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Mit der Premiere seiner Studie NS4 auf der internationalen Autoschau in Detroit zeigt Toyota, ...
... wohin die Reise geht oder gehen soll: Auf den ersten Blick ist der NS4 ein weiteres, ...
... windschnittiges Auto mit Hybridantrieb. Bei näherer Betrachtung wird klar, ...
... dass es sich dabei um einen Beitrag zur "Vernetzung des Menschen mit seinem Fahrzeug" handelt.
Im Kern seiner Eigenschaften gehört der NS4 zu den sogenannten "Connected Vehicles", die als Kommunikationszentren im vernetzten Leben ihrer Besitzer unterwegs sind.
Einer der Kracher in Detroit ist der Scion FR-S. Der Bolide mit breiter Brust, großen Lufteinlässen und scharfkantigen LED-Scheinwerfern ist eigentlich ein Toyota FT-86.
Die tiefe Heckschürze, zwei ordentliche Endrohre und ein unübersehbarer Schriftzug machen den Amerikaner mit japanischen Wurzeln zu einem ganz eigenen Gewächs.
Die 20-Zöller im Monoblock-Design und die im Stoßfänger integrierten Blinker steigern die ohnehin muskulöse Anmutung des Boliden.
Während der FR-S vorne eine große Klappe hat, bleibt er hinten eher bescheiden. Der Raum für etwaige Zuladung ist knapp bemessen, erweitert sich aber bei umgelegter Rückbank um einiges.
Befeuert wird der Scion von einem Zweiliter-Boxer, dessen ursprüngliche 200 PS durch die eigens von Toyota entwickelte D4-S-Einspritzung verstärkt werden. Welches Leistungsvolumen der Frontmotor letztlich auf die Hinterachse legt, wird noch geheim gehalten.
Das Interieur ist sportlich und das dürfte der vorrangig jungen Zielgruppe gefallen. Die stark ausgeformten Sportsitze sollten für ausreichend Halt bei flotten Kurvenfahrten sorgen.
Im Cockpit geht es erwartungsgemäß spartanisch zu. Weniger, müssen sich die Designer gesagt haben, ist oft mehr.
Schaut man in den Fond wird klar, dass die Zusatzbezeichnung "Zwei-Plus-Sitzer" nicht umsonst gewählt wurde. Lange Fahrten dürften für ausgewachsene Reisende in dem 4,25 Meter langen Coupé beschwerlich werden.
Angetreten ist der Scion FR-S, um die 2002 gegründete Toyota-Tochter aus dem Verkaufsloch zu reißen. Ursprünglich sollte das Unternehmen mit kleinen extravaganten und …
… vor allem sportlichen Autos eine vorrangig junge Käuferschar anlocken. Bis jetzt ging das Konzept nicht auf. Der Scion FR-S könnte das ändern. Wer sich hierzulande in den Boliden verliebt hat muss enttäuscht werden, denn er wird nur in Amerika verkauft. Die Alternative wäre der Toyota GT .
Buick hat als Autobauer eine lange Tradition. Seit 1904 werden in Michigan Autos gebaut. Vor einigen Jahren wollte man der Marke den Garaus machen, entschied sich dann aber um. In Detroit soll der Encore mit neuer Noblesse für Aufsehen sorgen und wird deshalb noch geheim gehalten.
Von Bentley ist man Wuchtiges gewohnt. Insofern bleiben sich die Briten auch mit dem in Detroit präsentierten Continental treu: Groß, …
… breit, edel. Serienmäßige 20-Zoll-Räder sorgen für entsprechende Höhe, der glänzende schwarze Matrixgrill mit Chromrahmen und Mittelstrebe und ein rotes Emaille-Emblem für eine stilechte Optik der Frontpartie.
Im Innenraum geht es gewohnt luxuriös zu. Ein aufgeräumtes Cockpit begrüßt den Piloten und …
… in den zweifarbigen Ledersitzen mag man gerne versinken. Allerdings ist in dem Luxusliner lediglich Platz für vier.
Das Interessanteste am Continental GTC und GT ist aber der neue 4,0-Liter-V8-Motor mit Doppelturboaufladung. "Downsizing" heißt das Geheimnis. Und damit wuppt man die Leistung auf 373 kW/507 PS. Der Abstand zum 6,0-Liter V12 Benziner, …
… der 575 PS auf den Asphalt drückt, bleibt aber deutlich. Allerdings auch der Spritverbrauch. Der soll bei dem bis zu 300 km/h schnellen V8-Schlachtschiff deutlich günstiger ausfallen als bei dem großen Bruder, der im Schnitt 16,5 Liter auf 100 Kilometer benötigt.
Mit einer Design-Studie präsentiert Toyotas Luxusmarke Lexus seine neue L-Linie. Das Sportcoupé LF-LC 2+2 steht für die neue Dynamik des Autobauers, die sich auch auf kommende Modelle übertragen soll.
