitierten aus einer Mitteilung der russischen Armee.
Ein russisches Regiment auf der Krim habe demnach das System S-400 erhalten.
Moskau hatte am Mittwoch erklärt, Anschläge des ukrainischen Militärgeheimdienstes auf der Krim vereitelt zu haben und angekündigt, die Militärpräsenz auf der Schwarzmeerhalbinsel werde verstärkt.
Judoka aus Ägypten verweigert Israeli Handschlag
Eine unsportliche Geste löst bei Olympia empörte Reaktionen des Publikums aus:
Der ägyptische Judoka Islam El Shehaby hat bei den Olympischen Spielen seinem Gegner aus Israel den Handschlag verweigert.
El Shehaby hatte sich nach seiner Niederlage in der ersten Runde gegen den Israeli Or Sasson stattdessen kopfschüttelnd umgedreht.
Die ausgestreckte Hand seines Rivalen jedoch ergriff er nicht.
Der Ägypter wollte sich anschließend nicht zu seinem Verhalten äußern.
35-Jähriger erschießt Lebensgefährtin und ruft Polizei
Familiendrama in Schleswig-Holstein: Ein 35-Jähriger hat in einem Mehrfamilienhaus seine Partnerin erschossen. Danach flüchtete der als gefährlich eingestufte Mann und löste eine Großfahndung im Stadtzentrum von Bargteheide aus. "Der Mann hat selbst bei uns angerufen und angegeben, seine Lebensgefährtin erschossen zu haben", berichtete die Polizei. Die Frau sei am Vormittag getötet worden, hieß es. Über die Hintergründe der Tat gab es zunächst keine Angaben.
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Bericht: "Zweite Erde" um Nachbarstern entdeckt
Es wäre eine wissenschaftliche Sensation. Laut einem Bericht des "Spiegel" sollen Astronomen einen erdähnlichen Planeten beim nächsten Nachbarstern der Sonne entdeckt haben:
Proxima Centauri heißt der Stern, um den der besagte Planet kreisen soll.
Er wäre damit nur 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt. So nah wie kein anderer Exoplanet.
Laut dem Bericht soll es sogar flüssiges Wasser auf dem Planeten geben können.
Die Europäische Südsternwarte ESO wollte den Bericht allerdings nicht bestätigen.
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Polizei Leipzig sucht verlorene Maschinenpistole
Gefährlicher Lapsus: Ein Polizist hat in Leipzig im Einsatz seine Maschinenpistole verloren. Es sei bereits mit Hochdruck nach der Waffe gesucht worden - zunächst jedoch erfolglos, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Beamte sei am Donnerstagabend zu einem Einsatz an einer Tankstelle in einem Plattenbauviertel gerufen worden. Nach dessen Ende habe er ordnungsgemäß seine Ausrüstungsgegenstände überprüft - und dabei das Fehlen der Maschinenpistole festgestellt.
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Dieb stiehlt Po-Gestank von Hermelinen
Griff ins Klo. Oder so:
Ein Dieb in Neuseeland entwendete in Wellington aus einem Auto 16 als "Chemikalien" gekennzeichnete Flaschen.
Wohl in der Hoffnung, Zutaten zur Drogenherstellung mitzunehmen, wie die örtliche Polizei vermutete.
Der Wagen gehörte allerdings einer Schädlingsbekämpfungs-Firma.
Und: Bei den Chemikalien handelte sich um den destillierten Geruch aus den Analdrüsen von Hermelinen.
Der Zweck der Po-Düfte, laut Firma: Man habe testen wollen, ob der "Duftstoff", mit dem Hermeline ihr Revier markieren, auch zum Fallenstellen für die kleinen Raubtiere tauge.
Schlagzeilen zum Feierabend
IS soll 2000 Zivilisten bei Rückzug entführt haben
Nach wochenlangen Kämpfen um die ehemals von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gehaltenen Stadt Manbidsch in Nordsyrien haben sich dessen Kämpfer zurückgezogen. Doch die Sache hat einen tragischen Haken:
Der IS hat nach Angaben von gegnerischen Rebellen und Aktivisten bei ihrem Rückzug etwa 2000 Zivilisten entführt.
