Panorama

"Eklatantes Sicherheitsproblem": Einbruch bei Schäuble

Die Polizei fährt rund um das Objekt Streife, doch das hindert bislang unbekannte Täter nicht daran, in Wolfgang Schäubles Wohnung einzusteigen. Unklar ist, ob sie ihr prominentes Opfer mit Absicht ausgewählt haben. Die Polizei jedenfalls ist besorgt.

In die Wohnung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Berlin ist eingebrochen worden. Das für Personenschutz zuständige Bundeskriminalamt bestätigte den Vorfall, der sich bereits am 7. November ereignet hat, wollte aber keine Details nennen. Die "Berliner Morgenpost" berichtete, Schäuble sei zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause gewesen, folglich seien auch keine Personenschützer vor Ort gewesen.

Unklar ist dem Bericht zufolge, ob die Einbrecher gezielt Schäubles Wohnung aussuchten oder ob die zufällig geschehen sei. Der oder die Täter entwendeten persönliche Gegenstände und Schäubles Mobiltelefon.

Die Zeitung zitiert einen ranghohen Polizeiführer, der den Einbruch als "eklatantes Sicherheitsproblem" bewertete. Schließlich seien in dem Handy "sicherlich nicht unwesentliche Telefonnummern" gespeichert gewesen. Die Umgebung des Objekts wird durch den Streifendienst der Schutzpolizei kontrolliert, auf ständige Objektschützer vor dem Haus verzichtet der Finanzminister offenbar.

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Quelle: n-tv.de

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