Im Innenraum formt das Lederinterieur die pure Muskulatur nach und cremefarbenen Sitze sorgen für einen eleganten, aber klaren Bruch zu den sportlichen Armaturen.
Die Front protzt mit tief gezogener Schürze, seitlichen Lufteinlässen und extrem scharf gezeichneten Frontscheinwerfern.
Lexus setzt bei der Studie konsequent auf Hybridantrieb.
Ökologisch wertvoll präsentiert Toyota in Detroit den neu designten Prius C. Hierbei handelt es sich um ein dynamisch gezeichnetes Coupé mit Hybridantrieb. Der Prius C soll vor allem …
… eine Vorstellung von Toyotas kommenden Hybridmodellen liefern. Auch hier sollen fallende Dachlinien und große Glasflächen ein vor allem ökologisch und sportlich orientiertes junges Publikum ansprechen. Das Heck zeigt klare Anleihen beim Honda CR-Z.
Für den Piloten wurden die wichtigen Instrumente in die Mitte verlagert. Auf analoge Anzeigen verzichtet der Prius ganz. Hier gilt: Modernes japanisches Design ist digital. Wer sich an Citroen- und Renault-Modelle erinnert fühlt, dem sei beigepflichtet.
Auch die Südkoreaner bringen sich sportlich ein. Mit einem Facelift des Genesis ...
... will Hyundai in Detroit beim Publikum punkten. Erstmals wird der Sportler auch mit einem 3,8-Liter-V6-Triebwerk angeboten, …
… das satte 350 PS auf die Räder verteilt. In der Basis wird das Kraftpaket immerhin noch mit 275 PS an den Start gehen.
Optisch wird das Coupé durch eine geschärfte Front und einen – im Vergleich zum Vorgängermodell – mächtigen Grill aufgewertet.
Smart lässt in Detroit seiner Phantasie freien Lauf. Mit ihrer Studie präsentieren die Stuttgarter, wie ein urbaner Pick-up daherkommen könnte.
Der for-us ist in den Augen der Designer ein Auto für aktive Menschen. Zwei Sitze und …
… eine für alle Zwecke geeignete Pritsche drängen sich auf einer Gesamtlänge von 3,5 Metern. Um dabei die Stabilität und den Fahrkomfort zu gewährleisten, wurde der Radstand um sechs Zentimeter auf fast 2,5 Meter verlängert.
Glatt gespannte Oberflächen in Perlmuttweiß kombiniert mit technischen Funktionselementen in gebürstetem Aluminium bestimmen den Kontrast im Innenraum. Der Clou ist aber …
… die Ladeklappe am Heck des Smart for-us. Sie ist elektronisch angetrieben. Beim Öffnen fährt zunächst der Ladeboden samt Klappe um 280 mm zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten. Damit wird die Ladung auf der knapp ein Meter langen Ladefläche ausgesprochen leicht zugänglich.
Mit dem neuen SL setzt Mercedes eine vor 60 Jahren begonnenen Tradition fort. Der neue Bolide ist zum ersten Mal fast vollständig aus Aluminium gefertigt und …
… wiegt damit bis zu 140 Kilogramm weniger als sein Vorgänger. Durch den hochsteifen Vollaluminium-Rohbau sollen sich auch die Fahreigenschaften verbessern. Mercedes spricht auch von …
… einem beispielhaften Abroll- und Fahrkomfort. Im SL 500 leistet der neue V8 aus 4663 Kubikzentimeter Hubraum und prallen 320 kW (435 PS) seine Dienste. Im SL 300 befindet sich der unveränderte V6 mit 306 PS.
Luxuriös geht es im Innenraum zu. Im Vergleich mit dem Vorgänger bietet der SL den Passagieren mehr Schulter und Ellbogenfreiheit. Üppig verwendete Elemente …
… aus rotem Leder sorgen für eine sportliche Optik. Bereits in der Basisausführung ist der neue Mercedes-Benz SL mit dem "Cockpit Management and Data System" COMAND ausgerüstet. Dazu gehören …
… Bluetooth-Telefonie sowie erleichterte Bedienung des Autotelefons. Als Wunsch steht auch COMAND Online mit Internetzugang und DVD-Wechsler zur Verfügung.
Ein kompaktes Sportcoupé präsentiert Hyundai mit dem Veloster. Als Studie tauchte der Wagen erstmals auf der IAA 2007 auf. Jetzt fand das Konzept …
… aus dem südkoreanischen Forschungs- und Entwicklungslabor in Namyang in weiten Teilen seinen Einzug in die Serienfertigung. Ein niedriger Aufbau, die hohe Gürtellinie und …
… weit außen stehende Räder prägen den sportlichen Charakter des 2+2-Sitzers. Der für Hyundai typische Hexagonal-Grill ist noch ein Stück gewachsen und verleiht dem Sportler …
… eine dynamische Note. Der Clou am Veloster ist, dass er auf der Fahrerseite nur über eine Tür verfügt, aber auf der Beifahrerseite, für den besseren Einstieg in den Fond, zwei Türen hat.