"Sie haben die Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt", erklärte das Bündnis aus arabischen und kurdischen Kämpfern.
Die Dschihadisten seien mit den Geiseln in Richtung Dscharablus geflohen, einer von der IS-Miliz kontrollierten Stadt rund 40 Kilometer nördlich.
In 500 Autos sollen die Kämpfer ihre Geiseln abtransportiert haben, sagte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
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Gigantischer Blumenteppich liegt in Belgiens Hauptstadt
Für viele Ohs! und Ahs! dürfte ein gigantischer Blumenteppich sorgen, der derzeit in der belgischen Hauptstadt Brüssel zu sehen ist. Der historische Marktplatz wird wieder von einem farbenfrohe Kunstwerk aus rund 600.000 Begonien und zahlreichen anderen Pflanzen geschmückt. Es ist in diesem Jahr von japanischen Naturdarstellungen inspiriert. Die Stadt Brüssel feiert so das 150-jährige Bestehen der belgisch-japanischen Freundschaft. Der sommerliche Blumenteppich auf dem Grand-Place ist seit Jahren eine Tradition.
Trump: Obama als IS-Gründer war sarkastisch gemeint
Und hier kommt der "Trump des Tages": Der republikanische US-Präsidentschaftsanwärter hat mal wieder etwas gesagt, was viele zur Weißglut treibt. Und nun, so das übliche Schema, rudert er nach einer solchen Aussage zurück:
Trump hatte zunächst gesagt, Präsident Barack Obama und seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton seien Mitbegründer der IS-Miliz.
Jetzt will er das nicht so gemeint haben: Seine Äußerungen seien sarkastisch zu verstehen, twitterte Trump.
"Verstehen die keinen Sarkasmus?", fragte er mit Blick auf die Berichterstattung.
Also jetzt nochmal: Obama und Clinton sind NICHT Mitbegründer des IS, meint Trump. Oder doch, aber nicht so ganz? Oder wie jetzt? Das verstehe noch einer.
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Rentnerehepaar im Saarland getötet - Sohn verschwunden
Einem Verbrechen ist ein Rentnerehepaar aus dem Saarland zum Opfer gefallen. Folgendes ist bisher bekannt:
Die Leichen der 80 und 81 Jahre alten Eheleute wurden in ihrem Haus nahe Saarbrücken gefunden, teilte die Polizei mit.
Aufgrund der Spurenlage gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden getötet wurden.
Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Opfer schon längere Zeit tot waren.
Von dem 46-jährigen Sohn des Paares, der unter der gleichen Adresse gemeldeten ist, fehlt den Angaben zufolge jede Spur.
Weißrussland soll Nato-Luftraum verletzt haben
Seit der Krim-Krise liegen in Osteuropa offenbar die Nerven blank: Das baltische Nato-Mitglied Litauen hat nun Weißrussland in einer Protestnote die Verletzung seines Luftraums vorgeworfen, teilte das Außenministerium in Vilnius mit. Den Angaben zufolge hat ein nicht identifiziertes Flugzeug in der südlitauischen Region Lazdijai zweimal den Luftraum verletzt und sich zehn Minuten ohne Erlaubnis darin aufgehalten. Litauen grenzt im Südosten an die autoritär regierte Ex-Sowjetrepublik Weißrussland.
Nordkoreanische Bauarbeiter sollen Crystal Meth erhalten
Manche Arbeitgeber motivieren ihre Arbeiter mit mehr Geld. Andere mit zusätzlichem Urlaub, Sonderleistungen oder mit dem Versprechen, an etwas Großem mitzuarbeiten. In Nordkorea geht man angeblich einem ganz anderen Ansatz nach:
Nordkoreanische Bauarbeiter sollen Crystal Meth verabreicht bekommen, berichtet nzHerald mit Verweis auf Radio Free Asia.
