Panorama

Liveticker zum Flugzeugabsturz: +++ 23:39 Polizisten wachen an der Absturzstelle +++

(Hinweis: Den aktuellen Liveticker zum Absturz eines Airbus A320 in den französischen Alpen finden Sie hier)

+++ 23:39 Polizisten wachen an der Absturzstelle +++
Schon in aller Frühe am Mittwochmorgen wollen die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle des Airbus A320 in Südfrankreich wieder aufnehmen. Zwischen 5.30 und 6.00 Uhr sollten dreißig Mitglieder einer Gebirgsstaffel der Polizei mit dem Hubschrauber abgesetzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Vertreter der Gendarmerie. "Sie werden den Bereich absichern, damit die Ermittler und Experten arbeiten können", erklärte Jean-Marc Ménichini. 65 Beamte seien seit dem Abend unterwegs, um einen Fußweg zu suchen. "Sie werden vor Ort ihr Lager aufschlagen", sagte er. Fünf Gendarme sollten das Gebiet auch über Nacht sichern. Bis die gesamte ausgedehnte Absturzstelle durchkämmt sei, werde es "mindestens eine Woche" dauern.

Der "schwärzeste Tag in der 60-jährigen Geschichte unseres Unternehmens": Lufthansa-Chef Carsten Spohr kurz vor seiner Stellungnahme zum Absturz.
Der "schwärzeste Tag in der 60-jährigen Geschichte unseres Unternehmens": Lufthansa-Chef Carsten Spohr kurz vor seiner Stellungnahme zum Absturz.(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 23:28 Lufthansa-Chef hofft auf schnelle Aufklärung +++
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa, Carsten Spohr, rechnet mit raschen Erkenntnissen über die Ursache des Absturzes des Germanwings-Fluges in Frankreich. Er sei sehr froh, dass der erste Flugschreiber schon gefunden wurde, sagte er am Abend. "Ich gehe davon aus, dass wir sicherlich relativ schnell erste Informationen bekommen werden, was die Absturzursache wahrscheinlich war. Die detaillierte Auswertung wird dann länger dauern", erklärte der Lufthansa-Chef.

+++ 23:05 Germanwings-Piloten melden sich krank +++
Die Fluggesellschaft Germanwings hat bestätigt, dass Besatzungsmitglieder am Dienstag ihren Dienst wegen des Absturzes einer Maschine in Frankreich nicht angetreten haben. "Wir haben heute tatsächlich einige Flugstreichungen in Düsseldorf und Stuttgart gehabt, weil sich Crewmitglieder unfit to fly, also nicht flugtauglich erklärt haben", sagte Airline-Geschäftsführer Thomas Winkelmann. "Dafür haben wir selbstverständlich Verständnis." Wie viele Beschäftigte nicht zum Dienst erschienen, blieb unklar. Ausfälle gab es neben Düsseldorf und Stuttgart auch an den Flughäfen Köln, Berlin Tegel und Leipzig/Halle.

+++ 23:01 Niki Lauda: Piloten wahrscheinlich handlungsunfähig +++
Die Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine waren nach Ansicht des Flugexperten Niki Lauda möglicherweise nicht mehr in der Lage zu reagieren. "Acht Minuten sind in so einem Zustand irrsinnig lang. Deswegen wundert es mich, dass keiner der Piloten mit der Flugkontrolle geredet hat", erklärte der ehemalige Airline-Chef im österreichischen Fernsehen. "Das ist die große Frage: Warum die Piloten nicht mehr in der Lage waren, sich zu melden?"

+++ 22:31 Papst betet für Opfer des Absturzes +++
Papst Franziskus spricht den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes über Frankreich sein Mitgefühl aus. Der Papst bete für die Opfer und drücke seine "tiefe Solidarität für alle Menschen aus, die diese Tragödie getroffen hat", heißt es laut Radio Vatikan in einem Telegramm im Namen des Pontifexes an den Bischof der französischen Gemeinde Digne.

+++ 22:14 Wetter an der Absturzstelle nass-kalt +++
Regen, vielleicht sogar Schnee: Schlechtes Wetter könnte die Bergungsarbeiten an der schwer zugänglichen Absturzstelle des Airbus A320 in den französischen Alpen zusätzlich erschweren. Der Wetterdienst Météo France rechnete für die Nacht mit gelegentlichem Regen und einer Temperatur um die 4 Grad Celsius in der Region Prads-Haute-Bléone. Der Dienst La Chaine Météo erwartete sogar etwas Schnee. Auch am Mittwoch sollte es hin und wieder regnen.

+++ 21:57 Zwei Australier unter den Opfern +++
Die australische Außenministerin Julie Bishop bestätigt: Unter den Opfer von Flug 4U9525 waren auch zwei Australier.

 

+++ 21:49 Schwedische Fußballer buchen in letzter Minute um +++
Eine spontane Änderung ihrer Reisepläne hat schwedischen Fußballern das Leben gerettet: Die Mannschaft des Drittligisten Dalkurd FF aus Borlänge war auf den Germanwings-Flug gebucht, der in den französischen Alpen abstürzte. Kurz vor dem Abflug der Maschine entschieden die Kicker aber, dass ihnen der Aufenthalt in Düsseldorf zu lange dauere. Sie änderten ihre Reisepläne und stiegen schließlich in Flugzeuge, die über Zürich und München nach Schweden flogen. "Wir hätten eigentlich an Bord dieses Flugzeugs sein sollen", sagte Sportdirektor Adil Kizil dem "Aftonbladet". "Es gab vier Flugzeuge, die etwa zur gleichen Zeit abhoben und nördlich die Alpen überquerten. In drei von ihnen saßen Spieler von uns. Man kann sagen, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten."

+++ 21:34 Feldbetten für Germanwings-Passagiere +++
Nach dem Ausfall von mehreren Germanwings-Flügen werden am Flughafen Düsseldorf Feldbetten aufgestellt. "Wir schaffen von Flughafenseite einige Übernachtungsmöglichkeiten", sagte ein Sprecher des Airports. Ob die Feldbetten genutzt werden oder betroffene Fluggäste von der Airline in Hotels untergebracht würden, könne aber noch nicht gesagt werden. Wie viele Feldbetten aufgestellt werden, sagte der Sprecher nicht. Mitarbeiter von Germanwings seien dabei umzubuchen. "Die Airline tut ihr bestes", unterstrich der Flughafensprecher.

Krisenhotlines

Das Auswärtige Amt hat nach dem Absturz einen Krisenstab eingerichtet. Angehörige könnten sich unter der Krisenhotline 030 - 5000 3000 informieren, teilte ein Sprecher mit. Das Außenministerium stehe in engstem Kontakt mit den französischen Behörden.

Auch der Flughafen Düsseldorf hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet. Unter der Rufnummer 0800 - 1133 5577 können diese sich informieren, teilte der Flughafen mit.

