Panorama
Waldbrand im Susatal
Waldbrand im Susatal(Foto: picture alliance / Alessandro Di)
Montag, 30. Oktober 2017

140.000 Hektar Wald vernichtet: Brände wüten in Norditalien

In der Lombardei und im Piemont kämpfen Hunderte Einsatzkräfte gegen mehr als ein Dutzend Feuer. Rund 1000 Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen, ein Altenheim wurde evakuiert. Griechenland und Kroatien schicken Löschflugzeuge.

Im Nordwesten Italiens wüten derzeit mehr als 15 Waldbrände. Rund 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz gegen die Feuer im Piemont und in der Lombardei, hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, wie die Rettungskräfte mitteilten. Am meisten betroffen war das Susatal, wo die von starken Winden angefachten Flammen immer näher an Wohngebiete rückten.

Aus einem Altenheim wurden rund 200 Bewohner in Sicherheit gebracht. Italienischen Medienberichten zufolge mussten inzwischen eintausend Menschen ihre Häuser verlassen. Ein Teil der Autobahn zum Mont-Cenis-Tunnel wurde gesperrt.

Hilfe aus Griechenland und Kroatien

Griechenland und Kroatien schickten jeweils zwei Löschflugzeuge. Wegen der Windböen und starker Rauchentwicklung konnten diese am Sonntag jedoch streckenweise nicht eingesetzt werden.

Nach Angaben des Bauernverbandes Coldiretti wurden in diesem Jahr bereits 140.000 Hektar Wald durch Brände vernichtet. Das ist mehr als das Dreifache vom vergangenen Jahr. Grund ist die anhaltende Trockenheit in Italien.

Quelle: n-tv.de

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