Der Grund: Projektmanager stünden unter Druck, ein großes Bauprojekt fertig zu bekommen.
Das Aufputschmittel soll die Bauarbeiter schneller arbeiten lassen.
Bei dem Projekt handele es sich um einen 70-stöckigen Wolkenkratzer und mehr als 60 Wohnblöcke in der Hauptstadt Pjöngjang.
Radio Free Asia ist übrigens ein von den USA finanzierter Radiosender.
Cannes verbietet Burkinis am Badestrand
Die Neigung muslimischer Mitbürger zu einer etwas großflächigeren Körperbedeckung stößt manchem Europäer unangenehm auf. Zunehmend wird der Strafkatalog herangezogen, um die so keuschen Gläubigen zu mehr Freizügigkeit zu ermuntern:
Etwa am Strand von Cannes an der Côte d'Azur dürfen Frauen keine Ganzkörper-Badeanzüge, sogenannte Burkinis, mehr tragen.
Bürgermeister David Lisnard unterschrieb bereits Ende Juli einen entsprechenden Erlass.
Demnach müsse Strandkleidung die "guten Sitten" und die Trennung von Kirche und Staat respektieren.
Burkini-Trägerinnen am Strand droht ein Bußgeld von 38 Euro.
Ob nun Muslimas vermehrt Bikinis tragen? Oder doch lieber zu Hause bleiben ...?
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Schichtwechsel
Der Nachmittag kommt, Sebastian Huld geht: Mein verdienter Kollege verabschiedet sich in den verdienten Feierabend. Ich freue mich, seine erfolgreiche Arbeit fortzuführen und Sie weiterhin mit spannenden und zum Teil kuriosen Neuigkeiten in "Der Tag" zu überraschen. Möge es mir gelingen. Mein Name ist Kai Stoppel. Los geht's!
20 Jahre Haft für Schmuggel von 3,2 Tonnen Kokain
3,2 Tonnen Kokain waren auf dem Wege von Südamerika nach Europa, als die britischen Behörden im April 2015 einen Schlepper vor der Küste Schottlands aufbrachten. Auf 595 Millionen Euro schätzen die Behörden den Wert im Straßenverkauf - und sprechen vom größten Drogenfund in Großbritannien. Nun hat ein Gericht in Glasgow das Urteil gefällt: Der Kapitän und der erste Offizier des Schmuggel-Schiffes müssen 20 und 22 Jahre in Haft.
Die Fahrt des unter tansanischer Flagge laufenden Schiffes begann den Ermittlungen zufolge zunächst in Istanbul - die beiden Verurteilten 47 und 51 Jahre alten Männer sind Türken. Das Kokain sei in Guyana geladen worden, Endziel des Kokains sei vermutlich das europäische Festland gewesen, so die National Crime Agency. Die Drogen waren erst nach langer Suche in einem hinter Stahlplatten versteckten Tank im Schiffsrumpf entdeckt worden – und die Entladung dauerte zwei volle Tage.
Häme für Berliner Polizei nach Kammerjäger-Einsatz
Die Berliner Polizei hat eine Spinne gefangen - und für Spott im Netz gesorgt. Nutzer in sozialen Netzwerken reagierten verwundert darüber, dass die Beamten zur Beseitigung eines harmlosen Krabbeltiers in eine Wohnung nach Berlin-Wedding gerufen wurden - und auch noch hinfuhren, wie sie per Pressemitteilung mit dem Titel "Acht Beine in die Freiheit entlassen" wissen ließen. "Wenn bei McDonald's die Chicken Nuggets alle sind oder ich um 9:59 Uhr schon kein Frühstück mehr bekomme, rufe ich dann 110 oder 112?", fragte etwa ein Nutzer.