+++ 21:25 Kampfflugzeug suchte noch nach 4U9525 +++
Ein französisches Mirage-2000-Kampfflugzeug hat laut Medienberichten noch nach dem abgestürzten Airbus A320 gesucht, als der Kontakt mit der Germanwings-Maschine bereits abgebrochen war. Das Militärflugzeug sei dem Reglement entsprechend in Orange aufgestiegen, berichtete der Sender BFMTV.  Die Mirage 2000 habe aber keine Spur des gesuchten Flugzeugs gefunden.

+++ 21:19 Obama: "Amerika steht zur Seite" +++
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich hat US-Präsident Barack Obama den Opfern und deren Familien sein Beleid ausgesprochen. Er habe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy telefoniert, sagte Obama. "Ihr unverbrüchlicher Freund und Verbündeter Amerika steht ihnen in diesem Moment der Trauer zur Seite." Er bezeichnete das Unglück als "besonders tragisch, da es den Tod so vieler Kinder mit sich brachte".

+++ 21:01 Lufthansa: Bugradklappe erzeugte Geräusch - keine Gefahr +++
Ein Lufthansa-Sprecher äußert sich nochmal zu den Problemen an der Bugradklappe bei der Unglücksmaschine der Germanwings. Er betont, dass der Defekt nicht sicherheitsrelevant gewesen und vollständig behoben worden sei. Der Defekt habe lediglich ein störendes Geräusch erzeugt.

+++ 20:43 Merkel mit Hollande und Rajoy an Absturzstelle +++
Am Mittwoch wird auch Kanzlerin Angela Merkel die Absturzstelle in den französischen Alpen besuchen. Gemeinsam mit Frankreichs Staatschef François Hollande und dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy wird sie sich ein Bild von der Katastrophe machen.

+++ 20:32 Bergungsteams beenden Arbeiten für heute +++
In den französischen Alpen ist es mittlerweile stockfinster. Die Bergungsteams geben für heute auf, die Arbeiten werden vorübergehend beendet. Bei Sonnenaufgang sollen sie weitergehen.

+++ 20:26 Polizei wertet Videos von Boarding aus +++
Die spanische Polizei beginnt in Barcelona mit der Überprüfung der Videoaufzeichnungen vom Einstieg der Passagiere in die Unglücksmaschine von Germanwings. Dies gehöre zu den Ermittlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe, heißt es aus Polizeikreisen. Die Überprüfung der Aufzeichnungen der Sicherheitskameras solle dazu beitragen, möglichst viele Details zu beschaffen, die Klarheit über das Unglück bringen könnten. Die Ursache des Absturzes der Maschine auf der Route von Barcelona nach Düsseldorf ist noch völlig unklar. Deutschen Sicherheitsbehörden zufolge gibt es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag.

+++ 20:15 Germanwings-Crews treten Dienst nicht an +++
Laut Lufthansa haben heute einige Germanwings-Crews ihren Dienst nicht angetreten. Sie hätten persönliche Gründe genannt, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Wie viele Beschäftigte dies waren und an welchen Flughäfen, ist unklar. Der Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ist dagegen nicht bekannt, dass sich Crews geweigert haben, zu fliegen. Von mehreren europäischen Flughäfen liegen Berichte über ausgefallene Germanwings-Flüge vor.

+++ 19:59 Absturzmaschine hatte am Vortag technische Probleme +++
Die A320, die heute in Frankreich abgestürzt ist, musste gestern wegen technischer Probleme über Stunden in Düsseldorf am Boden bleiben. Das berichtet "Spiegel Online". Die Lufthansa habe bestätigt, dass es ein "Problem an der 'Nose Landing Door'" gegeben habe. Mit der "Nose Landing Door" ist eine Klappe am Rumpf gemeint, in der das Bugrad versenkt wird. Die Lufthansa sagte "Spiegel Online", das Problem sei "vollständig behoben" worden. Die Maschine sei "seit 10 Uhr gestern Vormittag wieder im regulären Flugdienst unterwegs" gewesen.

+++ 19:51 In Berliner Dom liegt Kondolenzbuch aus +++
Nach dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen liegt am Mittwoch im Berliner Dom ein Kondolenzbuch aus. Die Kirche trauere mit den Angehörigen der Opfer, teilte der Dom am Dienstag mit. In der Mittagsandacht um 12.00 Uhr werde mit einer Fürbitte der 150 Männer, Frauen und Kinder gedacht, die bei einem der schwersten Abstürze in der deutschen Luftfahrtgeschichte in Südfrankreich wohl alle ums Leben kamen. An Bord der Germanwings-Maschine sollen 67 Deutsche gewesen sein.

(Foto: dpa)

+++ 19:39 Steinmeier: "Ein Bild des Grauens" +++
Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist über den Absturzort geflogen und berichtet anschließend von seinen Eindrücken: "Vor Ort zeigt sich ein Bild des Grauens. Die Trauer der Familien und Angehörigen ist unermesslich. Wir müssen Ihnen jetzt gemeinsam beistehen. Wir sind alle in großer Trauer vereint." Steinmeier wurde am Unglücksort von französischen Sicherheitskräften gebrieft. "Ich danke im Namen der Bundesregierung dem französischen Innenminister, der Transportministerin Royal und allen französischen Einsatzkräften für ihren beispielhaften Einsatz", sagte er.

+++ 19:32 Paar bucht kurz vor Flug um +++
In NRW meldet sich eine Radio-Reporterin zu Wort. Sie hat den Unglückstag überlebt, obwohl sie ursprünglich zu den Fluggästen gezählt hatte. Kurz vor dem Abflug entschied sie gemeinsam mit ihrem Freund, erst am Abend nach Düsseldorf zurückzukehren. "Als ich die Nachricht bekommen habe, bin ich erstmal zusammengebrochen und habe eine Stunde lang geweint", zitiert der "Focus" die Frau.

+++ 19:21 Spanien trauert offiziell drei Tage lang +++
Die spanische Regierung hat nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich eine offizielle Trauer von drei Tagen angeordnet. Die Trauer beginnt schon in der Nacht. Auf der Passagierliste standen 45 Fluggäste mit spanischen Nachnamen.

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann
Germanwings-Chef Thomas Winkelmann(Foto: dpa)

+++ 18:59 Germanwings versucht Angehörige zu erreichen +++
Der Chef von Germanwings, Thomas Winkelmann, hat in einer zweiten Pressekonferenz über den Stand der Dinge informiert. Er teilt mit, dass sein Krisenstab noch nicht alle Angehörige erreicht hat. Zudem ist die endgültige Liste der Passagiere noch nicht verfügbar - nicht alle Insassen hatten direkt über Germanwings gebucht. Winkelmann bestätigt noch einmal die Zahl der Todesopfer und, dass sich unter den Fluggästen eine Schulklasse aus Haltern befunden hatte.

