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Explosion in Berliner Sparkasse: Bank gesprengt, Schließfächer leergeräumt

Knall am Sonntagmorgen: Unbekannte sprengen eine Bankfiliale in Berlin-Mariendorf. Mit der Explosion sollten offenbar die Spuren verwischt werden - die Täter hatten es auf die Schließfächer im Keller abgesehen.

Unbekannte Täter haben in Berlin am frühen Morgen eine Bankfiliale gesprengt. Die Eindringlinge lösten gegen 6.50 Uhr eine Explosion aus, die nach Polizeiangaben erheblichen Sachschaden verursachte. Bei der Detonation entstand ein Feuer, das Feuerwehr und Polizei schnell löschen konnten. Verletzt wurde niemand. Glücklicherweise hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion niemand auf der Straße vor der Filiale auf, die einbruchsicheren Scheiben hätten denjenigen wohl erschlagen.

Einem Polizeisprecher zufolge gelangten die Täter durch einen Seiteneingang in die Bank. Die Tür sei wahrscheinlich aufgebrochen worden. Anwohner, die von der Explosion in Berlin-Mariendorf aufgeschreckt wurden, sahen ein Auto davonfahren. In der Bank fand die Polizei Dutzende offene, leere Schließfächer. Was gestohlen wurde und wie es zur Explosion kam, ist noch  unklar. Auch von den Tätern fehlte jede Spur.

Zum Tathergang wollte sich die Polizei bislang nicht äußern. Es scheint jedoch, dass die Täter mit der Sprengung Spuren verwischen wollten. Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen kurz nach der Explosion einen dunklen Pkw wegfahren gesehen.

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Quelle: n-tv.de

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