Der Notruf sei kein Fehler gewesen, betonte die Polizei. "Im Zweifel kommen wir lieber einmal zu oft", hieß es unter Verweis auf frühere Fälle. Einmal sei zum Beispiel eine Giftspinne aus einem privaten Terrarium getürmt. Gleichzeitig warnte die Polizei, wer wegen einer normalen Weberknecht-Spinne Alarm schlage, könne mit Ärger rechnen.
Türkischer Luftwaffe fehlen nach Putschversuch Piloten
Nach der Entlassungswelle in den türkischen Streitkräften wegen des Putschversuchs herrscht bei der Luftwaffe offenbar Pilotenmangel. Die Regierung werde in Kürze eine Verordnung erlassen, mit der der Bedarf an neuen Piloten gedeckt werden solle, sagte Verteidigungsminister Fikri Isik dem Fernsehsender Habertürk.
Nach dem Putschversuch von Teilen des Militärs im Juli hatte die Regierung Tausende Angehörige der Streitkräfte entlassen. Isik zufolge befinden sich seit dem Putsch noch drei türkische Militärattachés auf der Flucht. Zwei hätten sich von Griechenland und einer von Bosnien aus wahrscheinlich nach Italien abgesetzt. Türkischen Regierungskreisen zufolge sind auch andere Diplomaten nicht wieder in die Türkei zurückgekehrt.
Ruder-Legende provoziert IOC mit Kindern auf Podium
Die norwegische Ruder-Legende Olaf Tufte hat bei der Siegerehrung nach dem olympischen Endlauf im Doppelzweier für Aufregung bei den Hütern der olympischen Etikette gesorgt. Der 40-Jährige, der gemeinsam mit seinem Landsmann Kjetil Broch Bronze gewann, nahm seinen Sohn und seine Tochter entgegen des olympischen Protokolls mit auf das Podium. Beide trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Hej Pappa" und sangen aus vollem Hals die norwegische Nationalhymne.
Der Verstoß war Tufte, der 2004 und 2008 Gold im Einer gewonnen hatte, augenscheinlich egal. Einen herbeigeeilten Funktionär ignorierte er einfach. "Ich glaube, ich bin schon länger in diesem Sport als der, der mir die Regeln erklären wollte. Da pfeife ich vollständig drauf", sagte der Routinier der norwegischen Zeitung "Dagbladet".
Schlagzeilen zur Mittagspause
Experten erwarten Aufschwung in Griechenland
Die griechische Wirtschaft schwenkt allmählich wieder auf Erholungskurs. Im zweiten Quartal legte die Wirtschaft des Krisenlandes gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent zu, nach minus 0,1 Prozent im ersten Vierteljahr. Das teilte das nationale Statistikamt Elstat nach einer ersten Schätzung mit. Im Jahresvergleich liegt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) allerdings noch um 0,7 Prozent zurück.
Experten in Athen prognostizieren indes, dass der Tourismus, der zurzeit sehr gut laufe, dazu beitragen werde, dass die griechische Wirtschaft bis zum Jahresende weniger schrumpfen wird. Für 2017 wird der seit Jahren schwer angeschlagenen Wirtschaft wieder ein leichtes Wachstum zugetraut.
Es war einmal...gute Musik!
Liebe Leser,
ich bekenne mich: Seit Wochen fiebere ich dem 26. August entgegen, wenn Deutschlands beste Hip-Hop-Band nach 12 Jahren endlich wieder ein neues Album herausbringt. Die Rede ist von den "Beginnern", die mir ihrer eben veröffentlichten neuen Single auch gleich mal die Band-Geschichte rekapitulieren. Ist also auch für Neueinsteiger geeignet. Hier nun der Sound für die Mittagspause:
Südkorea entlässt zum "Tag der Befreiung" 5000 Häftlinge
Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye hat zum Befreiungstag fast 5000 verurteilte Straftäter, darunter auch den Vorsitzenden eines der 20 größten Industriekonzerne, amnestiert. Die Liste der 4876 Menschen, die in den Genuss der Sonderamnestie kommen, wurde bei einer Kabinettssitzung unter Leitung Parks, verabschiedet,.