+++ 18:43 Es wird dunkel - Retter wollen weitersuchen +++
An der Unglücksstelle bricht Dunkelheit ein. Die Retter arbeiten nun daran, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, auch in der Nacht nach Opfern und Überresten der Maschine zu suchen, berichtet n-tv-Korrespondentin Romy Straßenburg vor Ort.

+++ 18:35 Düsseldorfer Opernsänger unter den Opfern +++
Die Deutsche Oper am Rhein trauert um einen ihrer Bassbariton-Sänger. Er habe sich auf dem Rückflug von einem Gastspiel im Gran Teatre del Liceu in Barcelona befunden. Generalintendant Christoph Meyer: "Wir sind fassungslos."

+++ 18:24 Airbus setzt Krisenstab ein +++
Der Hersteller der Unglücksmaschine, der deutsch-französische Flugzeugbauer Airbus, setzt alle Hebel in Bewegung, um den Absturz aufklären zu helfen. "Wir haben dafür ein Krisenszenario", sagte ein Sprecher. Für Airbus ist der Absturz bereits die dritte Katastrophe binnen kurzer Zeit: Im Dezember der Absturz der Air-Asia-Maschine in der Java-See und der Hubschrauber-Crash in Argentinien Anfang März beschäftigen das Unternehmen bereits.

+++ 18:16 Unterricht an Halterner Gymnasium geht weiter +++
18 Schüler und Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums im westfälischen Haltern waren in dem Unglücks-Airbus - am Mittwoch will die Schule der Absturzopfer gedenken. Der Schulunterricht werde nicht ausfallen, sagte Bürgermeister Bobo Klimpel. "Es wird aber Gelegenheit geben, dass die Schüler über das Schreckliche sprechen können." Geplant sei eine Veranstaltung in der Aula. Auch Seelsorger seien vor Ort.

+++ 18:03 Lufthansa-Kollegen gedenken Opfer - Streikpläne auf Eis +++
Um 19 Uhr wollen die Mitarbeiter der Lufthansa an mehreren Standorten eine Mahnwache abhalten - in Frankfurt, Köln-Bonn, München, Berlin-Tegel, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart. Die Pilotengewerkschaft Cockpit denkt derweil derzeit nicht über einen neuen Streik bei der Lufthansa nach. "Wir sind entsetzt und haben daher im Moment ganz andere Sorgen", sagte ein Sprecher. Für einen späteren Zeitpunkt sei ein Ausstand jedoch nicht ausgeschlossen.

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+++ 17:56 Retter müssen mit schlechtem Wetter rechnen +++
In den französischen Alpen zieht schlechtes Wetter auf. Die ohnehin schwierigen Bergungsarbeiten an der Absturzstelle werden laut Vorhersagen durch Regen und Schnee behindert, sagte Gendarmerie-Chef David Galtier. Galtier verwies zudem erneut auf den sehr schwierigen Zugang zu der Absturzstelle in einem steilen Gebirgsmassiv. Die Einsatzkräfte müssten von Helikoptern aus abgeseilt werden, sagte der Gendarmerie-Chef. Auch sollten Beamten zu Fuß zu der Absturzstelle gelangen.

+++ 17:48 Flugschreiber gefunden +++
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine ist laut französischem Innenministerium einer der Flugschreiber gefunden worden.

+++ 17:45 Gendarmerie verbietet Überflug der Unfallstelle +++
Die örtliche Polizei spricht via Twitter ein strenges Überflugverbot für die Zone aus, in der die Germanwings-Maschine abgestürzt ist. Die Fläche erstreckte sich über mehrere Hektar. Man soll sich der Zone nicht nähern und die Straßen nicht verstopfen.

 

+++ 17:34 Halterner Höwedes bestürzt +++
Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes zeigt sich nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich bestürzt. "Jeder weiß, dass ich aus Haltern am See komme und dort bis heute viele Freunde und Verwandte habe", schreibt der Abwehrspieler von Schalke 04 bei Twitter und wünscht "allen Familien und Angehörigen die Kraft dieses zu überstehen". An Bord der Unglücksmaschine waren auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus dem westfälischen Haltern.

+++ 17:28 Innenminister: Wucht des Aufpralls macht wenig Hoffnung +++
Gibt es noch Überlebende? Davon geht zurzeit kaum noch jemand aus. Die Wucht des Aufpralls der Germanwings-Maschine macht nach Ansicht des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve wenig Hoffnung auf Überlebende unter den 150 Insassen. Nach seinen Angaben sind Hunderte von Soldaten der Gendarmerie sowie etwa ebenso viele Feuerwehrleute, zehn Helikopter und ein Militärflugzeug rund um den Absturzort in den südostfranzösischen Alpen im Einsatz.

+++ 17:20 Allianz hatte Unglücksmaschine versichert +++
Die Allianz hat als Versicherer des in Südfrankreich abgestürzten Germanwings-Flugzeugs ihre Anteilnahme bekundet. "Wir bestätigen, dass Allianz Global Corporate & Specialty der führende Versicherer der Kasko- und Haftpflichtversicherung für Germanwings und deren Flug 4U 9525 ist", erklärt eine Sprecherin. "Es wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht angemessen, dieses tragische Ereignis zu kommentieren. Wir können nicht mehr sagen, als dass unsere Gedanken bei jenen sind, die von diesem Unglück betroffen sind." Wie in der Luftfahrtversicherung üblich, trage der Konzern die Deckung gemeinsam mit mehreren anderen Versicherern. Auch bei der Ende 2014 vor Indonesien abgestürzten Air-Asia-Maschine und den beiden Flugzeugunglücken der Malaysia Airline im vergangenen Jahr war die Allianz betroffen.

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+++ 17:13 Spanische Kleinstadt trauert um deutsche Schüler +++
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine breitet sich in der spanischen Kleinstadt Llinars del Vallés tiefe Trauer aus. Die Gemeinde in der Nähe von Barcelona hatte 16 deutsche Austauschschüler aus Haltern in Westfalen aufgenommen, die heute in der Unglücksmaschine aus Spanien nach Deutschland hatten zurückkehren wollten. "Die Familien der spanischen Schüler hatten ihre deutschen Gäste am Morgen zum Bahnhof gebracht", sagt der Sprecher der Stadtverwaltung, Josep Aixandri. "Von dort fuhren sie mit der Bahn zum Flughafen von Barcelona." Der Germanwings-Airbus stürzte auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf ab. "Die spanischen Schüler stehen wie unter Schock. Wir haben versucht, ihnen Trost zu spenden", sagt Aixandri. Die 16 Schüler und zwei Lehrer aus Haltern hatten nach Angaben des Sprechers eine Woche in der katalanischen Kleinstadt mit knapp 10.000 Einwohnern verbracht. Die Austauschschüler waren bei Familien einheimischer Schüler untergebracht. Der Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Haltern werde seit langer Zeit praktiziert, berichtet der Sprecher.