Auch im Innenraum geht es betont sportlich zu. Sportsitze mit ausgeformten Seitenwangen, Tachometer und Drehzahlmesser in Chronographen-Optik …
… sowie die geschwungenen Armauflagen sorgen für besondere Akzente. Hyundai verspricht im Übrigen "Fahrspaß ohne Reue" dank des 1,6-Liter-Benziners der als Direkteinspritzer 103 kW (140 PS) leistet und den Veloster in unter zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll.
Offenen Fahrspaß will BMW mit dem ersten offenen Mini in der Baureihe bieten. Der Roadster ist das sechste Modell in der Familie und soll …
… eine puristische Sportlichkeit und Fahrspaß zu zweit vermitteln. Um Regen von den Insassen fern zu halten benutzt BMW ein robustes Textilverdeck, das im klassischen Stil britischer Roadster gehalten ist.
Zur Markteinführung auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt wird der Mini Roadster in drei Motorvarianten angeboten. Das Leistungsspektrum reicht vom Basismodell das mit 121 PS auf die Straße geht über den Mini Cooper S Roadster mit 181 PS bis zum …
… Topsportler Mini John Cooper Works Roadster, dessen Motor 208 PS mobilisiert. Ein aktiver Heckspoiler, der bei einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km/h automatisch ausfährt, soll für die aerodynamische Balance sorgen.
Ein verstärkter Windschutzscheibenrahmen und zwei Überrollbügel aus Edelstahl sollen im Fall eines Überschlags für maximale Sicherheit der Insassen sorgen. Darüber hinaus sind Frontairbags und seitliche Kopf-Thorax-Airbags, die in die Außenflanken der Vordersitzlehnen integriert sind, an Bord.
Der Gepäckraum fasst für einen Roadster gigantische 240 Liter und sorgt dank breiter Durchladeöffnung hinter den Sitzen für einiges an Variabilität. Auch die weit nach oben schwingende Heckklappe und eine niedrige Ladekante erleichtern den Zugriff auf das Gepäckteil.
Porsche könnte mit seinem neuen 911 Cabrio in Detroit punkten. Kein abwegiges Vorhaben. Immerhin verkaufte man vom 911 allein im vergangenen Jahr 6016 Stück. Auch bei Porsche sorgt der Leichtbau – wie beim Mercedes SL – für eine deutliche Reduzierung des Gewichts und
… damit auch für mehr Sportlichkeit und weniger Verbrauch. Im Heck des Carrera Coupés arbeitet ein 3,4-Liter-Boxermotor mit 257 kW (350 PS), dessen Kraft über ein Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder wirkt.
Der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 294 kw (400 PS) und ebenfalls serienmäßig ein Siebengang-Schaltgetriebe. Bei aller Power soll der Verbrauch laut Porsche unter 10 Litern auf 100 Kilometer liegen.
Mit dem neu entwickelten Verdeck bleibt auch beim offenen 911 die typische Dachkontur des Coupés erhalten. Optisch macht das Cabrio jetzt auch geschlossen eine gute Figur.
Im Innenraum bleibt sich der 911 treu und vermittelt das Gefühl eines alten Bekannten.
Mit dem Aveo RS schickt Chevrolet einen "Kraftzwerg" aus dem Kleinwagensegment nach Detroit. Das Herzstück bildet der von Opel bekannte 1,4-Liter-Ecotec-Turbo mit 140 PS. Unter neun Sekunden soll der RS aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und am Ende bis zu 200 km/h schnell sein.
Bei all der Sportlichkeit wirkt der in Detroit präsentierte neue Audi A4 geradezu gediegen. Aber unter dem neu gestalteten Blechkleid haben die Ingolstädter einiges verpackt. Allein die Verbrauchswerte sollen nach Werksangaben, dank neuer Motoren, …
… im Schnitt um elf Prozent gesunken sein. In der Limousine und im Avant stehen je sechs TDI und vier Benziner zur Wahl,…
… im allroad Quattro drei Aggregate. Alle Motoren sind aufgeladene Direkteinspritzer die eine hohe Durchzugskraft versprechen. Für den US-Markt ist vor allem der Vierzylinder-TDI mit zwei Liter Hubraum interessant, …
… der in fünf Ausführungen erhältlich ist. Drei dieser Modelle nutzen ein neues Fliehkraftpendel im Zweimassen-Schwungrad. Das soll den oft ruppigen Lauf des Diesel weiter kultivieren, …
… die Geräuschkulisse verringern und ein früheres Schalten in den nächst höheren Gang ermöglichen.
Die Übermutter VW zeigt auf der NAIAS die Hybridversion des Jetta. Für den Vortrieb sorgt ein 1,4 Liter starker Vierzylinder mit Turboaufladung und...
… Direkteinspritzung. Der Verbrenner wird zudem von einem 30 PS starken Elektromodul unterstützt, das lokal emissionsfreies Fahren im Elektromodus ermöglicht. Der E-Motor ist dabei …
… mit einem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe kombiniert.
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