Der 71. Tag der Befreiung Koreas von japanischer Kolonialherrschaft (1910-45) ist der 15. August. Zu diesem Feiertag werden in Südkorea traditionell Amnestien gewährt.
Südkorea blickt dabei auch auf eine lange Geschichte von umstrittenen Begnadigungen verurteilter Wirtschaftsbosse zurück. Von dem jetzigen Erlass profitiert der Chef der CJ-Gruppe, Lee Jay Hyun, der im vergangenen Jahr wegen Steuerhinterziehung und Untreue zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.
Türkischem Fußballstar droht Gefängnis
Die türkische Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem Putschversuch in dem Land die Festnahme des früheren Fußballstars Hakan Sükür angeordnet. Dem im Ausland lebenden Sükür werde vorgeworfen, Gülen-Anhänger und damit "Mitglied einer bewaffneten Terrororganisation" zu sein, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich.
Erdogan und Gülen waren enge Verbündete, bis sie sich 2013 überwarfen. Hakan Sükür saß zu der Zeit für Erdogans AKP im Parlament in Ankara. Ende 2013 trat er aus der islamisch-konservativen Partei aus. Im Juni diesen Jahres begann in Istanbul ein Prozess gegen den früheren Galatasaray-Profi und WM-Dritten von 2002. Sükür wurde Beleidigung des Präsidenten und von dessen Sohn Bilal vorgeworfen wird. Er blieb dem Verfahren fern.
Weiterer Haftbefehl gegen Terrorverdächtige von Dinslaken
Nach der Verhaftung eines unter Terrorverdacht stehenden Syrers in Rheinland-Pfalz sitzt nun auch ein weiterer Festgenommener aus dem nordrhein-westfälischen Dinslaken in Untersuchungshaft. Gegen den am Mittwoch festgenommenen Mann besteht der Verdacht auf Verabredung zu einer schweren staatsgefährdenden Straftat, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilte.
Die beiden mutmaßlichen Islamisten sollen möglicherweise einen Anschlag bei einem Fußball-Bundesligaspiel geplant haben. Weitere, ebenfalls am Mittwoch in Dinslaken festgenommene Männer wurden laut Staatsanwaltschaft hingegen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der dringende Tatverdacht gegen diese beiden Männer habe sich nicht erhärtet, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Allerdings werde gegen die Freigelassenen weiter ermittelt.
Natureisbahn von Davos wegen Erderwärmung vor dem Aus
Nach 126 Jahren geht im Schweizer Wintersportort Davos eine Epoche zu Ende. Europas größte Eisschnelllauf-Natureisbahn, auf der mehr als 90 Weltrekorde aufgestellt wurden, soll im kommenden Winter nicht mehr betrieben werden. Das berichtet die Zeitung "Südostschweiz".
Demnach will der Davoser Gemeinderat die Kosten für die Bereitstellung der 18.000 Quadratmeter großen Eisfläche mit der berühmten 400-Meter-Eisschnelllaufbahn nicht mehr tragen. Grund sei die Erderwärmung, aufgrund der es zuletzt konstant wenige Eistage gab, im vergangenen Winter waren es nur 16.
Bollywood-Superstar Khan hat Ärger an US-Flughäfen
Der indische Filmstar Shah Rukh Khan ist zum wiederholten Mal bei der Einreise in die USA behindert und von Beamten befragt worden. Er "verstehe und respektiere" die besonderen Sicherheitsmaßnahmen, aber "jedes verdammte Mal bei der US-Einreise festgenommen zu werden, nervt wirklich sehr", twitterte der Bollywood-Star. Berichten zufolge soll sich jemand mit demselben Namen wie Khan auf einer Flugverbotsliste der USA befinden.