+++ 17:03 DFB-Elf spielt mit Trauerflor +++
In Gedenken an die Opfer des Absturzes wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch im Länderspiel gegen Australien mit Trauerflor spielen und eine Schweigeminute abhalten. "Das sind wir den Opfern und deren Familien schuldig, dass wir als Fußballfamilie Anteil nehmen", sagt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Das nimmt einem jeden klaren Gedanken, das überschattet alles."

+++ 16:55 Abgeordneter: "Das Flugzeug ist total zerstört" +++
Das in Südfrankreich abgestürzte Flugzeug der deutschen Linie Germanwings liegt nach Angaben eines französischen Abgeordneten komplett in Trümmern. "Das Flugzeug ist total zerstört", schreibt Christophe Castaner, Abgeordneter der Region Alpes-de-Haute-Provence, bei Twitter. Er habe die Unfallstelle gemeinsam mit Innenminister Bernard Cazeneuve überflogen. "Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern."

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+++ 16:49 Absturzstelle liegt bei Prads-Haute-Bléone +++
Die Absturzstelle der A320 liegt bei dem kleinen Ort Prads-Haute-Bléone in den französischen Alpen. Das teilt der Flugzeugbauer Airbus mit. Prads-Haute-Bléone ist etwa zehn Kilometer nordöstlich von Digne-les-Bains entfernt. In der Nähe ist auch der Ort Le Vernet im Blanche-Tal gelegen, der als erstes als nicht weit vom Absturzort entfernt genannt worden war.

+++ 16:42 Augenzeuge: Flugzeug möglicherweise gegen Felswand geprallt +++
Das verunglückte Germanwings-Flugzeug hat einem Augenzeugen zufolge möglicherweise eine Felswand getroffen. Ein Anwohner aus der Region Alpes-de-Haute-Provence habe die Trümmer von einem Gebirgspass aus gesehen, berichtete die Zeitung "La Provence". "Von da oben konnte ich die Trümmer sehen. Ich habe keinen Zweifel, dass das Flugzeug gegen die Felswand geprallt ist", zitiert die Zeitung den Einwohner.

+++ 16:38 Gauck bricht Südamerika-Reise ab +++
Bundespräsident Joachim Gauck bricht seine Südamerika-Reise wegen des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich ab. Der ab Mittwoch im Rahmen der Reise geplante Staatsbesuch in Uruguay finde nicht statt, sagt eine Sprecherin des Präsidialamtes.

+++ 16:24 USA bieten Hilfe an +++
Nach dem Absturz des Germanwings-Flugzeugs bieten die USA ihre Hilfe an. Die US-Regierung sei mit den Behörden in Deutschland, Frankreich und Spanien in Kontakt, teilt das Weiße Haus mit. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, ihren Familien und ihnen nahestehenden Personen." US-Präsident Barack Obama wurde den Angaben zufolge über das Unglück unterrichtet. Das Weiße Haus geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. "Es gibt derzeit keine Anzeichen für einen Zusammenhang mit Terrorismus", sagt die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Bernadette Meehan.

Fahnen auf Halbmast vor der Germanwings-Zentrale in Köln
Fahnen auf Halbmast vor der Germanwings-Zentrale in Köln(Foto: REUTERS)

+++ 16:20 Trauerbeflaggung in ganz NRW +++
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mit 150 Menschen an Bord ordnet NRW-Innenminister Ralf Jäger heute und morgen Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude des Landes und der Gemeinden an. "Damit bringen wir unsere tiefe Betroffenheit über dieses schreckliche Unglück zum Ausdruck", erklärt Jäger. "In Gedanken sind wir bei den Familienangehörigen und Freunden der Opfer."

+++ 16:16 Nationalversammlung in Paris gedenkt der Opfer +++
Mit einer Schweigeminute gedenkt die Nationalversammlung in Paris der Opfer des Flugzeugabsturzes. Während der Sitzung des französischen Parlaments erhoben sich die Abgeordneten dafür von ihren Plätzen.

+++ 16:09 Kremlchef Putin spricht Merkel Beileid aus +++
Viele Staatschefs sprechen der Kanzlerin heute ihr Beileid aus - auch Russlands Präsident Wladimir Putin. "Russland teilt die Trauer jener, die bei dieser Tragödie ihre Angehörigen verloren haben", wurde der Kremlchef zitiert.

+++ 16:06 Luftfahrtexperte: Maschine verlor schnell an Höhe +++
Die verunglückte Germanwings-Maschine scheint vor ihrem Absturz schnell an Höhe verloren zu haben. Dies zeige die Auswertung von Radardaten über eine Webseite, die darauf spezialisiert sei, sagt der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt im Interview mit n-tv. Demnach habe das Flugzeug über einen Zeitraum von rund zehn Minuten Höhe verloren, von etwas über 7000 Metern bis zum Absturz. Dies deute darauf hin, dass es "vielleicht" ein technisches Problem gegeben habe. "Was das aber im Einzelnen ist, da gibt es überhaupt keinen Hinweis." Großbongardt fügte hinzu: "Es ist auffällig und ungewöhnlich, dass bei gutem Wetter ein Flugzeug wie diese A320 in der Reiseflugphase abstürzt." Der Pilot und ehemalige Airline-Chef Niki Lauda sagte im ORF: "Der Flieger war im Steigflug auf 38.000 Fuß. (...) Und kaum war er oben, hat er schon wieder begonnen, einen Sinkflug einzuleiten. Da muss irgendwas schief gegangen sein da oben." Warum die Flughöhe gleich wieder verlassen wurde, könne man jetzt nicht sagen, meinte Lauda.

+++ 16:02 NRW-Ministerin: Schüler aus Haltern waren in Maschine +++
Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus Haltern verunglückt. "Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist", sagt Schulministerin Sylvia Löhrmann dem WDR. "Das ist eine Austauschreise eines Spanischkurses, die jetzt auf dem Rückflug waren, nachdem sie wahrscheinlich eine schöne Zeit in Spanien hatten", sagt die Ministerin. "Das ist ganz tragisch, das ist ganz traurig, und das macht fassungslos." Am Mittwoch will Löhrmann die Schule am nördlichen Rand des Ruhrgebiets besuchen. Die Stadt Haltern plant um 17 Uhr eine Pressekonferenz im Rathaus.

+++ 15:52 Germanwings-Maschinen haben massive Verspätungen +++
Unser Reporter Martin Maly berichtet weiterhin vom Düsseldorfer Flughafen: "Die Maschinen von Germanwings haben massive Verspätungen. Der Abflug nach Wien verzögert sich um drei Stunden, der Flug nach Zürich wurde annulliert. Vor dem Germanwings-Schalter laufen immer mehr Reporter auf. Kamerateams aus den Niederlanden und England stranden am Terminal und filmen die Kulisse. Im Untergeschoss, auf der Ebene 0 ist zu spüren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Viele Polizeibeamte sind unterwegs. Mittlerweile sind unten mehr Reporter als Zivilisten."

