Panorama
Schumacher 2011 in Australien.
Schumacher 2011 in Australien.(Foto: REUTERS)
Montag, 16. Juni 2014

Glückwünsche aus aller Welt: "Exzellente Neuigkeiten über Schumi"

Die Freude bei den Fans von Michael Schumacher in aller Welt ist riesengroß: Der Formel-1-Rekordweltmeister liegt nicht mehr im Koma. Aus den sozialen Netzwerken kommen jede Menge Glückwünsche.

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Die Nachricht von Schumachers nächstem Schritt zurück ins Leben hat sechs Tage vor dem Formel-1-Rennen in Österreich große Freude ausgelöst. "Wir hätten uns keinen besseren Start in die Woche wünschen können", twitterte Schumachers ehemaliges Team Mercedes. "Exzellente Neuigkeiten über Schumi diesen morgen. Kämpfe weiter, Champ!", schrieb der Rennstall Caterham. "Zuerst einmal, großartig die positiven Nachrichten über Michael Schumacher zu hören, dass er nicht länger im Koma ist", betonte der Force-India-Rennstall von Schumacher-Landsmann Nico Hülkenberg. "Michael aus dem Koma. So happy", schrieb Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld.

Vom Sauber-Team hieß es: "Glücklich zu hören, dass Michael die Klinik verlassen konnte. Wünschen ihm das Beste für seine weitere Genesung." "Großartig zu hören, dass Schumacher nicht mehr im Koma liegt und das Krankenhaus verlassen hat, um die Rehabilitation zu beginnen", schrieb der frühere Formel 1-Pilot Heikki Kovalainen. Auch der frühere Rennfahrer Giancarlo Fisichella twitterte:  "Großartige Neuigkeiten ...Schumi ist aus dem Koma! Wir hoffen bald auf positive Nachrichten."

Schumachers früherer Ferrari-Kollege Fernando Alonso schrieb: "Das ist ein guter Wochenbeginn. Ich bin sehr glücklich darüber, dass die Dinge eine gute Entwicklung für Schumacher nehmen." Ähnlich emotional äußerte sich auch Timo Glock, der derzeit für BMW in der DTM fährt:"Kämpfe weiter, mein Freund Michael!!!"

Inspiration fürs WM-Spiel

"Was für eine großartige Nachricht!!!" twitterte auch Schumachers Kumpel Lukas Podolski umgehend und noch vor dem eigenen Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Montag bei der WM in Brasilien gegen Portugal: "Ich bin so froh und glücklich, als ich es eben erfahren habe." Der ehemalige Bundesliga-Profi Hans Sarpei schrieb: "Eine Botschaft, die schöner ist als jeder Sieg."

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Rio Ferdinand stellte nahtlos eine Verbindung zum deutschen WM-Spiel her: "Schumacher ist aus dem Koma & aus dem Krankenhaus .... genau rechtzeitig zu Deutschlands erstem WM-Spiel. Inspiration." In vielen Tweets wird die Freude mit besten Wünschen für die Zukunft verbunden. So heißt es vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC: "Tolle News! Michael #Schumacher ist laut Management aus dem Koma erwacht. Alle Herthaner wünschen weiter gute Besserung." Die TSG 1899 Hoffenheim twitterte: "Michael #Schumacher laut Management nicht mehr im Koma. Die #tsg1899 wünscht Schumi alles Gute für den weiteren Weg!"

Wenige Stunden nach seinem Triumph bei der US Open in Pinehurst/North Carolina reagierte auch Golfstar Martin Kaymer hocherfreut auf die guten Nachrichten "Ich habe es heute Morgen mitbekommen. Ich bin erstmal froh für ihn und seine Familie. Es ist schwer nachzuvollziehen, was die Familie die letzten sechs Monate erlebt hat. Sie wusste nicht wirklich jemals, was passiert", sagte Kaymer in einem Telefoninterview bei Sky Sports News HD, "wenn er jetzt wieder aufgewacht ist, in die Reha kommt und sich langsam erholt, das wird noch eine ganz, ganz lange Zeit dauern. Aber er ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Ich bin ein riesen Schumacher-Fan, so wie er sich immer gegeben hat in der Öffentlichkeit, nicht nur sportlich gesehen, da freut es mich unheimlich, dass er wieder auf einem guten Weg ist."

Schumacher zählt zu den erfolgreichsten Formel-1-Piloten aller Zeiten und schaffte 91 Grand-Prix-Siege. Ende 2006 zog er sich aus dem Rennsport zunächst zurück, bevor er sich vergangenes Jahr nach einem wenig erfolgreichen dreijährigen Comeback endgültig aus der Formel 1 verabschiedete.

Am 29. Dezember war Schumacher war beim Skifahren in den französischen Alpen abseits der Piste mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Dabei erlitt er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem lag der 45-Jährige in der Universitätsklinik von Grenoble im künstlichen Koma.

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Quelle: n-tv.de

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