Panorama
Warnung vor Schneeglätte ist berechtigt.
Warnung vor Schneeglätte ist berechtigt.(Foto: picture alliance / dpa)

Anfang Dezember wird es bibberkalt: Der Winter steht vor der Tür

Die Katzen werden fetter, die Alsterschwäne verziehen sich ins Winterquartier und der Bund lagert 100.000 Tonnen Streusalz als Reserve ein. Die Anzeichen sind überdeutlich: Der Winter steht vor der Tür. Und pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember stellt sich auch das Wetter um. Dann wird es kalt und weiß.

Die Räumfahrzeuge stehen schon bereit.
Die Räumfahrzeuge stehen schon bereit.(Foto: dpa)

Ende kommender Woche, pünktlich zum 1. Advent, stellt sich das Wetter in Deutschland um. Die Meteorologen sind sich einig, dass dann das graue Herbstwetter ausgedient hat. Jetzt hängt ein Tief über ganz Mitteleuropa, das relativ milde Temperaturen und Nebel bringt. Dies soll sich bis Mitte kommender Woche nach Skandinavien aufmachen. In der Folge strömt einige Tage später kalte Luft aus Norden zu uns. Dabei wird es langsam aber sicher immer kälter.

Am ersten Adventswochenende sollen nach den Prognosen vor allem im Osten Deutschlands die Nächte mit bis zu minus zehn Grad bibberkalt werden. Später ist auch Süddeutschland im Griff der Kälte. Tagsüber sollen die Temperaturen nicht über Null Grad steigen.

Vor allem in den Mittelgebirgen soll es schneien. Einige Flocken könnten sich auch bis ins Flachland verirren und so für eine vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Für genauere Prognosen ist es allerdings noch zu früh. Ebenfalls unklar ist, ob sich die Kaltluftzufuhr länger halten wird. Eine Regel besagt, wenn der November mild ist, wird der Dezember kalt.

Genug Streusalz vorhanden

Vorsorglich hat der Bund die nationale Streusalzreserve für den Winter aufgestockt und 100.000 Tonnen Salz eingelagert. 40.000 Tonnen stehen in Sachsen-Anhalt bereit, 60.000 Tonnen in Nordrhein-Westfalen. Engpässe wie in früheren Jahren soll es in diesem Winter nicht geben. Internationale Wetterbeobachtungen gehen von einem deutlich zu kalten Dezember in Deutschland aus. Der Januar könnte demnach wärmer werden, bevor es im Februar nochmals klirrend kalt wird. Dann kommt die Eiseskälte aus dem Osten und könnte längere Zeit mit zweistelligen Minusgraden die Sehnsucht nach dem Frühling wecken.

Schwäne bereits in Sicherheit

Vom Frühling weit entfernt sind auch die Hamburger Alsterschwäne, die ins Winterquartier umgezogen sind. Der Transport aller 40 Tiere dauert drei Tage und ist jedes Jahr notwendig, da die Alster im Winter zufrieren kann. Dann könnten die Vögel im Eis festfrieren und verenden. Das passiert nun nicht mehr, denn sie befinden sich auf einem Teich im Stadtteil Eppendorf, der mit einer Umwälzpumpe eisfrei gehalten wird. Ob dies schon für das erste Adventswochenende nötig sein wird, steht noch in den Sternen.

Bilderserie

Quelle: n-tv.de

Video-Empfehlungen
Empfehlungen