+++ 15:49 Schule in Haltern geschlossen +++
Die Stadt Haltern fürchtet, dass Schüler aus dem westfälischen Ort an Bord waren. "Wir müssen davon ausgehen", sagt ein Stadtsprecher nach einem Gespräch mit der Polizei. Zwei Lehrer und 16 Schüler seien für den Flug gebucht, erklärt die Kreisverwaltung Recklinghausen. Eine Bestätigung gab es zunächst nicht. Das Joseph-König-Gymnasiums wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor. Notfallseelsorger waren im Einsatz, Schüler legten Blumen nieder. Im Internet schreibt die Schule, dass bis zu diesem Dienstag ein einwöchiger Gegenbesuch beim Institut Giola in Llinars del Vallès in der Nähe von Barcelona geplant gewesen sei. Im Dezember hatte es einen Besuch von zwölf Austauschschülern aus Spanien an der Schule gegeben.

+++ 15:46 Besatzung setzte doch kein Notsignal ab +++
Die Besatzung der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine hat entgegen erster Angaben kein Notsignal abgesetzt. "Die Besatzung hat kein 'mayday' gesandt", stellt die französische Luftfahrtbehörde DGAC klar. Vielmehr habe die Luftraumkontrolle beschlossen, Alarm zu schlagen, nachdem es keinerlei Kontakt mehr zu der Besatzung und dem Flugzeug gegeben habe. Zuvor hatten die DGAC und Verkehrs-Staatssekretär Alain Vidalies erklärt, von der Maschine sei um 10.47 Uhr ein Notsignal gesandt worden.

Sondersendungen

n-tv berichtet durchgehend ausführlich und live über die Ereignisse in Südfrankreich. Zudem befasst sich das RTL-Magazin "Explosiv" ab 18.00 Uhr monothematisch mit der Katastrophe. Nach den Hauptnachrichten "RTL Aktuell" schließt sich ab 19.05 Uhr das Spezial "Absturz über den Alpen" an. Das "RTL Nachtjournal" wird sich ab Mitternacht wiederum monothematisch mit dem Germanwings-Absturz beschäftigen.

+++ 15:38 Experte: Ursache dürfte erst in Wochen geklärt sein +++
Die Ursache für den Absturz wird nach Ansicht eines Branchenexperten erst in einigen Wochen endgültig geklärt sein. "Ich denke, dass es einen Monat dauert, bis wir Genaueres über die Unfallursache wissen", sagt Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. "Vielleicht geht es etwas schneller, wenn man die Blackbox direkt findet." Wartungsmängel bei der Maschine der Lufthansa-Tochter hält Saquer für unwahrscheinlich: "Da macht die Lufthansa keinen Unterschied zwischen den Fliegern der Mutter und denen der Tochtergesellschaft."

+++ 15:34 Air France bekundet Solidarität mit deutschen Kollegen +++
Die französische Fluglinie Air France bekundet nach dem Absturz des Germanwings-Airbus in Südfrankreich ihr Beileid. "Unsere Gedanken sind jetzt bei allen Passagieren des Fluges Germanwings 4U9525 und deren Familienangehörigen und Freunden", schreiben Konzernchef Alexandre de Juniac und Air-France-Chef Frédéric Gagey bei Twitter. "Wir möchten unsere Solidarität mit unseren deutschen Kollegen zum Ausdruck bringen." Air France hatte im Juni 2009 ebenfalls einen Airbus verloren. An Bord des Unglücksflugs AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris starben 228 Menschen, darunter 28 Deutsche.

Rettungshubschrauber in den französischen Alpen
Rettungshubschrauber in den französischen Alpen(Foto: REUTERS)

+++ 15:21 Polizei: Keine Überlebenden bei Absturz +++
Nach Angaben der französischen Polizei gibt es bei dem Absturz des Airbus keine Überlebenden. Die Bergung der Leichen aus unwegsamen Gelände werde Tage dauern.

+++ 15:16 An Bord der Maschine waren 67 Deutsche +++
An Bord des in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren 67 Deutsche. Das sagt Germanwings-Manager Thomas Winkelmann auf der Pressekonferenz. Insgesamt waren 150 Menschen an Bord, darunter zwei Babys.

+++ 15:11 Germanwings-Sprecher verrät Details +++
Germanwings-Geschäftsführer Thomas Winkelmann sagt auf einer Pressekonferenz in Köln (hier der Livestream): "Das Flugzeug hat Barcelona um 10:01 verlassen. An Bord waren 144 Passagiere, darunter zwei Babys, und sechs Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug, das um 11:35 Uhr in Düsseldorf landen sollte, hat seine Reiseflughöhe von 38.000 Fuß (12.000 Meter) um 10:45 Uhr erreicht." Nach einer Minute sei die Höhe wieder verlassen worden und die Maschine in den Sinkflug eingetreten. Dieser dauerte acht Minuten an. "Um 10:53 Uhr ist der Kontakt zum französischen Radar auf einer Höhe von 6000 Fuß abgebrochen. Dann ist das Flugzeug verunglückt."

Der letzte Routinecheck der Maschine sei laut Winkelmann gestern in Düsseldorf von Lufthansa Technik durchgeführt worden. Der letzte "große Check" habe planmäßig im Sommer 2013 stattgefunden. Der Kapitän der Unglücksmaschine ist seit zehn Jahren für Lufthansa und Germanwings im Einsatz und hat bereits mehr als 6000 Flugstunden absolviert. Die Unglücksmaschine hatte 58.300 Flugstunden absolviert.

+++ 15:01 Offenbar 16 Teenager aus Haltern in Absturz-Flugzeug +++
In dem abgestürzten Germanwings-Airbus saß offenbar eine Schülergruppe aus dem nordrhein-westfälischen Haltern. Es sei eine Gruppe von 16 Schülern und zwei Lehrern auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch in Spanien für die Maschine gebucht gewesen, sagt ein Sprecher der Stadt Haltern auf Anfrage. Es gebe noch keine offizielle Bestätigung, doch müsse vom Tod der Schüler und ihrer Lehrer ausgegangen werden.

+++ 14:52 "Business as usual" am Düsseldorfer Flughafen +++
Unser Reporter Martin Maly berichtet vom Düsseldorfer Flughafen: Die Ankunft am Bahnhof wirkt wie immer. Aus dem Sky-Train, der die Passagiere zu den Terminals bringt, sieht man eine kleine Lufthansa-Maschine abheben. Zwei Damen mit Rollkoffern lächeln freundlich, sie unterhalten sich über ihre anstehende Reise. "Vorher können wir noch in den Arkaden shoppen", sagt eine. An den Terminals A und B herrscht das gewohnte Treiben. Männer in Anzügen schlürfen an ihrem Kaffee, ein älterer Herr blättert im Sportteil einer Zeitung, eine Fußballmannschaft sammelt sich vor dem Schalter. Hier und da wird getuschelt. "Komisches Gefühl, in ein Flugzeug zu steigen, wenn vorher eine Maschine abgestürzt ist", sagt ein Familienvater. "Dabei wollten wir vorher sogar noch nach Barcelona." Über die Anzeigetafeln flimmern routinemäßig die Start- und Landezeiten der Flugzeuge. An der Information verweisen zwei Damen auf die Pressestelle. Keine Auskunft. Der Schalter von Germanwings ist geöffnet. "Es muss weitergehen", meint dazu der Familienvater, bevor er seine Brille abnimmt und aufsteht, "Business as usual."

