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Donnerstag, 09. September 2010

Russischer Fischverschlucker ohne Job: Australien verbietet Zirkusnummer

Beim Matjes-Fest am Museumshafen von Emden werden ausschließlich tote Fische verschluckt.

Beim Matjes-Fest am Museumshafen von Emden werden ausschließlich tote Fische verschluckt.
(Foto: picture alliance / dpa)

Nach Protesten von Tierschutzorganisationen haben die Behörden des australischen Bundesstaats New South Wales eine russische Zirkusnummer verboten, bei dem der Artist einen lebenden Fisch verschluckt und wieder ausspuckt. Der Große Zirkus von Moskau strich daraufhin die Nummer mit dem Titel "Springbrunnen" von seinem Programm. Künftig werde bei dem Auftritt auf lebenden Fisch verzichtet, sagte Zirkusdirektor Greg Hall. Nach seinen Angaben hatte der Zirkus die Nummer erst seit wenigen Wochen im Programm.

Die Behörden erklärten, Zirkusse müssten sich an die Tierschutzvorschriften des Bundesstaats halten. Die Vorsitzende der Tierschutzorganisation Animals Australia, Glenys Oogjes, sagte, Zirkusse behaupteten nach wie vor, Auftritte mit Tieren seien lehrreich. Die Nummer mit dem Fisch sei jedoch nur "inhuman und töricht".

AFP

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