Nachdem der Schauspieler auch bei der Einreise 2012 in New York aufgehalten wurde, scherzte er später bei einer Rede an der Yale University darüber: "Ja, das passiert ständig ... Wann immer ich Anflüge von Arroganz bei mir bemerke, fahre ich in die USA", sagte er vor Studenten. "Die Typen von der Einwanderungsbehörde treiben mir die Starallüren dann aus." Khan ist in seinem Land ein Superstar und wird von der weltweiten Bollywood-Fangemeinde verehrt.
China beschert Volkswagen gute Absatzzahlen
Volkswagen hat im Juli etwas weniger Autos seiner Kernmarke VW verkauft. Die Auslieferungen gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 449.100 Fahrzeuge zurück, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. Angesichts der Affäre um manipulierte Software bei einigen Dieselantrieben kommt die Hausmarke der Niedersachsen damit weiter glimpflich davon.
Von Januar bis Juli steht bei den Auslieferungen ein Minus von 0,9 Prozent auf 3,37 Millionen Fahrzeuge.
Stütze des Verkaufs im Juli blieb der chinesische Markt: In seinem größten Absatzgebiet verkaufte VW rund ein Sechstel mehr Fahrzeuge.
Auch Osteuropa erwies sich als robust mit einem Plus von 12,5 Prozent.
In den besonders von der Dieselkrise betroffenen USA ging der Verkauf um 8,1 Prozent zurück.
Im Heimatmarkt Deutschland waren es sogar 15,6 Prozent weniger.
Polizist in einer Favela in Rio de Janeiro erschossen
Ein Polizist ist in der Olympiastadt Rio de Janeiro gestorben, nachdem seine Einheit im berüchtigten Favelakomplex Maré unter Beschuss geraten war. Brasiliens Justizminister Alexandre de Moraes bestätigte den Tod des Mannes in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Der Polizist war mit zwei Kollegen, die leichte Verletzungen erlitten, bereits am Mittwoch im Auto am Zugang der Favela beschossen worden.
Die Lage dort ist seit Wochen angespannt, immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Drogenbanden und Polizei. Insgesamt sind zum Schutz der Olympischen Spiele in Brasilien 85.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, darunter 38.000 Soldaten. Der Maré-Komplex liegt im Norden, rund neun Kilometer vom internationalen Flughafen Rio de Janeiros entfernt.
Löw soll sich von seiner Frau getrennt haben
Der Bundestrainer und seine Jugendliebe Daniela gehen einem Medienbericht zufolge getrennte Wege. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Freund der beiden schreibt, wohnen die Löws nach 30 Jahren Ehe nicht mehr zusammen. Demnach lebt Löw derzeit dauerhaft in seinem Appartement in Berlin, während seine Frau weiter im gemeinsamen Haus nahe Freiburg wohnt.
Dem Bericht zufolge ist die Beziehung nicht an einer Affäre gescheitert. Auch eine Scheidung stehe nicht im Raum. Eine Bestätigung der Trennung durch den Bundestrainer oder Daniela Löw gibt es indes nicht.
Schlagzeilen am Morgen
Sänger Robbie Williams trauert um Manager
Der britische Popsänger Robbie Williams trauert um seinen langjährigen Manager. "Mein Freund, Mentor und Held ist heute gestorben. David Enthoven, ich liebe dich", schrieb der Sänger auf Twitter. Laut einem Bericht des "Mirror" starb der 72-Jährige nach schwerer Krankheit.
Enthoven und Williams hatten laut "Daily Mail" seit der Auflösung der Boygroup "Take That" im Jahr 1996 zusammengearbeitet. Zu den bekanntesten Hits aus Williams' Solo-Karriere zählen "Feel" und "Angels".
Zehn Häftlinge sterben auf Philippinen bei Fluchtversuch
Offenbar bei dem Versuch, aus dem Gefängnis auszubrechen, sind auf den Philippinen zehn Häftlinge getötet und der Leiter der Anstalt verletzt worden. Wie die Strafvollzugsbehörden des Landes mitteilten, trafen sich die Häftlinge am Vorabend mit dem Leiter des Gefängnisses von Paranaque nahe Manila in dessen Büro, als sich eine schwere Explosion ereignete. Zehn Gefangene, darunter zwei Chinesen, wurden getötet, der Leiter wurde verletzt.
Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Explosion durch eine Handgranate verursacht, zudem wurde eine Pistole gefunden, wie es weiter hieß. Ein Behördensprecher stufte den Vorfall als "möglichen Gefängnisausbruch mit einer Geiselnahme" ein. Weshalb die Gefangenen den Leiter sprechen wollten und warum sich dieser ohne persönlichen Schutz darauf einließ, müsse nun ermittelt werden.
Syrische Armee soll Chlorgas eingesetzt haben
In der umkämpften syrischen Großstadt Aleppo haben Truppen des Assad-Regimes nach Angaben von Aktivisten Chlorgas eingesetzt. Den Anschuldigungen zufolge sollen Hubschrauber am späten Abend Behälter mit der ätzenden und potenziell tödlichen Chemikalie abgeworfen haben. Mindestens drei Menschen seien an den Folgen einer Vergiftung gestorben.
Sollten sich die Berichte bestätigen, handele es sich um ein "Kriegsverbrechen", sagte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, in Genf. Die Vereinten Nationen würden die Berichte prüfen, für die es zunächst keine offizielle Bestätigung gab. Der syrischen Regierung, aber auch Aufständischen, wird immer wieder der Einsatz verbotener chemischer Waffen vorgeworfen.
Venezuela und Kolumbien öffnen gemeinsame Grenze
Nach einem Jahr wird die Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien wieder geöffnet. Ab morgen sollen zunächst fünf Grenzübergänge für Fußgänger freigegeben werden, teilte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos nach einem Treffen mit seinem venezolanischen Kollegen Nicolás Maduro mit.
Schritt für Schritt soll die Grenze dann wieder vollständig geöffnet werden.
Venezuela hatte die Grenze nach einem Zwischenfall im August vergangenen Jahres geschlossen. Bei einem Überfall einer bewaffneten Bande aus Kolumbien waren drei venezolanische Soldaten verletzt worden.
Maduro spricht immer wieder von kolumbianischen Paramilitärs, die angeblich Venezuela destabilisieren wollen.
Zuletzt hatten die Regierungen der beiden südamerikanischen Länder die Grenze bereits tageweise geöffnet, damit die von einer massiven Wirtschaftskrise geplagten Venezolaner in Kolumbien einkaufen können.
SPD führt Umfragen in Berlin und MeckPomm an
Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegt die SPD in der Wählergunst in beiden Ländern laut dem Institut Insa knapp vorne.
In Mecklenburg-Vorpommern verliert die SPD im Vergleich zur Wahl 2011 zwar deutlich, wird in der Umfrage aber mit 24 Prozent stärkste Kraft.
Dahinter liegt die CDU mit 23 Prozent. AfD und Linkspartei kommen jeweils auf 19 Prozent, die Grünen auf sechs Prozent.
In Berlin liegt die SPD demnach mit 23 Prozent vor den Grünen, die auf 19 Prozent kommen.
Die CDU liegt mit 18 Prozent auf Platz drei, gefolgt von der Linkspartei mit 15 Prozent.
Die AfD kann bei der Wahl am 18. September auf 14 Prozent der Stimmen hoffen.
Mecklenburg-Vorpommern wählt am 4. September, Berlin zwei Wochen später am 18. September.
Diebe richten Millionenschaden an deutschen Kliniken an
Bei einer Diebstahlserie von teuren medizinischen Geräten ist Krankenhäusern bundesweit ein Millionenschaden entstanden. Die Täter hätten es insbesondere auf Endoskope abgesehen, berichtete Ralf Britz vom Versicherungsmakler Ecclesia, der in ganz Deutschland Krankenhäuser betreut.