+++ 14:49 Lufthansa-Chef: Keine Informationen über Absturzgrund +++
Der Lufthansa liegen nach Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr noch keine Erkenntnisse über den Grund für den Absturz des Flugzeugs vor. "Wir können noch keine Angaben zum Unfallhergang bei Germanwings machen", sagt Spohr. Er werde  sich nun mit Mitgliedern der Bundesregierung auf den Weg zur Unfallstelle nach Frankreich begeben. "Unsere Gedanken sind bei Passagieren, der Crew und den Angehörigen in dieser schwarzen Stunde unseres Unternehmens."

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+++ 14:46 Angehörige werden in Barcelona betreut +++
Auf dem Flughafen von Barcelona sind mehrere Angehörige von Passagieren der Unglücksmaschine eingetroffen. Nach Berichten des spanischen Fernsehens wollen sie sich nähere Informationen zu der Katastrophe einholen. Die Angehörigen wurden in einen Saal geleitet, den die Flughafengesellschaft Aena für die Betreuung bereitgestellt hatte. Nach Angaben der spanischen Regierung hatten 45 Fluggäste auf der Passagierliste spanische Nachnamen.

+++ 14:40 Wetter war bei Germanwings-Absturz ruhig +++
Der Absturz soll französischen Medien zufolge nicht von schlechtem Wetter ausgelöst worden sein. Das Wetter sei ruhig gewesen, berichtet die Zeitung "Le Monde" unter Berufung auf die Wetterdienste "La Chaîne Météo" und "Météo France". "Die Bedingungen waren sogar optimal mit trockenem Wetter und komplett freiem Himmel am ganzen Vormittag", heißt es auf der Webseite von "La Chaîne Météo". Der Wind sei schwach gewesen und es habe keine gefährlichen Wolken gegeben.

+++ 14:36 Merkel reist morgen zur Absturzstelle +++
Die Kanzlerin äußert sich nun im Kanzleramt zu den Ereignissen in Südfrankreich. "Es ist ein Schock, der uns in Deutschland in tiefe Trauer stürzt", sagt Merkel. Sie kündigt an, dass Außenminister Steinmeier und Verkehrsminister Dobrindt auf dem Weg zum Unfallort seien. Die Kanzlerin will am morgigen Mittwoch gemeinsam mit NRW-Ministerpräsidentin Kraft zur Unglücksstelle reisen.

+++ 14:32 Germanwings verspricht unbürokratische Hilfe +++
Die Fluggesellschaft Germanwings kündigt nach dem Absturz einer ihrer Maschinen rasche Hilfe an. "Germanwings wird alle Kräfte aufbieten, um allen Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen und ihnen ihr schweres Schicksal zu erleichtern, so gut es irgend geht", sagt Geschäftsführer Oliver Wagner. "Das Geschehene tut uns unendlich leid."

Spaniens König Felipe VI. mit Frankreichs Präsident Hollande
Spaniens König Felipe VI. mit Frankreichs Präsident Hollande(Foto: AP)

+++ 14:30 Spanisches Königspaar bricht Staatsbesuch ab +++
Nach dem Germanwings-Absturz in Südfrankreich bricht das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia seinen gerade begonnenen Staatsbesuch ab. Der König spricht in einer Erklärung von einer "fürchterlichen Katastrophe". Der König drückt allen betroffenen Familien und Angehörigen der Opfer sein aufrichtigstes Beileid aus.

+++ 14:27 Gabriel: Wir sind alle fassungslos +++
Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel schreibt bei Facebook: "Das sind fürchterliche Nachrichten, die uns in diesen Stunden aus Frankreich erreichen. Wir alle sind fassungslos angesichts dieser schrecklichen Katastrophe, die so viele Menschen aus dem Leben gerissen hat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Sie brauchen jetzt jede mögliche Unterstützung. Ganz persönlich und im Namen der deutschen Sozialdemokratie drücke ich meine tiefe Trauer aus."

Eine Anzeigetafel am Düsseldorfer Flughafen
Eine Anzeigetafel am Düsseldorfer Flughafen(Foto: AP)

+++ 14:24 Flughafenmanagement: Rabenschwarzer Tag für Flugverkehr +++
Das Management des Düsseldorfer Flughafens äußert sich entsetzt über den Absturz von Flug 4U 9525. Es sei ein "rabenschwarzer Tag für den Flugverkehr", sagt Airport-Sprecher Thomas Kötter. Man haben gegen 11.30 Uhr die Info bekommen, dass die Maschine vom Radar verschwunden sei. Seitdem organisiere ein Krisenstab die weiteren Maßnahmen am Airport, Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen.

+++ 14:20 Sicherheitskreise: Kein Hinweis auf Anschlag +++
Deutsche Behörden haben bisher keine Hinweise auf einen möglichen terroristischen Anschlag als Ursache für den Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Südfrankreich. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

+++ 14:14 Hollande: Vermutlich keine französischen Opfer +++
Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind ersten Informationen zufolge vermutlich keine Franzosen ums Leben gekommen - das sagt Staatspräsident François. Es sei allerdings nicht "absolut sicher", dass es keine französischen Opfer gegeben habe, erklärt Hollande.

+++ 14:10 Maschine stürzte nicht abrupt ab +++
Der Flug 4U9525 hat relativ langsam an Höhe verloren und ist nicht abrupt abgestürzt. Die Maschine blieb über dem Mittelmeer auf ihrer regulären Reiseflughöhe von 38.000 Fuß. Dann sank sie zunächst langsam und mit der Zeit immer schneller, bis das Signal verloren ging. Das geht aus Daten hervor, die die Website planefinder.net auf Twitter veröffentlicht hat.

+++ 14:04 Kardinal Marx: "Tragödie lässt Worte versagen" +++
Mit Bestürzung reagiert auch die Deutsche Bischofskonferenz auf den Absturz des Germanwings-Airbus. "Die unfassbare Tragödie lässt Worte versagen", erklärt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. "Mit großer Erschütterung fühlen wir uns als Kirche den Angehörigen der Opfer verbunden." Marx rief zum Gebet für die Opfer und deren Angehörige auf. Den Einsatzkräften und Notfallseelsorgern sei er dankbar für ihren "aufopferungsvollen Dienst".

+++ 13:58 NRW-Ministerpräsidentin Kraft sagt Kabinettssitzung ab +++
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zeigt sich schockiert über den Absturz. "Ich hoffe, dass doch noch jemand überlebt hat", sagt die SPD-Politikerin. "Aber alles, was wir hören, klingt nicht danach." Innen- und Verkehrsminister des Landes seien unterwegs zum Absturzort. Die Kabinettssitzung finde nicht statt.

