Bilderserie

Rekorde zu Wasser, zu Land und in der Luft: Die größten Lebewesen der Welt

Bild 1 von 21
Einst waren sie die größten Tiere an Land: Dinosaurier wie dieser Brachiosaurus, dessen Skelett im Museum für Naturkunde Berlin zu sehen ist. Der Brachiosaurus brachte es auf stattliche 12 Meter in der Höhe und 22,5 Meter in der Länge. Von ähnlich beeindruckendem Ausmaß ... (Foto: Raimond Spekking/Wikipedia/CC BY-SA 4.0 )

Einst waren sie die größten Tiere an Land: Dinosaurier wie dieser Brachiosaurus, dessen Skelett im Museum für Naturkunde Berlin zu sehen ist. Der Brachiosaurus brachte es auf stattliche 12 Meter in der Höhe und 22,5 Meter in der Länge. Von ähnlich beeindruckendem Ausmaß ...

Einst waren sie die größten Tiere an Land: Dinosaurier wie dieser Brachiosaurus, dessen Skelett im Museum für Naturkunde Berlin zu sehen ist. Der Brachiosaurus brachte es auf stattliche 12 Meter in der Höhe und 22,5 Meter in der Länge. Von ähnlich beeindruckendem Ausmaß ...

... war der Diplodocus. Vom Kopf bis zur Schwanzspitze maß er sogar, wie man durch Knochenfunde weiß, 27 Meter. Dass Brachiosaurus und Diplodocus die Welt bevölkerten, ist rund 150 Millionen Jahre her. Schauen wir uns heute um, stellen wir fest, dass das größte Landtier unserer Zeit vergleichsweise winzig ist: Es wird ...

... maximal 4 Meter hoch und misst nicht mehr als 7,50 Meter vom Kopf bis zum Hinterteil. Kein anderes Tier an Land könnte einen afrikanischen Elefantenbullen in die Tasche stecken. Trotzdem ist ein solcher bei Weitem nicht das größte Lebewesen der Welt.

Ebenso wenig wie dieser Mann hier - obwohl er über alle anderen Menschen ein gutes Stück hinausragt. Sultan Kösen aus der Türkei ist 2,51 Meter groß und damit der größte Mensch der Welt. Zweieinhalb Meter - das kann ...

... schon ein Wanderalbatros übertreffen - zumindest in der Flügelspannweite. Von einer Flügelspitze bis zur anderen misst der Wanderalbatros 3,50 Meter. Das ist Rekord unter den flugfähigen Vögeln. Unter den Vierbeinern aber gibt es natürlich einige, die größer sind. Abgesehen von den Elefanten sind da zum Beispiel die ...

... Giraffen. Die Männchen unter ihnen bringen es auf 6 Meter von Kopf bis Fuß. Damit schauen sie ...

... über Elefanten locker hinweg. Die aber haben den umfangreicheren Körper und gelten daher eben als größte Landtiere überhaupt. Größere Lebewesen gibt es dennoch - auch auf festem Boden. Schließlich mischen da auch ...

... die Pflanzen mit. Und so ist schon die größte Kaktusart, Pachycereus pringlei, größer als jeder Elefant. Pachycereus pringlei bringt es meist auf 12 Meter, manchmal sogar auf 19, und wächst in Mexiko. In etwa gleich groß ist übrigens ...

... der weltgrößte Fisch: Der Walhai wird durchschnittlich 10 bis 12 Meter lang, der längste vermessene kam auf 13,7 Meter. Menschen stehen nicht auf seinem Speiseplan. Durch die Größe und Kraft der Walhaie kann es aber zu Unfällen kommen, wenn Taucher nicht ausreichend Abstand halten. Sehr wenig weiß man über ...

... den ähnlich großen Koloss-Kalmar. Er lebt in den Gewässern der Antarktis und wird nur selten gesehen oder gefangen. Man geht davon aus, dass er mit ausgestreckten Tentakeln eine Gesamtlänge von bis zu 14 Metern hat. Das ist ganz schön groß, aber ...

... an Land, in Chile nämlich, schafft jede Honigpalme mehr. Sie wird bis zu 30 Meter hoch. In etwa ebenso lang können ...

... auf dem Meeresboden die Schnurwürmer werden. Unter ihnen gibt es Exemplare von 30 Metern Länge, manche sollen es auch auf 35 Meter bringen. Letztere wären dann sogar länger als ...

... der Blauwal. Er gilt mit seinen 33 Metern als das größte und auch schwerste Tier der Welt. Der Mensch ...

... schneidet wahrlich schlecht ab im Größenvergleich. Weitaus weniger majestätisch und voluminös, aber ...

... noch ein wenig länger ist die Gelbe Haarqualle: Sie kann 36 Meter lang werden - bis zu den Tentakelspitzen. Doch auch das können einige Lebewesen überbieten. Das größte ...

... festsitzende Meeres-Lebewesen etwa ist der Riesentang. Er erreicht eine Länge von 45 Metern. Und unter den beweglichen Meeresbewohnern ist noch die ...

... Portugiesische Galeere zu nennen. Sie kann mit Tentakeln bis zu 50 Meter lang werden. Allerdings ist sie kein eigenständiges Lebewesen, sondern setzt sich aus zahlreichen Organismen zusammen: Die Portugiesische Galeere besteht aus Hunderten bis Tausenden von Polypen. Ohnehin verblassen selbst diese doch eigentlich imposanten Maße angesichts ...

... dieses Kandidaten: Der Rieseneukalyptus ist auf jeden Fall der höchste Laubbaum, vielleicht sogar der höchste Baum überhaupt. Ein 1872 gefälltes Exemplar war 132 Meter hoch. Die heute bekannten bringen es allerdings nur auf knapp 100 Meter und sind damit kleiner als ...

... Küstenmammutbäume. Die können über 110 Meter hoch werden. Der höchste lebende Küstenmammutbaum im Nordwesten Kalifoniens ist 115,60 Meter hoch und damit der höchste bekannte Baum der Welt. Aber auch er ist nicht das größte Lebewesen überhaupt. Nicht einmal die ...

... Pandobäume in Utah, USA, haben diesen Titel inne. Sie alle zusammen sind ein einziger Organismus. Pando ist eine Klonkolonie der Amerikanischen Zitterpappel, die sich über eine Fläche von 43,6 Hektar erstreckt. Rund 47.000 Baumstämme gehören zu dem Organismus. Der ist nicht nur besonders groß, sondern auch außergewöhnlich alt: Man schätzt ihn auf mindestens 80.000 Jahre. Damit wären wir jetzt aber beim ...

... Spitzenreiter, dem größten Lebewesen überhaupt, angekommen: Es ist ein Pilz, ein Riesenhallimasch, der sich seit 2400 Jahren unter dem Waldboden des Malheur National Forests in Oregon, USA, ausbreitet (im Bild ein kleiner Verwandter). Er hat sich über 900 Hektar ausgebreitet, was ungefähr 1200 Fußballfeldern entspricht. Eine schier unfassbare Größe - und dabei bleibt es nicht: Der Riesenhallimasch wächst weiter und weiter und bleibt wohl noch lange das größte Lebewesen der Welt. (asc)

weitere Bilderserien