Seit Februar 2014 zählte er mehr als 50 Fälle mit einem Schaden von insgesamt etwa 11,5 Millionen Euro. Ende Juli wurde ein Fall aus Dillenburg in Hessen bekannt, bei dem noch unbekannte Diebe Endoskope im Wert von mehr als 300.000 Euro erbeutet hatten. Ein Schwerpunkt der Diebstähle liegt in Nordrhein-Westfalen.
Deutsche Urlauber bei Anschlag in Thailand verletzt
Der beliebte Urlaubsort Hua Hin wurde von zwei Doppel-Explosionen erschüttert. Am gestrigen Abend detonierten zunächst zwei Sprengkörper in einem Kneipenviertel. Dabei wurde nach Polizeiangaben eine Thailänderin getötet. Es gab demnach mehr als 20 Verletzt, unter ihnen neun Ausländer.
Nach Angaben von Krankenhäusern waren unter den eingelieferten Verletzten Menschen aus Deutschland, Österreich, Italien und den Niederlanden. Am Freitagmorgen explodierten dann zwei weitere Bomben in kurzem Abstand in der Nähe des Uhrenturms von Hua Hin. Dabei wurde nach Angaben der Polizei ein Mensch getötet. Zur dessen Herkunft lagen zunächst keine Angaben vor.
Mehr zu den Anschlägen lesen Sie hier.
Kurden besetzen aus Protest WDR-Landesstudio
Rund 30 Kurden haben in der vergangenen Nacht für knapp zwei Stunden das Landesstudio des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Düsseldorf besetzt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wollten sie mit Plakaten und mit lauten Rufen in kurdischer Sprache auf die politische Lage in der Türkei hinweisen. Die Gruppe protestierte friedlich und verließ auf Bitten eines WDR-Mitarbeiters freiwillig das Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Das wird heute wichtig
Liebe Leser,
wir sind knapp an einem Freitag den 13. vorbeigeschrammt. So bringt uns der Tag kein Unglück sondern nur das Wochenende - an dem uns Björn Alexander gutes Wetter in Aussicht stellt. Folgende Themen werden heute wichtig:
Berlin debattiert weiter über das Sicherheitspaket von Bundesinnenminister Thomas de Maizière.
Im syrischen Aleppo ist unklar, ob die zeitweise Waffenruhe hält.
Die Spannungen zwischen Russland und der Ukriane nehmen bedrohliche Züge an.
Wir erwarten die Zahlen zu Deutschlands Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal.
In Rio peilen die deutschen Dressurreiter Gold im Mannschaftswettbewerb an, und auch bei den Ruderern und Schützen sind die Aussichten auf Edelmetall gut.
Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber steht in Rio im Halbfinale.
Ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind. Anregungen und Kritik schicken Sie gerne an sebastian.huld@nachrichtenmanufaktur.de oder via Twitter.
Das Wetter mit Björn Alexander
Heute geht es erst einmal verbreitet trüb mit Regen oder Nieselregen los. Später nähert sich aber von Frankreich Hoch EGBERT, so dass es zwischen der Nordsee und dem Oberrhein freundlicher und trockener wird.
Die Temperaturen steigen an und das merken wir bereits bei den Frühwerten. Die liegen nämlich meistens wieder bei über 10 Grad und damit war die vergangene Nacht schon mal deutlich milder als die davor. Später erreichen die Werte in der Westhälfte häufig 20 bis 25 Grad. Ansonsten sind 15 bis 20 Grad drin.
In den kommenden Tagen bleibt der Trend zu mehr Wärme und Sonne bestehen. Denn nach letzten Schauern, die zunächst noch über den Norden hinwegziehen, bleibt es vielerorts freundlich oder sonnig und mehrheitlich trocken.
Auch die Temperaturen erinnern uns endlich mal wieder daran, dass wir eigentlich noch Sommer haben. Abseits der frischeren und zeitweise wolkigeren Küstenabschnitte werden es nämlich oftmals 23 bis 28, am Oberrhein bis 30 Grad. Damit wünsche ich Ihnen bereits an dieser Stelle ein schönes Wochenende.
Schlagzeilen aus der Nacht