+++ 13:54 Absturzort für Fahrzeuge nicht zugänglich +++
Die abgestürzte Germanwings-Maschine ist in einem schwer zugänglichen, verschneiten Gebiet in den französischen Alpen zerschellt. Der Unglücksort im Gebirgsmassiv von Estrop sei "für Fahrzeuge nicht zugänglich", sagt Verkehrs-Staatssekretär Alain Vidalies. Das Gebiet habe aber mit einem Helikopter überflogen werden können.

+++ 13:46 Merkel tief erschüttert über Absturz +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist tief erschüttert über den Absturz der deutschen Germanwings-Maschine. Merkel habe alle Termine abgesagt und halte sich über die Entwicklung auf dem Laufenden, teilte die Bundesregierung mit. Merkel habe bereits mit Frankreichs Staatspräsident François Hollande und Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy telefoniert. Ferner stehe sie in engem Kontakt mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Um 14.30 Uhr will sich Merkel im Kanzleramt zum Absturz der Maschine äußern. Joachim Gauck gibt um 14.45 Uhr ein Statement ab. Der Bundespräsident befindet sich zurzeit auf einem Staatsbesuch in Peru.

+++ 13:41 Germanwings: 144 Passagiere und 6 Crewmitglieder an Bord +++
Germanwings bestätigt, dass sich 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord der in Südfrankreich abgestürzten Maschine befunden haben. Zunächst war von 142 Passagieren die Rede gewesen.

+++ 13:39 Germanwings und Lufthansa tragen schwarz +++
Germanwings und der Mutterkonzern Lufthansa haben die eigenen Logos auf den Twitter-Accounts der Fluggesellschaften schwarz eingefärbt. "Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Germanwings und der Lufthansa sind in tiefer Betroffenheit mit ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder", twittert Germanwings.

+++ 13:36 Airbus-Maschine gilt eigentlich als zuverlässig +++
Während wir auf neue Informationen über die Absturzursache warten, hier einige Informationen über das Flugzeugmodell. Der A320 ist das erfolgreichste Modell des europäischen Flugzeugbauers Airbus. Die Maschine mit Platz für maximal 180 Passagiere gilt als äußerst zuverlässig. Vor allem auch Billigflieger wie Germanwings schätzen das Mittelstreckenflugzeug mit einer Reichweite von bis zu 4900 Kilometern. Die maximale Reisegeschwindigkeit beträgt fast 900 Kilometer pro Stunde. Der Airbus fliegt in einer Höhe von rund 12.000 Metern. Der A320 war bei Fluggesellschaften von Anfang an sehr beliebt, da seine Betriebskosten bei der Einführung 1988 deutlich unter denen des Modells 737 vom US-Konkurrenten Boeing lagen. Die gesamte A320-Familie, zu der auch die A318, A319 und A321 gehören, hat zudem den Vorteil, dass viele Bauteile bei den verschiedenen Flugzeugtypen identisch sind und sich gleich bedienen lassen. Das spart Airlines sowohl in der Technik als auch in der Ausbildung Kosten.

+++ 13:31 Zahlreiche Spanier unter Absturzopfern +++
Unter den Opfern des Absturzes sind auch viele Spanier. Auf der Passagierliste des Flugzeugs stünden 45 Reisende mit spanischen Nachnamen, teilt die spanische Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría mit. Die staatliche spanische Flughafengesellschaft Aena bestätigte, dass unter den Passagieren der Unglücksmaschine mehrere Spanier gewesen seien. Die Behörde machte noch keine Angaben. Sollte die Zahl von 45 Spaniern stimmen, könnte es rund 100 deutsche Opfer geben. Das Flugzeug hatte angeblich 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder an Bord.

Eine A320 Airbus von Germanwings am Flughafen in Berlin
Eine A320 Airbus von Germanwings am Flughafen in Berlin(Foto: REUTERS)

+++ 13:27 Airbus sendete Notsignal +++
Die französische Luftfahrtbehörde DGAC erklärt, der Airbus habe um 10.47 Uhr Ortszeit ein Notsignal gesandt. Zu dem Zeitpunkt habe sich die Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings in einer Höhe von 5000 Fuß (etwa 1500 Meter) befunden. Trümmer der Maschine wurden laut französischem Innenministerium in der Region von Barcelonnette in den südlichen Alpen gefunden.

+++ 13:24 Oppermann: Schlimmer Tag für Deutschland +++
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann ist schockiert über den Absturz des Germanwings-Airbus in Frankreich. "Das ist ein ganz schlimmer Tag für Deutschland", sagt Oppermann. Er sei tief betroffen, die Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. Er habe keine Erkenntnisse über mögliche Ursachen für das Unglück.

+++ 13:22 Airbus: "Tun alles, um Situation zu analysieren" +++
Der Flugzeughersteller Airbus will nach dem Absturz der A320 so schnell wie möglich die Situation analysieren. "Wir sind informiert worden und tun alles, um die Situation zu analysieren", sagt eine Airbus-Sprecherin. "Sobald wir mehr Informationen haben, machen wir das bekannt."

+++ 13:19 Dobrindt auf dem Weg zur Unfallstelle +++
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt macht sich auf den Weg zur Unfallstelle. Das teilt ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums mit. Dobrindt stehe zudem in engem Kontakt mit seinem französischen Amtskollegen. "Unsere Experten von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sind bereits auf dem Weg zur Unglücksstelle und werden die Unfallursache mit untersuchen", fügte der Sprecher hinzu.

+++ 13:15 Air Berlin spricht Mitgefühl aus +++
"Unsere Gedanken sind bei den Passagieren und der Crew des Fluges 4U-9525, ihren Familien und Freunden", schreibt die Fluggesellschaft Air Berlin via Twitter. "Durch Flügel vereint", heißt es im Tweet des Wettbewerbers.

++ 13:13 Valls: Kein Hinweis auf Absturzursache +++
Zum Absturz des Airbus in Südfrankreich gibt es bisher keinen Hinweis auf die Ursache. Das sagt Premierminister Manuel Valls in einer Mitteilung.

+++ 13:10 Air Berlin fliegt weiter mit A320 +++
Air Berlin will seine A320-Maschinen von Airbus auch nach dem Absturz weiter nutzen. "Unser Flugbetrieb geht normal weiter", sagt ein Sprecher. "Es gibt keine weitergehenden Informationen zu Airbus-Flugzeugen." Die Flotte der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft umfasst 148 Maschinen, davon 42 des Typs A320 und 17 der Langversion A321.

+++ 13:08 Französische Fluglotsen sagen Streik ab +++
Die französische Fluglotsen-Gewerkschaft SNCTA reagiert auf den Absturz der Germanwings-Maschine. Sie sagt einen von Mittwoch bis Freitag angekündigten Streik ab. "Wir verschieben unsere Streik-Ankündigung aufgrund der in den Kontrollräumen nach dem Absturz ausgelösten Ängste, vor allem in Aix-en-Provence", heißt es.

+++ 13:05 Flughafen Düsseldorf richtet Hotline für Angehörige ein +++
Der Flughafen Düsseldorf richtet eine Hotline für Angehörige ein. Die Nummer lautet 0800/7766350.

+++ 12:59 Keine Überlebenden +++
Es gebe "wohl" keine Überlebenden, das hat Frankreichs Präsident Hollande vor einer halben Stunde gesagt. Jetzt gibt es mehr Gewissheit – und zwar von dem für Verkehr zuständigen französischen Staatssekretär Alain Vidalies. Demnach sind alle Passagiere ums Leben gekommen. "Es gibt keinen Überlebenden", sagt Vidalies. Das Flugzeug hatte vermutlich 148 Menschen an Bord.

Mitarbeiter am Flughafen in Düsseldorf
Mitarbeiter am Flughafen in Düsseldorf(Foto: AP)

+++ 12:55 Angehörige in Düsseldorf werden geschützt +++
Am Flughafen Düsseldorf sind bisher kaum wartende Angehörige vor dem Germanwings-Schalter zu sehen. Nach Angaben von Mitarbeitern wurden sie in einen abgeschirmten Bereich geleitet. Notfallseelsorger stehen bereit. An den Anzeigetafeln ist der Germanwings-Flug mit der Nummer 4U9525 aus Barcelona noch ausgewiesen, jedoch ohne nähere Hinweise. In der Ankunftshalle herrscht ansonsten normaler Betrieb. Das berichtete eine dpa-Reporterin.

+++ 12:52 Lufthansa-Chef: Ein schwarzer Tag +++
Lufthansa-Chef Carsten Spohr spricht nach dem Absturz der Germanwings-Maschine von einem schwarzen Tag für den Konzern. "Wir wissen noch nicht genau, was mit Flug 4U 9525 geschehen ist", schreibt Spohr bei Twitter. Sein tiefes Mitgefühl gelte allen Angehörigen und Freunden der Crews und Passagiere. "Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ein schwarzer Tag für Lufthansa."

+++ 12:50 Auswärtiges Amt richtet Krisenhotline ein +++
Das Auswärtige Amt richtet einen Krisenstab ein. Angehörige könnten sich unter der Hotline 030 - 5000 3000 informieren. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagt, das Auswärtige Amt stehe "in engstem Kontakt" zu den französischen Behörden. Zu möglichen deutschen Todesopfern macht er keine Angaben. Er sagt: "Dazu kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts sagen." Steinmeier ergänzt: "In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei all denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern sind."

+++ 12:48 Angeblich waren auch Spanier an Bord +++
Die Flughafengesellschaft Aena bestätigt, dass in dem abgestürzten Airbus auch Spanier reisten. Das berichtet die Zeitung "20 Minutos" online. Auf Twitter gibt es Gerüchte, es handele sich um 43. Die Zeitung "La Vanguardia" berichtet von 42 Spaniern an Bord. Offiziell ist das noch nicht bestätigt worden.

+++ 12:46 Bundesstelle schickt Ermittler +++
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung schickt drei Ermittler an die Germanwings-Unfallstelle im Département Alpes-de-Haute-Provence.

+++ 12:42 Hollande bekundet Mitgefühl +++
Der französische Präsident Hollande bekundet den Familien der Opfer über Twitter sein Mitgefühl. Er schreibt: "Den Familien der Opfer gehört mein Mitgefühl. Das ist eine Tragödie."

+++ 12:38 Abgestürzte Maschine war über 24 Jahre alt +++
Die abgestürzte Airbus-Maschine war mehr als 24 Jahre alt. Nach Informationen der Website Airfleets.net wurde die Maschine am 6. Februar 1991 an die Lufthansa ausgeliefert. Zwischenzeitlich war der Jet mit 147 Sitzplätzen und der Kennung D-AIPX unter dem Städtenamen "Mannheim" unterwegs. Ihren Jungfernflug hatte sie am 29. November 1990.

+++ 12:35 Flugzeug-Trümmer nahe Barcelonnette gefunden +++
Trümmer der Germanwings-Maschine, die auf dem Weg von Barcelona in Spanien nach Düsseldorf war, wurden laut französischem Innenministerium auch in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden.

Video

+++ 12:30 Hollande: Möglicherweise viele deutsche Opfer +++
Laut der der französischen Regierung gibt es wahrscheinlich viele deutsche Opfer. Es sei "möglich, dass es viele deutsche Opfer gebe", zitierte die Zeitung "Le Figaro" Präsident Hollande. Dieser will nach eigenen Angaben mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem spanischen König Felipe VI. sprechen, der heute zu einem Besuch in Paris erwartet wird.

+++ 12:26 Aktien von Lufthansa und Airbus fallen +++
Die Aktien des Germanwings-Mutterkonzerns Lufthansa und des Herstellers Airbus geraten an der Börse unter Druck. Lufthansa-Papiere geben in Frankfurt mehr als 4 Prozent nach, Airbus büßen 2,4 Prozent ein. "Weil bislang noch alle relevanten Infos zu dem Absturz fehlen, werden beide Aktien verkauft", sagt ein Händler.

+++ 12:22 Hollande: Wohl keine Überlebenden +++
Bei dem Absturz des Airbus A320 sind vermutlich alle Menschen an Bord ums Leben gekommen. "Es gibt wohl keinen Überlebenden", sagt Frankreichs Staatschef François Hollande. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve will sich an die Unglücksstelle begeben.

+++ 12:17 Germanwings: Noch keine gesicherten Informationen +++
Germanwings hat nach eigenen Angaben noch "keine gesicherten eigenen Informationen". Das teilt die Lufthansa-Tochter über Twitter mit. "Sobald bestätigte Einzelheiten verfügbar sind, informieren wir die Medien unverzüglich."

+++ 12:05 Airbus war auf dem Weg nach Düsseldorf +++
Der abgestürzte Airbus A320 war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, wie die Flugsicherung mitteilt. Zur Absturzursache hätten die französischen Kollegen zunächst nichts mitgeteilt, sagt ein Sprecher. Der Absturzort liegt in der Nähe Barcelonnette im Département Alpes-de-Haute-Provence. Es seien Trümmerteile gefunden worden.

+++ 11:59 Frankreichs Ministerpräsident: Befürchten 150 Tote +++
Bei dem Absturz eines Flugzeugs der Lufthansa-Tochter Germanwings in Südfrankreich könnten bis zu 150 Menschen ums Leben gekommen sein. Dies sagt der französische Ministerpräsident Manuel Valls. Die Zahl der Toten könne zwischen 142 und 150 liegen. Die Unfallursache ist noch unklar.

Quelle: n-tv.de

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